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Blick auf die Hauptorgel und die Schallaustrittsöffnung für das Fernwerk in der Vierung der Michaelis-Kirche. Das Fernwerk selbst befindet sich im Dachgeschoss über der Hauptorgel und ist über einen 20 m langen Schallkanal mit der Öffnung verbunden.
Orgelbauer: Klais Orgelbau (Bonn) Opus 1867
Baujahr: 2009
Geschichte der Orgel: Die Intonation übernahm Reiner Janke (Orgelbau Späth).
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 14 (+ 2 Extensionen und 1 Transmission)
Manuale: 2 C-c4
Pedal: 1 C-g1
Spielhilfen, Koppeln: Fernwerk an alle Manuale des Generalspieltisches koppelbar, Fernwerk Superoktavkoppel, Regen (-maschine)



Disposition

I Hauptwerk [Anm. 1] II Hochdrucklade Pedal [Anm. 1]
Bordun 16'

Principal 8'

Tibia II 8'

Salicional 8'

Echo Gamba 8'

Schwebung 8' (ab c)

Fugara 4'

Gemshorn 4'

Harmonia aetheria IV 22/3'

Horn 8'

Principal 8'

Gamba 8'

Tuba 16'

Tuba 8' (Ext. Tuba 16')

Violon 16'

Bordun 16' (Transm. I)

Violon 8' (Ext. Violon 16')


Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Die gesamte Fernorgel steht in einem Schwellkasten.

Die heutige Fernorgel stellt eine verkleinerte Form des ursprünglichen Walcker-Fernwerks von 1912 dar. Zunächst war eine Rekonstruktion dieses Teilwerks nicht geplant, wurde jedoch aufgrund von Spenden schließlich möglich.

Das Fernwerk von 1912-1944

Orgelbeschreibung

Walcker Orgel 1912
Spieltisch 1912
Orgelbauer: E.F. Walcker & Cie. - op. 1700
Baujahr: 1912
Geschichte der Orgel: Das Fernwerk war vom 5. Manual im großen Spieltisch der Walcker-Orgel anspielbar. Nach dem Krieg wurde es nicht wieder aufgebaut. Siehe auch: Walcker-Orgel 1912
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 22
Manuale: C-c4[1]
Pedal: C-g1
Spielhilfen, Koppeln: Pedalkoppel V/P, Oberoktavkoppel V, Unteroktavkoppel V, Oberoktavkoppel V/P; Fernwerk voll; Rollschweller-Einschaltung zum Fernwerk allein.




Disposition

V Fernmanual Fernpedal
Quintatön 16'

Prinzipal 8'

Fugara 8'

Echogambe 8'

Vox Angelica 8'

Gemshorn 8'

Bordun 8'

Hornflöte 8'

Oktave 4'

Gemshorn 4'

Quinte 22/3'

Bauernflöte 2'

Glockenton 4f

Mixtur 4f

Trompete 8'

Vox Humana 8'

Schalmei 4'

Schwebung [2]

Kontraharmonikabaß 32'

Subbaß III 16'[3]

Subbaß IV 16'

Geigenbaß II 8'

Posaune II 16'

  1. ausgebaut bis c5
  2. auch für Fernwerk-Pedal
  3. Die römischen Ziffern stehen für die verschiedenen Winddrücke. So stand der Subbaß III auf niedrigerem Winddruck als der Subbaß IV.



Bibliographie

Literatur: Hans-Jürgen Wulf, Manuel Gera, Christoph Schoener: Die Orgeln der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg (Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis, 2010 - Broschüre)
Weblinks: Beschreibung auf der Webseite der Michaelisgemeinde

Auf der Webseite der Firma Späth Auf orgbase.nl