Ulm, Martin-Luther-Kirche: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Organ index
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Markierungen: Mobile Web-Bearbeitung Mobile Bearbeitung Erweiterte mobile Bearbeitung
Zeile 126: Zeile 126:
 
|DISCOGRAPHIE    =       
 
|DISCOGRAPHIE    =       
 
|LITERATUR      =
 
|LITERATUR      =
|WEBLINKS        =[http://www.ulmer-orgeln.de/orgeln/martin-luther/martin-luther.htm Beschreibung auf www.ulmer-orgeln.de]<br>[https://www.orgelbau-lenter.de/projekt.php?id=68 ...auf den Seiten von Lenter Orgelbau]<br>[http://www.lutherkirche-ulm.de/Orgel.htm ...auf den Seiten der Gemeinde]    
+
|WEBLINKS        =[http://www.ulmer-orgeln.de/orgeln/martin-luther/martin-luther.htm Beschreibung auf www.ulmer-orgeln.de]<br>[https://www.orgelbau-lenter.de/projekt.php?id=68 ...auf den Seiten von Lenter Orgelbau]<br>[http://www.lutherkirche-ulm.de/Orgel.htm ...auf den Seiten der Gemeinde]  
 +
 
 +
[https://de.wikipedia.org/wiki/Martin-Luther-Kirche_(Ulm) Wikipedia]
 
}}
 
}}
  

Version vom 8. Januar 2022, 18:35 Uhr


Orgelbauer: E.F. Walcker&Cie. - op.2167
Baujahr: 1928
Umbauten: 1962 Durchgreifender neobarocker Umbau durch Rensch

2008-10 Restaurierung und weitgehende Rückführung auf den Originalzustand durch Lenter Orgelbau, sowie Einbau eines neuen Spieltisches nach historischen Vorbildern

Gehäuse: Ursprünglich pfeifenloses Holzgehäuse nach dem Entwurf des Kirchenarchitekten Theodor Veil; 1960 wurden sichtbare Pfeifen in den Prospekt eingebaut; diese Gesatltung wurde auch bei der Restaurierung beibehalten.
Windladen: Taschenladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch[1]
Registeranzahl: 40 (45)
Manuale: 3 C-c4[2]
Pedal: C-f'
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln: II-I; III-I; III-II; I-II; I-P; II-P; III-P / Superkoppeln: I/I; II-I; III-I; II-II; III-II; III-III, II-P / Subkoppeln: III-I; III-II; III-III; II-I / Manual-Äqualabsteller: II 8' ab, III 8' ab / Setzeranlage SINUA / frei einstellbare Koppeln / MIDI-System / Sequenzer zwischen Manualen ab / Crescendo I/II (Walze) / Schweller II/III („über Tritt, Schwellpositionen setzbar)/ Schwellerkoppel / Registerfessel / Zungen aus Tutti / Fernbedienung f. Stimmung



Disposition

I. Manual II. Manual[3] III. Manual [3] Pedal
Prinzipal 16'

Prinzipal 8'

Bordun 8'

Dulciana 8'

Octave 4'

Flöte 4'

Kornett 4-5f 22/3'

Rauschpfeife 2f[4]

Mixtur 2-4f 2'

Trompete 8'

Gedeckt 16'

Hornprinzipal 8'

Quintatön 8'

Konzertflöte 8'

Gemshorn 4'

Traversflöte 4'

Quintflöte 22/3'

Kleine Flöte 2'

Cymbel 3-4f 1'

Vox Humana 8'

Schwebung

Rohrflöte 8'

Salizional 8'

Vox Coelestis 8'

Nachthorn 4'

Kleingedeckt 4'

Schwiegel 2'

Prinz.Mixtur 1-4f 4'

Rankett 16'

Krummhorn 8'

Oboe 4'

Schwebung

Untersatz 32'[5]

Prinzipalbass 16

Kontrabass 16'

Untersatz 16'

Gedecktbass 16' [6]

Geigenbass 8'

Bordun 8'[7]

Quintatön 8'[6]

Choralbass 4'

Flöte 4'

Pedalmixtur 5f 22/3'

Posaune 16'

Trompete 8'

Krummhorn 8' [8]


Anmerkungen

  1. 2010 Signalübermittlung durch Lichtleiterkabel
  2. II. und III. Man. teilw. bis c5ausgebaut.
  3. 3,0 3,1 linkes (II) bzw. rechtes (III) Oberwerk; im Schwellkasten
  4. Auszug aus Kornett
  5. C-H akustisch, ab c° aus 16'
  6. 6,0 6,1 Transmission aus dem II. Manual
  7. Transmission aus dem I. Manual
  8. Transmission aus dem III. Manual



Bibliographie

Anmerkungen: In Orgel und Orgelaufgang befindet sich eine Erinnerungsstätte für die Widerstandsbewegung ‚Wei߂e Rose’ im zweiten Weltkrieg, dort wurden Flugbl„ätter gefaltet und adressiert.

Das Instrument ist ein bedeutendes Beispiel der Transition von der Romantik zu neoklassischen Prinzipien, was in der Disposition durch die Anwesenheit mehrerer Barockregister (Cymbel, Kleingedeckt, Rankett, Krummhorn, Quintade) deutlich wird. Die Intonationsweise bleibt jedoch der romantischen Tradition verpflichtet.

Weblinks: Beschreibung auf www.ulmer-orgeln.de
...auf den Seiten von Lenter Orgelbau
...auf den Seiten der Gemeinde

Wikipedia