Marienhafe, St. Marien

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Am Markt, Marienhafe, Deutschland
Gebäude: Evangelisch-Lutherische Kirche St. Marien

Orgelbeschreibung

Von Holy-Orgel
Spieltisch
Orgelbauer: Gerhard von Holy
Baujahr: 1713
Umbauten: Eine detaillierte Aufstellung der Arbeiten an der Orgel kann bei nomine.net nachgeschlagen werden. Hier werden die größerern Arbeiten wiedergegeben:

1886 - kleine Veränderungen durch Johann Diepenbrock, dabei Ersatz der Qvintaden 16' durch einen Bordun 16'

1909[1] - Ersatz der Trompete 8'

1966 - Restaurierung des Rückpositivs durch Jürgen Ahrend, Leer-Loga

1969 - Restaurierung des Hauptwerks durch Jürgen Ahrend, Leer-Loga, dabei Rekonstruktion der Qvintaden 16' und der Trompete 8'

1987/88 - Jürgen Ahrend reinigt und setzt die Orgel instand, dabei legt er die "Norder Stimmung" an, die eine Übergangsform von der mitteltönigen zur wohltemperierten Stimmung darstellt. Auch wird bei dieser Maßnahme der aufgetretene Bleifraß behandelt und die befallenen Pfeifenfüße repariert.

2010 - Hendrik Ahrend, Leer-Loga, reinigt die Orgel, repariert das Gehäuse und erneuert wiederum mehr als 160 vom Bleifraß befallene Pfeifenfüße. Die Farbfassung des Gehäuses wird durch Dietrich Wellmer restauratorisch behandelt.

Stimmtonhöhe: ca. 1/4 Ton über a¹=440 Hz
Temperatur (Stimmung): "Nordener Stimmgung"
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 20
Manuale: CDEFGA–c3
Pedal: CDEFGA–d1
Spielhilfen, Koppeln: TREMVLANT[2]

CYMBEL=STERN[3]

Normalkoppel: I/II[4]

VENTIL M., VENTIL RVG.POS




Disposition der Schreibweise am Spieltisch[5]

Rückpositiv (I) Hauptwerk (II) Pedal
ROHR=FLEVTE 8'

PRINCIPAAL 4'

BLOK=FLEVTE 4'

OCTAVE 2'

QVINTE 11/2'

SIFFLEVTE 1'

SCHARF II

KRVMHORN 8'

QVINTADEN 16'[6]

PRINCIPAAL 8'

GEDACT 8'

OCTAVE 4'

SPITS=FLEVTE 4'

QVINTE 3'

OCTAVE 2'

SPITS=FLEVTE 2'

SESQVIALTER II

MIXTVVR V-VI

CYMBEL III

TROMPETE 8'[6]

angehängt, ohne

eigene Register


Anmerkungen
  1. Jahresangabe nicht gesichert
  2. über die ganze Orgel
  3. 2 Sterne am Gehäuse des Rückpositivs
  4. Schiebekoppel
  5. nach Organa Europae, Seggermann/Weidenbach und eigener Aufzeichnung jrbecker
  6. 6,0 6,1 1969 durch Führer neu angefertigt


Disposition in moderner Schreibweise

I Rückpositiv II Hauptwerk Pedal
Rohr Fleute 8'

Principaal 4'

Blok Fleute 4'

Octave 2'

Siffleute 1'

Quinte 11/2'

Scharf II

Krumhorn 8'

Quintaden 16'

Principaal 8'

Gedackt 8'

Octave 4'

Spitz Fleute 4'

Quinte 3'

Octave 2'

Spits Fleute 2'

Sesquialter II

Mixtuur IV-VI

Cymbel III

Trompete 8'

angehängt



Bibliographie

Literatur: Organa Europae 2007

Seggermann/Weidenbach, Denkmalorgeln zwischen Weser u. Ems, S. 57

Weblinks: Webseite der Kirchengemeinde

Die Orgel auf Nomine.net