Innsbruck, Hofkirche (Silberne Kapelle): Unterschied zwischen den Versionen
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2025-08-23 KulturTour Ebert-Orgel in der Innsbrucker Hofkirche 22.jpg|Bälge | |||
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|ANMERKUNGEN =Erzherzog Ferdinand II. (1564–1595) ließ für sich und seine Gattin in der Hofkirche von Innsbruck eine eigene Grabkirche, die „Silberne Kapell“ bauen. In einer Seitennische der „Silbernen Kapelle“ befindet sich die Orgel, die lt. Signatur aus 1614 stammt. Der Erbauer ist unbekannt. | |ANMERKUNGEN =Erzherzog Ferdinand II. (1564–1595) ließ für sich und seine Gattin in der Hofkirche von Innsbruck eine eigene Grabkirche, die „Silberne Kapell“ bauen. In einer Seitennische der „Silbernen Kapelle“ befindet sich die Orgel, die lt. Signatur aus 1614 stammt. Der Erbauer ist unbekannt. | ||
Das Pedal wurde erst im 17. Jh. hinzugefügt, die Disposition ist zwar italienisch, muss aber nicht auf einen ital. Orgelbauer schließen lassen. Charakteristisch an diesem Instrument ist die eher enge Querschnittsmensur der offenen Holzpfeifen, die eine klangliche Helligkeit und Frische aufweisen, die sonst nur Orgeln mit Metallstimmen zu eigen ist. Im Zuge der Restaurierung wurde das Klangbild der Erbauungszeit wiederhergestellt (vgl. Forer, Orgeln in Österreich, 1983); Quelle: Forer, Orgeln in Österreich | Das Pedal wurde erst im 17. Jh. hinzugefügt, die Disposition ist zwar italienisch, muss aber nicht auf einen ital. Orgelbauer schließen lassen. Charakteristisch an diesem Instrument ist die eher enge Querschnittsmensur der offenen Holzpfeifen, die eine klangliche Helligkeit und Frische aufweisen, die sonst nur Orgeln mit Metallstimmen zu eigen ist. Im Zuge der Restaurierung wurde das Klangbild der Erbauungszeit wiederhergestellt (vgl. Forer, Orgeln in Österreich, 1983); Quelle: Forer, Orgeln in Österreich | ||
Bilder: Gerd Eichmann - August 2025 (via Wikimedia Commons) | |||
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Version vom 25. August 2025, 12:16 Uhr
Adresse: A-6020 Innsbruck, Universitätsstraße, Hofkirche/Silberne Kapelle, Tirol, Österreich
Gebäude: Innbruck, Hofkirche/Silberne Kapelle
Weitere Orgeln: Mauracher-Orgel, Ebert-Orgel, Silberne Kapelle
Datei:2025-08-23 Italienische Orgel in der Silbernen Kapelle Innsbruck 14.jpg historische Orgel aus 1614 |
| Orgelbauer: | unbekannt |
| Baujahr: | 1580–1614 |
| Windladen: | Schleifladen |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Registeranzahl: | 15 |
| Manuale: | 1, C–c3 mit kurzer Oktav |
| Pedal: | C–f° |
| Spielhilfen, Koppeln: | angehängt, kein Registerzug |
Disposition
| Manual[1] | Übersetzung | Pedal |
Principale I Octava VIII Decimaquinta XV Decimanona XIX Vigesimaseconda XXII Flauto in ottava VIII Voce Umana VU |
Prinzipal 8‘ (Holz) Octav 4‘ (Holz) Superoctav 2‘ (Holz) Quint 11/3‘ (Metall) Octav 1‘ (Metall) Flöte 4‘ (Holz) Schwebung[2] |
Holzprinzipal 8' |
- Anmerkungen
- 2025-08-23 KulturTour Ebert-Orgel in der Innsbrucker Hofkirche 22.jpg
Bälge
Bibliographie
| Anmerkungen: | Erzherzog Ferdinand II. (1564–1595) ließ für sich und seine Gattin in der Hofkirche von Innsbruck eine eigene Grabkirche, die „Silberne Kapell“ bauen. In einer Seitennische der „Silbernen Kapelle“ befindet sich die Orgel, die lt. Signatur aus 1614 stammt. Der Erbauer ist unbekannt.
Das Pedal wurde erst im 17. Jh. hinzugefügt, die Disposition ist zwar italienisch, muss aber nicht auf einen ital. Orgelbauer schließen lassen. Charakteristisch an diesem Instrument ist die eher enge Querschnittsmensur der offenen Holzpfeifen, die eine klangliche Helligkeit und Frische aufweisen, die sonst nur Orgeln mit Metallstimmen zu eigen ist. Im Zuge der Restaurierung wurde das Klangbild der Erbauungszeit wiederhergestellt (vgl. Forer, Orgeln in Österreich, 1983); Quelle: Forer, Orgeln in Österreich Bilder: Gerd Eichmann - August 2025 (via Wikimedia Commons) |
Videos
Orgelkonzert in Innsbruck:
Anonymous: Recercada - Pavana – Luca Scandali:
Francesco Rovigo: Toccata – Marian Polin:
G. Frescobaldi: Fiori musicali – Eduard Müller (1957):