Steinheim (Albuch), Peterskirche: Unterschied zwischen den Versionen

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1716 erste Erwähnung eines Organisten
 
1716 erste Erwähnung eines Organisten
  
1726/27 Neubau einer Orgel in der Vorgängerkirche durch Balthasar Allgeyer für 180 Gulden.  Balthasar Allgeyer (~ 1666–1739), „Orgelmachers Bruder“, betrieb mit seinem Bruder Johann Georg Allgeyer eine Werkstatt in Hofen. Orgelprospekte dieser beiden sind in Johanneskirche Crailsheim und Stadtkirche St. Dionys Esslingen heute noch erhalten. Die Familie Allgeyer betrieb Werkstätten in Hofen und Wasseralfingen mit 11 Orgelmachern in 5 Generationen von 1698 bis 1849.
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1726/27 Neubau einer Orgel in der Vorgängerkirche durch Balthasar Allgeyer für 180 Gulden.  Balthasar Allgeyer (~1666–1739), „Orgelmachers Bruder“, betrieb mit seinem Bruder Johann Georg Allgeyer eine Werkstatt in Hofen. Orgelprospekte dieser beiden sind in Johanneskirche Crailsheim und Stadtkirche St. Dionys Esslingen heute noch erhalten. Die Familie Allgeyer betrieb Werkstätten in Hofen und Wasseralfingen mit 11 Orgelmachern in 5 Generationen von 1698 bis 1849.
  
 
1779 Umsetzung des Instrumentes in die neue Kirche durch Schulmeister Christian Honold aus Königsbronn.
 
1779 Umsetzung des Instrumentes in die neue Kirche durch Schulmeister Christian Honold aus Königsbronn.
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1821 Untersuchung des Instrumentes durch Joseph Nikolaus Allgaier (Urenkel des oben genannten Johann Georg Allgeyer) für 5 fl 30 Kreuzer.
 
1821 Untersuchung des Instrumentes durch Joseph Nikolaus Allgaier (Urenkel des oben genannten Johann Georg Allgeyer) für 5 fl 30 Kreuzer.
  
1822 Neubau einer Orgel mit 13 oder 14 Register durch  Johann Michael Schultes (1776–1858). Schultes war Sohn des Orgelbauers Johann Georg Schultes aus Ellenberg bei Ellwangen. Der junge Johann Michael Schultes war Geselle bei Holzhey und am Bau der Neresheimer Klosterorgel beteiligt. Seine Orgel in Auernheim (1823) hat sich erhalten.
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1822 Neubau einer Orgel mit 13 oder 14 Registern durch  Johann Michael Schultes (1776–1858). Schultes war Sohn des Orgelbauers Johann Georg Schultes aus Ellenberg bei Ellwangen. Der junge Johann Michael Schultes war Geselle bei Holzhey und am Bau der Neresheimer Klosterorgel beteiligt. Seine Orgel in Auernheim (1823) hat sich erhalten.
 
 
1884 Neubau mit 17 Registern auf 2 Manualen und Pedal (mechanische Kegelladen) durch Gebrüder Link (Giengen) als op. 112
 
  
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1884 Neubau mit 17 Registern auf 2 Manualen und Pedal (mechanische Kegelladen) durch Gebrüder Link (Giengen) als op. 112.
 
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Waldflöte 2'
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[https://www.kirchbau.de/300_datenblatt.php?id=3095 Datenblatt von kirchbau.de]
   
 
 
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Aktuelle Version vom 24. Februar 2024, 22:03 Uhr


Orgelbauer: Giengener Orgelmanufaktur Gebr. Link, op. 901
Konzept und Disposition: Helmut Bornefeld
Baujahr: 1968
Geschichte der Orgel: (Quelle/Zitat steinheim-evangelisch.de)

1982 Überholung durch die Erbauerfirma, Austausch der Teleskophülsen, Überholung der Magnete, Einbau Bleipulpeten

2005 Überholung durch Orgelbau Kreisz, Neubau Pedaltraktur

Vorgängerorgeln:
1714 erste Erwähnung eines Orgeltreters (Kalkant, Bälgetreter)

1716 erste Erwähnung eines Organisten

1726/27 Neubau einer Orgel in der Vorgängerkirche durch Balthasar Allgeyer für 180 Gulden. Balthasar Allgeyer (~1666–1739), „Orgelmachers Bruder“, betrieb mit seinem Bruder Johann Georg Allgeyer eine Werkstatt in Hofen. Orgelprospekte dieser beiden sind in Johanneskirche Crailsheim und Stadtkirche St. Dionys Esslingen heute noch erhalten. Die Familie Allgeyer betrieb Werkstätten in Hofen und Wasseralfingen mit 11 Orgelmachern in 5 Generationen von 1698 bis 1849.

1779 Umsetzung des Instrumentes in die neue Kirche durch Schulmeister Christian Honold aus Königsbronn.

1821 Untersuchung des Instrumentes durch Joseph Nikolaus Allgaier (Urenkel des oben genannten Johann Georg Allgeyer) für 5 fl 30 Kreuzer.

1822 Neubau einer Orgel mit 13 oder 14 Registern durch Johann Michael Schultes (1776–1858). Schultes war Sohn des Orgelbauers Johann Georg Schultes aus Ellenberg bei Ellwangen. Der junge Johann Michael Schultes war Geselle bei Holzhey und am Bau der Neresheimer Klosterorgel beteiligt. Seine Orgel in Auernheim (1823) hat sich erhalten.

1884 Neubau mit 17 Registern auf 2 Manualen und Pedal (mechanische Kegelladen) durch Gebrüder Link (Giengen) als op. 112.

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 20
Manuale: 2, C–g3
Pedal: C–f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln



Disposition

I Hauptwerk II Brustwerk[1] Pedal
Quintade 16'

Prinzipal 8' [2]

Rohrgedackt 8'

Rohrpfeife 4'

Quinte 2 2/3'

Oktave 2'

Hörnlein
1 3/5' + 1 1/7'

Mixtur 4-6f 1 1/3'


Tremulant

Gedackt 8'

Ital. Prinzipal 4' [2]

Waldflöte 2'

Quintan 1 1/3' + 8/9'

Zimbel 3f 1/2'

Trompete 8'


Tremulant

Untersatz 16'

Offenflöte 8' [2]

Baßzink 3f 5 1/3'

Hohlflöte 4'

Rauschpfeife 2f 2 2/3'

Posaune 16'


Tremulant


Anmerkungen
  1. schwellbar
  2. 2,0 2,1 2,2 Prospekt



Bibliographie

Weblinks: Orgelvorstellung auf der Website der Kirchengemeinde (Quelle), Bild der Orgel

Datenblatt von kirchbau.de