Nürnberg/Wöhrd, St. Bartholomäus (Hauptorgel): Unterschied zwischen den Versionen

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K
(kein Unterschied)

Version vom 31. August 2013, 07:09 Uhr


Ansicht
Spieltisch
Pedaltritte
Gesamtansicht der Orgeln in St. Bartholomäus
Alternativer Name: auch PORST-Orgel genannt, nach dem Spender der Orgel, dem Wöhrder Photokaufmann Hanns Porst
Orgelbauer: Orgelbauer Gerhard Schmid, Kaufbeuren
Baujahr: 1961
Geschichte der Orgel: 1570 erhielt die St. Bartholomäuskirche (erbaut 1557-64) ihre erste Orgel (I Manual, 6 Register, Pedal angehängt, F G A-g2 a2 [38], dazu blindes und falsches Rückpositiv), 1702 wurde ein Neubau realisiert. Dieses Instrument (II Manuale, 16 Register auf Oberwerk-Rückpositiv-Pedal, C-c3 (49), C-c1, Tremulant, Zimbelsterne, Vogelsang, Pedalkoppel-OW (fest), Manualkoppel, 5 Spanbälge, Disposition von Johann Pachelbel) war das Erstlingswerk des Orgelmachers Adam Ernst Reichard (ab 1715 Amt des Stadtorgelmachers) in der Reichsstadt Nürnberg. Diese Orgel war bis zur völligen Zerstörung 1943 erhalten und hatte ein Denkmalprospekt mit fünfteilig-dreitürmigen Gehäuse, dreiteiligem Rückpositiv dessen Mittelturm einen trapezförmigen Grundriss hatte und reichem Schnitzdekor aus belaubten Akanthusranken. Der Prospektentwurf wurde erst um die Jahrtausendwende aufgefunden.

Kantoren in dieser Kirche waren unter anderem bis 1706 Wilhelm Hieronymus Pachelbel, ältester Sohn des Nürnberger Komponisten Johann Pachelbel und ab 1709 Johann Jacob de Neufville.

Umbauten: 1999/2000 durch Orgelbauer Benedikt Friedrich, Oberasbach: Grundreinigung, Einbau einer 128fachen Setzeranlage in den bestehenden Spieltisch, Einbau der Sequenz- und Speichertasten, inkl. zwei Schlüsselschalter zum jeweiligen Verdoppeln der Kombinationen, Doppelspulmagneten an alle Registerschalter, Nachintonation, Neues Register Flöte 4' (Schwellwerk) durch Ausbau der Register Septime 7/8' und None 8/9', Neues Register Oboe 8' (Schwellwerk) durch Ausbau Schalmey 4', Umbau des Registers Baßzink 5 1/3' zu Choralbaß 4' durch Ausbau, Ergänzen und Umstellen der Pfeifen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 38
Manuale: III
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln I-P, II-P, III-P, I-II, III-II; Schwelltritt, Zungen ab, Tutti, Handregister, freie Kombination I und II, 128fache Setzeranlage mit 2 Schlüsselschaltern



Disposition

Rückpositiv (I) Hauptwerk (II) Schwellwerk (III) Pedal
21. Holzgedackt 8'

22. Prästant 4'

23. Rohrquintade 4'

24. Kleinpommer 2'

25. Sifflöte 1 1/3'

26. Cymbel 1/2'

27. Krummhorn 8'

28. Tremulant

12. Gedackt 16'

13. Prinzipal 8'

14. Spitzflöte 8'

15. Oktave 4'

16. Koppelflöte 4'

17. Gemsquinte 2 2/3'

18. Oktave 2'

19. Mixtur 1 1/3'

20. Trompete 8'

29. Rohrflöte 8'

30. Weidenpfeife 8'

31. Prinzipal 4'

32. Flöte 4'

33. Nasat 2 2/3'

34. Blockflöte 2'

35. Terz 1 3/5'

36. Oktave 1'

37. Scharf 1'

38. Dulcian 16'

39. Oboe 8'

40. Tremulant

01. Subbass 16'

02. Grossquinte 10 2/3'

03. Oktave 8'

04. Gedackt 8'

05. Choralbass 4'

06. Gemshorn 4'

07. Rohrpfeife 2'

08. Rauschbass 5 1/3'

09. Larigot 1 1/3'

10. Posaune 16'

11. Trompetbass 8'



Bibliographie

Literatur: Hermann Fischer, Theodor Wohnhaus: Orgeldenkmale in Mittelfranken, Schneider Rensch Orgelbauverlag, Lauffen am Neckar, 2001, ISBN 978-3921848081

Kirchweihgruss 1999 und 2000, evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Bartholomäus Nürnberg-Wöhrd

Weblinks: - Homepage der Gemeinde St. Bartholomäus Nürnberg-Wöhrd