Wien/Innere Stadt, St. Michael: Unterschied zwischen den Versionen

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1785: Fanz Xaver Christoph erneuert Spieltisch-Positiv.
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1785: Fanz Xaver Christoph erneuert Spieltisch-Positiv
  
 
1845: Jacob Deutschmann setzt den Stimmton herab und verändert die Disposition  
 
1845: Jacob Deutschmann setzt den Stimmton herab und verändert die Disposition  
  
1920: Ferdinand Molzer ersetzt die Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen und ergänzt das Pedal auf 20 Töne.
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1920: Ferdinand Molzer ersetzt die Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen und ergänzt das Pedal auf 20 Töne
  
1972 eine begonnene Rekonstruktion durch Arnulf Klebel/Wien vorerst ergebnislos
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1972: eine begonnene Rekonstruktion durch Arnulf Klebel/Wien vorerst ergebnislos
  
1986/87 restauriert durch Jürgen Ahrend
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Im Zuge dieser Restaurierung wurde das ursprüngliche vorhandene Positiv, das zwischenzeitlich im entfernt worden war, wieder rekonstruiert und ergänzt. Das III. Manual wurde als Continouwerk, als klingender Spieltisch konzipiert. Das II. Manual dient auch als Koppelmanual zu I. und III. Manual.  
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Im Zuge dieser Restaurierung wurde das ursprüngliche vorhandene Positiv, das zwischenzeitlich entfernt worden war, wieder rekonstruiert und ergänzt. Das III. Manual wurde als Continuowerk, als klingender Spieltisch konzipiert. Das II. Manual dient auch als Koppelmanual zu I. und III. Manual.  
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Darko Pleli spielt Estampie aus dem Robertsbridge Codex (um 1330)
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'''Darko Pleli spielt Estampie aus dem Robertsbridge Codex (um 1330):''' <youtube>https://www.youtube.com/watch?v=PjSfqJNZdeQ</youtube>
  
 
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Aktuelle Version vom 10. Februar 2024, 11:04 Uhr


Johann David Sieber aus 1714
Wien - Michaelerkirche, Orgel.JPG
Orgelbauer: Johann David Sieber/Brünn
Baujahr: 1714
Umbauten: 1742: Gottfried Sonnholz positioniert Rückpositiv als Hinterwerk

1785: Fanz Xaver Christoph erneuert Spieltisch-Positiv

1845: Jacob Deutschmann setzt den Stimmton herab und verändert die Disposition

1920: Ferdinand Molzer ersetzt die Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen und ergänzt das Pedal auf 20 Töne

1972: eine begonnene Rekonstruktion durch Arnulf Klebel/Wien vorerst ergebnislos

1986/87: restauriert durch Jürgen Ahrend

2014: Instandsetzung durch Hendrik Ahrend

Stimmtonhöhe: a' = 448 Hz bei 17 °C
Temperatur (Stimmung): Werckmeister modifiziert
Windladen: Schleifladen
Winddruck 55 mmWS
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 40
Manuale: 3, CDEFGA–c3 kurze Unteroktav
Pedal: CDEFGA–a°, kurze Unteroktav
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln I/II, III/II als Schieber



Disposition

I Rückpositiv II Hauptwerk III Continuowerk[1] Pedal
Copula 8’

Principal 4’

Flöten 4’

Nassat 3’

Octav 2’

Quint 11/2

Sedecima 1’

Mixtur V

Fagott 8’

Bordun 16’

Principal 8’

Bifflöten 8’

Piffares 8’

Quinta Dena 8’

Gamba 8’

Salecinal 8’

Octava 4’

Fugara 4’

Nachthorn 4’

Quinta 3’

Octav 2’

Feldflöte 2’

Quint 11/2

Sedecima 1’

Sesquialtera II

Mixtura VI

Zimbl IV

Copula 8’

Flötten 4’

Octav 2’

Mixtur III

Principal 16’

Subbass 16’

Bordun 16’

Octava 8’

Tubal 8’

Octav 4’

Cornett VI

Bombardt 16’

Trompetten 8’


Anmerkungen
  1. klingender Spieltisch



Bibliographie

Anmerkungen: Bei diesem Instrument handelt es sich um die größte, noch erhaltene Barockorgel Wiens.

restauriert 2014: Hendrik Ahrend

Im Zuge dieser Restaurierung wurde das ursprüngliche vorhandene Positiv, das zwischenzeitlich entfernt worden war, wieder rekonstruiert und ergänzt. Das III. Manual wurde als Continuowerk, als klingender Spieltisch konzipiert. Das II. Manual dient auch als Koppelmanual zu I. und III. Manual.

Literatur: s. orgbase.nl
Discographie: s. orgbase.nl
Weblinks: LINK Michaelerkirche

Wikipedia

Portal Orgelmusik.at

Eintrag auf orgbase.nl

Beschreibung beim DFG-Projekt »Orgelpredigt«


Videos


Girolamo Frescobaldi: Toccata nona - Manuel Schuen:


Darko Pleli spielt Estampie aus dem Robertsbridge Codex (um 1330):