Stainz, Stiftskirche St. Katharina: Unterschied zwischen den Versionen

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|LANDKARTE      = 46.896473, 15.263733
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|BAUJAHR        = 1980
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|GEHÄUSE        = 1883, Friedrich Werner
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Im 18. Jahrhundert existieren zwei Orgeln.
1883 Orgelneubau durch Friedrich Werner (Graz), II/19.
1980 Orgelneubau in das Werner-Gehäuse durch die Gebrüder Krenn (Graz), II/30.
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Aktuelle Version vom 10. April 2026, 12:30 Uhr


Orgelbauer: Gebrüder Krenn, Graz
Baujahr: 1980
Geschichte der Orgel: Um 1670 wird eine Orgel in der Stiftskirche Stainz (heute Pfarrkirche) erstmals erwähnt. 1757 wurde beim Bau des neuen Chorgestühls eine neue Orgel im Chorraum erbaut, das alte Chorgestühl steht seitdem auf der Orgelempore. Bei der Klosterauflösung 1785 wird eine barocke Orgel mit 24 Registern auf der Westempore registriert, sowie die Übergabe der Chororgel an die Pfarre St. Jakob in Freiland vermerkt. 1883 erfolgte ein Neubau durch den Grazer Orgelbauer Friedrich Werner (Opus 54). Dieses Instrument mit 19 Registern stellte das letzte, fertiggestellte Instrument jenes Orgelbauers dar. Von Werner haben sich heute noch die beiden Gehäusekästen erhalten - der freistehende Spieltisch stand zwischen den beiden Kästen. 1980 wurde ein Neubau durch die Grazer Firma Gebrüder Krenn vollzogen. Das Instrument, dessen 30 Register alle platz im alten Gehäuse fanden, ist heute die größte Orgel der Weststeiermark. Leider ist die Orgel trotz ihrer Größe dem Raum nicht angemessen, da der Klang bereits nach wenigen Metern abfällt.
Gehäuse: 1883, Friedrich Werner
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: Mechanisch
Registertraktur: Mechanisch
Registeranzahl: 30 Registerzüge
Manuale: C - g3
Pedal: C - f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P als Fußrasten

Plenotritt an/ab (Principalplenum im I. Manual)




Disposition

I. Hauptwerk II. Seitenwerk Pedal

Pommer 16'

Principal 8'

Flöte 8'

Spitzgamba 8'

Octav 4'

Rohrflöte 4'

Superoctav 2'

Cornett 5-fach 8'

Mixtur 5-fach 11/3'

Zimbel 3-fach 1/2'

Trompete 8'

Clairon 4'

Holzgedackt 8'

Violflöte 8'

Principal 4'

Zinnkoppel 4'

Gemshorn 2'

Quinte 11/3'

Sesquialtera 2-fach

Scharf 4-fach 1'

Dulcian 16'

Cromorne 8'

Tremulant

Subbass 16'

Principalbass 8'

Gedackt 8'

Choralbass 4'

Mixtur 4-fach 22/3'

Posaune 16'

Holztrompete 8'

Schalmei 4'



Bibliographie

Anmerkungen: eigene Sichtung, 2014 & 2025
Literatur: Orgelarchiv Schmidt, Bestandesaufnahme bei Konzert am 09.09.2014. Ergänzende Informationenen von Michael Rexeis (Kirchenmusiker im SR) im Dez. 2025.