München, Dom zu Unserer Lieben Frau (Hauptorgel): Unterschied zwischen den Versionen

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|LITERATUR      = Brenninger, Orgeln in Altbayern, S. 217.<br>
 
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Lehrndorfer, Franz (Hg.): ''Das Orgelwerk im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau''. München: Dompfarramt Zu Unserer Lieben Frau, 1994.
Das Orgelwerk im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau, Schrift ohne Angabe von Hrsg., Verlag, Erscheinungsjahr
 
 
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Lehrndorfer, Franz (Hg.): ''Das Orgelwerk im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau''. München: Dompfarramt Zu Unserer Lieben Frau, 1994.
Das Orgelwerk im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau, Schrift ohne Angabe von Hrsg., Verlag, Erscheinungsjahr
 
 
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Version vom 25. November 2018, 18:29 Uhr


Hauptorgel von Georg Jann
Blick von der unteren Empore auf die Orgel
München, Domkirche Unserer Lieben Frau (2).jpg
München, Domkirche Unserer Lieben Frau (3).jpg
Orgelbauer: Georg Jann, Allkofen
Baujahr: 1994
Umbauten: Mitte der Neuziger Jahre: mehrere Änderungen in den beiden Generalspieltischen, darunter die Hinzufügung von Oktavkoppeln.

2006 Änderungen der Disposition: Werktausch von Vox humana 8' und Horn 8'; Austausch der Cymbel III im III. Manual durch Oberton II. Einbau einer neuen Setzeranlage.

Stimmtonhöhe: a1 = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch/elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 95
Manuale: 4 Manuale, C-a3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln: III/I, I/II, III/II, IV/II, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P, Chamaden/I, Chamaden/II, Chamaden/III, Chamaden/IV, Chamaden/P, Chororgel HW/I[1], Chororgel OW/I[1] Oktavkoppeln:[1] Sub und Super II/II, Sub und Super IV/II, Sub und Super IV/IV, Super III/P, Super IV/P

Suboktavkoppel: Chamaden (Super)

Oktavkoppel: Chamaden (Super)

Spielhilfen: Setzeranlage[2], Tutti, Crescendowalze[3], Walze an, Zungen-Einzelabsteller, Cymbelstern Hauptorgel, Cymbelstern Chororgel, Absteller Hauptorgel und Absteller Chororgel[4]



Pedalturm mit 32'-Principalbass
Elektrischer Spieltisch auf der unteren Empore
Registerwippen am elektrischen Spieltisch


Disposition seit 2006

I. Rückpositiv II. Hauptwerk III. Positiv IV. Schwellwerk Chamadewerk[5] Pedal
Quintade 16'

Praestant 8'

Voce umana 8' [6]

Rohrflöte 8'

Quintade 8'

Octave 4'

Hohlflöte 4'

Superoktave 2'

Flautino 2'

Quinte 11/3'

Sifflöte 1'

Sesquialtera II 22/3'

Scharff IV-VI 1'

Cymbel III 1/3'

Trompette 8'

Cromorne 8'

Clairon 4'

Tremulant

Praestant 16'

Gedeckt 16'

Octave I-II 8'

Flûte harmonique 8'

Gambe 8'

Quinte 51/3'

Octave I-II 4'

Flauto 4'

Terz 31/5'

Quinte 22/3'

Octave I-II 2'

Mixtur major VI-VIII 2'

Mixtur minor IV 1'

Cornet V 8'

Trompete 16'

Trompete 8'

Horn 8' [7]

Tremulant

Gemshorn 16'

Praestant 8'

Bourdon 8'

Octave 4'

Blockflöte 4'

Nazard 22/3'

Doublette 2'

Tièrce 13/5'

Larigot 11/3'

Mixtur V 11/3'

Oberton II 2/7'+8/9' [8]

Dulcian 16'

Schalmey 8'

Clarinette 8'

Tremulant

Glockenspiel [9]

Carillon (Schwellwerk)

Bourdon 16'

Gambe 16'

Diapason 8'

Flûte traversière 8'

Bourdon 8'

Salcional 8'

Aeoline 8'

Unda maris 8' [10]

Octave 4'

Flûte octaviante 4'

Nachthorn 4'

Viola 4'

Quinte 22/3'

Octavin 2'

Tierce 13/5'

Piccolo 1'

Progressio harmonica V 11/3'

Plein-jeu IV 2'

Basson 16'

Trompette harmonique 8'

Hautbois 8'

Vox humana 8' [11]

Clairon harmonique 4'

Tremulant

Carillon [12]

Chamade 16'

Chamade 8'

Tuba 8'

Trompeta quinta 51/3'

Clairon 4'

Principalbaß 32'

Violonbaß 32'

Principal 16'

Subbaß 16'

Violon 16'

Quinte 102/3'

Octave 8'

Baßflöte 8'

Cello 8'

Octave 4'

Offenflöte 4'

Bauernflöte 2'

Hintersatz IV 22/3'

Baßmixtur VI 2'

Bombarde 32'

Posaune 16'

Fagott 16'

Trompete 8'

Feldtrompete 4'


Anmerkungen
  1. 1,0 1,1 1,2 Mitte der Neunziger Jahre hinzugefügt.
  2. 1994: 128 Kombinationen; 2005/2006 Einbau einer neuen Setzeranlage mit 6.400 Speicherplätzen.
  3. Enthält nicht die Chororgel und das Chamadewerk.
  4. 2005/2006, anstelle der ursprünglichen Schalterbelegungen "Schweller Hauptorgel ab" und "Schweller Chororgel ab".
  5. Jedem Teilwerk frei zuteilbar.
  6. Ab c0.
  7. Durchschlagend; seit 2005/2006 im Hauptwerk anstelle der Vox humana 8', die im Schwellwerk aufgestellt wurde.
  8. 2005/2006, anstelle von Cymbel III 2/3'.
  9. c1-d3, 39 Schalenglocken, im linken oberen Pedalturm.
  10. Ab A.
  11. Seit 2005/2006 im Schwellwerk anstelle des Horn 8', das im Hauptwerk aufgestellt wurde.
  12. C-f2; 30 Röhrenglocken, im Schwellkasten.


Bemerkung: Die Hauptorgel verfügt über zwei Spieltische: einen beweglichen elektrischen Spieltisch auf der unteren Chorempore sowie einen mechanischen Spieltisch in der klassischen Aufstellung zwischen Rückpositiv und Hauptwerk. Zusätzlich ist die Andreasorgel von den beiden Generalspieltischen aus spielbar. Darüberhinaus lässt sich mittels der Crescendowalze die Hauptorgel auch vom Spieltisch der Andreasorgel aus spielen.






Bibliographie

Anmerkungen: Sichtung und Spiel im November 2018.
Literatur: Lehrndorfer, Franz (Hg.): Das Orgelwerk im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau. München: Dompfarramt Zu Unserer Lieben Frau, 1994.

Leitner, Hans: Die Orgeln der Münchner Frauenkirche und ihre Organisten. In: Der Dom Zu Unserer Lieben Frau in München (= Großer Kunstführer Schnell & Steiner, Band 235), hg. v. Peter Pfister, S. 69–73. Regensburg: Schnell & Steiner, 2008.

Weblinks: Orgeln der Frauenkirche auf Wikipedia.de

Disposition der Hauotorgel auf der Website des Domorganisten Msgr. Hans Leitner.

Website des Münchner Domes.





Zeilhuber-Orgel 1955–1990

Orgelbeschreibung

Ehemalige Zeilhuber-Orgel
München, Frauenkirche (Zeilhuber-Orgel).jpg
Spieltisch
Orgelbauer: Josef Zeilhuber, Altstädten
Baujahr: 1955/1957
Geschichte der Orgel: Die Zeilhuber-Orgel wurde in zwei Teilabschnitten 1955 und 1957 erbaut. Sie wurde 1994 durch eine Orgel von Georg Jann ersetzt. Das Instrument wurde 1990 von Sixtus Lampl in Schloss Valley eingelagert.
Stimmtonhöhe: a1 = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 79
Manuale: 4 Manuale, C-a3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: I/II, III/II, IV/II, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P, Generalkoppel, 3 freie Kombinationen, 2 freie Pedalkombinationen, Tutti, Pedalregister Ab, Manual II Ab, Manual III Ab, Crescendowalze, Koppeln aus der Walze, Manual 16' Ab, Pedal 32' Ab, Zungengeneralabsteller, Zungeneinzelabsteller



Disposition ab 1957

I. Rückpositiv II. Hauptwerk III. Oberwerk IV. Schwellwerk Pedal
Praestant 8'

Holzgedackt 8'

Quintadena 8'

Octave 4'

Gemsflöte 4'

Geigendprincipal 2'

Mixtur VI 11/3'

Quintzimbel II 1/6'

Trompetenregal 8'

Principal 16'

Gedacktpommer 16'

Octave 8'

Offenflöte 8'

Grobgedackt 8'

Gemshorn 8'

Octave 4'

Spitzoctave 4'

Koppelflöte 4'

Nasat 22/3'

Octave 2'

Octave 1'

Mixtur major VI-VII 2'

Mixtur minor IV-V 1/2'

Kornett V 8'

Trombone 16'

Trompete 8'

Trompete 4'

Kupferprincipal 8'

Rohrgedackt 8'

Spitzflöte 8'

Singend Octave 4'

Blockflöte 4'

Quintadena 4'

Hohlpfeife 2'

Kleinquinte 11/3'

Nachthorn 1'

Sesquialtera II 22/3'

Scharf V 1'

Terzzimbel III-IV 1/4'

Rankett 16'

Krummhorn 8'

Tremulant

Gedackt 16'

Principal 8'

Metallflöte 8'

Dulzgedackt 8'

Gamba 8'

Streicherschwebung 8'

Italienisch Principal 4'

Rohrpfeife 4'

Salicet 4'

Quintflöte 22/3'

Octave 2'

Mixtur VI 22/3'

Terzzimbel III-IV 1/4'

Basson 16'

Helle Trompete 8'

Oboe 8'

Feldtrompete 4'

Tremulant

Majorbass 32'

Principalbass 16'

Subbass 16'

Violonbass 16'

Gemshornbass 16'

Großquinte 102/3'

Octavbass 8'

Streichbass 8'

Gedacktbass 8'

Quinte 51/3'

Choralbaß 4'

Spitzgedackt 4'

Flachflöte 2'

Obertöne VI 51/3'

Pedalmixtur VIII 22/3'

Kontratuba 32'

Posaune 16'

Dulzian 16'

Trompete 8'

Klarine 4'

Singend Cornett 2'


Bemerkung: Die Chororgel konnte vom Hauptorgelspieltisch mit angesteuert werden. Außerdem konnten das Tutti des I. Manuals der Hauptorgel auf dem I. Manual der Andreasorgel gespielt werden sowie das Tutti des IV. Manuals der Hauptorgel auf dem II. Manual der Andreasorgel.



Bibliographie

Literatur: Brenninger, Orgeln in Altbayern, S. 217.
Lehrndorfer, Franz (Hg.): Das Orgelwerk im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau. München: Dompfarramt Zu Unserer Lieben Frau, 1994.




Steinmeyer-Orgel 1935-1944

Orgelbeschreibung

Ehemalige Steinmeyer-Orgel
München-Frauenkirche (Steinmeyer-Orgel) (2).jpg
Orgelbauer: G. F. Steinmeyer & Co. (Oettingen)
Baujahr: 1935
Geschichte der Orgel: Im Jahr 1935 fand ein technischer Neubau der vorhandenen Steinmeyer-Orgel durch dieselbe Firma statt. Die neue Orgel erhielt elektropneumatische Trakturen, einen neuen viermanualigen Spieltisch und einen Freipfeifenprospekt. Ein Großteil des Materials wurde wiederverwendet, die Disposition der Vorgängerorgel fast vollständig beibehalten, aber im Schwellwerk und Pedal ausgiebig erweitert. Die Steinmeyer-Orgel wurde im November 1944 durch einen Bombenangriff zerstört.
Stimmtonhöhe: a1 = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 67
Manuale: 4 Manuale, C-a3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, III/I, IV/I, III/II, IV/II, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P, Diverse Oktavkoppeln, Freie Kombinationen, Tutti, Crescendowalze, Zungeneinzelabsteller



Disposition

I. Manual II. Manual III. Manual (schwellbar) IV. Manual (Chororgel) Pedal
Untersatz 32' (ab a0)

Principal 16'

Bourdon 16'

Octave 8'

Tibia 8'

Gedeckt 8'

Gamba 8'

Salicional 8'

Quinte 51/3'

Octave 4'

Gemshorn 4'

Rohrflöte 4'

Nasard 22/3'

Octave 2'

Octave 1'

Mixtur 2'

Scharf 1'

Cornett 8'

Trompete 8'

Salicional 16'

Principal 8'

Wienerflöte 8'

Keraulophon 8'

Gedeckt 8'

Quintatön 8'

Aeoline 8'

Principal 4'

Flöte 4'

Waldflöte 2'

Progressiv harmonica 22/3'

Fagott-Klarinette 8'

Stillgedeckt 16'

Geigenprincipal 8'

Lieblich Gedeckt 8'

Dolce 8'

Amorosa 8'

Vox coelestis 8'

Italienisch Principal 4'

Fugara 4'

Flauto traverso 4'

Quinte 22/3'

Flachflöte 2'

Flautino 2'

Terz 13/5'

Mixtur V

Bombarde 16'

Feldtrompete 8'

Oboe 8'

Vox humana 8'

Clairon 4'

Register der Chororgel Kontraviolon 32'

Principalbass 16'

Violon 16'

Subbass 16'

Salicetbass 16'

Quintbaß 102/3'

Octavbaß 8'

Violon 8'

Cello 8'

Gedecktbass 8'

Octave 2'

Mixturbass IV 22/3'

Mixturbass III 1'

Bombarde 32'

Posaune 16'

Trompete 8'

Clarine 4'




Bibliographie

Anmerkungen: Angaben: Domorganist Hans Leitner - August 2018




Steinmeyer-Orgel 1880-1935

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: G. F. Steinmeyer & Co. (Oettingen)
Baujahr: 1880
Geschichte der Orgel: Die Steinmeyer-Orgel ging 1935 in einem technischen Neubau durch Steinmeyer auf
Stimmtonhöhe: a1 = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 54
Manuale: 3 Manuale, C-f3
Pedal: C-d1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln sind in den Quellen nicht genannt, jedoch:

wahrscheinlich pneumatische Barkermaschine

vier feste Combinationen (p, mf, f, t)



Disposition

I. Manual II. Manual III. Manual (schwellbar) Pedal
Untersatz 32' (ab a0)

Principal 16'

Bourdon 16'

Octav 8'

Tibia 8'

Gedeckt 8'

Gamba 8'

Salicional 8'

Quint 51/3'

Octav 4'

Gemshorn 4'

Rohrflöte 4'

Nasard 22/3'

Octav 2'

Octav 1'

Mixtur 2'

Scharf 1'

Cornett 8'

Trompete 8'

Salicional 16'

Principal 8'

Wienerflöte 8'

Spitzflöte 8'

Keraulophon 8'

Gedeckt 8'

Aeoline 8'

Principal 4'

Flöte 4'

Waldflöte 2'

Progressiv harmonica 22/3'

Fagott-Klarinette 8'

Stillgedeckt 16'

Geigenprincipal 8'

Lieblich Gedeckt 8'

Dolce 8'

Amorosa 8'

Vox coelestis 8' [1]

Fugara 4'

Flauto traverso 4'

Flautino 2'

Oboe 8'

Contraviolon 32'

Principalbaß 16'

Violon 16'

Subbass 16'

Salicet 16'

Quintbass 102/3'

Octavbass 8'

Violon 8'

Violoncello 8'

Flötenbass 4'

Posaune 16'

Trompete 8'

Clarine 4'


Anmerkung:

  1. Zieht automatisch Dolce 8' mit



Bibliographie

Literatur: Brenninger, Orgeln in Altbayern, S. 210.

Lehrndorfer, Franz (Hg.): Das Orgelwerk im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau. München: Dompfarramt Zu Unserer Lieben Frau, 1994.