Zum Inhalt springen

Marquartstein, Zum Kostbaren Blut: Unterschied zwischen den Versionen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung
 
Zeile 1: Zeile 1:
{{Orgelbeschreibung
{{Orgelbeschreibung
|BILD 1= Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (9).jpg        |BILD 1-Text=Schwenk & Wappmannsberger aus 1955
|BILD 1=Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (9).jpg        |BILD 1-Text=Schwenk & Wappmannsberger aus 1955
|BILD 2= Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (12).jpg        |BILD 2-Text=
|BILD 2=Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (12).jpg        |BILD 2-Text=
|BILD 3=   Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (7).jpg      |BILD 3-Text=
|BILD 3=Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (7).jpg      |BILD 3-Text=
|BILD 4=     Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (4).jpg    |BILD 4-Text=
|BILD 4=Marquartstein, Zum kostbaren Blut Christi (4).jpg    |BILD 4-Text=
|ORT            = Unterer Mühlfeldweg 3, 83250 Marquartstein, Oberbayern, Bayern, Deutschland       
|ORT            = Unterer Mühlfeldweg 3, 83250 Marquartstein, Oberbayern, Bayern, Deutschland       
|GEBÄUDE        = Katholische Pfarrkirche Zum kostbaren Blut Christi
|GEBÄUDE        = Katholische Pfarrkirche Zum kostbaren Blut Christi
Zeile 34: Zeile 34:
|WERK 1          =I. Manual
|WERK 1          =I. Manual
|REGISTER WERK 1 =Prinzipal 8'
|REGISTER WERK 1 =Prinzipal 8'
Rohrflöte 8'  
Rohrflöte 8'  


Zeile 46: Zeile 47:
|WERK 2          =II. Manual
|WERK 2          =II. Manual
|REGISTER WERK 2 =Gedackt 8'
|REGISTER WERK 2 =Gedackt 8'
Weidenpfeife 8'
Weidenpfeife 8'


Zeile 59: Zeile 61:
|WERK 3          =Pedal
|WERK 3          =Pedal
|REGISTER WERK 3 =Subbass 16'
|REGISTER WERK 3 =Subbass 16'
Oktavbass 8'
Oktavbass 8'


Zeile 87: Zeile 90:
|GESCHICHTE      = Hugo Distler trat 1931 die Organisten-Stelle an St. Jakobi in Lübeck an. Hier komponierte er seine Orgelwerke und einen Großteil seiner Vokalmusik. 1937 zog er nach Stuttgart und ließ sich dort eine Hausorgel von Paul Ott bauen. Die Disposition der Orgel entwarf Distlers Schwager Erich Thienhaus. Die weitere Geschichte der Hausorgel ist ausführlich beschrieben worden und lässt sich wie folgt zusammenfassen :
|GESCHICHTE      = Hugo Distler trat 1931 die Organisten-Stelle an St. Jakobi in Lübeck an. Hier komponierte er seine Orgelwerke und einen Großteil seiner Vokalmusik. 1937 zog er nach Stuttgart und ließ sich dort eine Hausorgel von Paul Ott bauen. Die Disposition der Orgel entwarf Distlers Schwager Erich Thienhaus. Die weitere Geschichte der Hausorgel ist ausführlich beschrieben worden und lässt sich wie folgt zusammenfassen :


1940 Mit Distlers Ruf an die Berliner Musikhochschule gelangt die Orgel nach Berlin-Strausberg • 1942 Nach Distlers Tod wird die Orgel als Leihgabe dem Reichssender Berlin überlassen • 1943 Auslagerung in das Brucknerstift St. Florian bei Linz durch Alexander Schuke • 1944 Umsetzung von Linz nach Marquartstein und Einbau eines Subbass 16' • 1947 Die Nordwestdeutsche Musikakademie in Detmold übernimmt die Ott-Orgel bis 1954 für Übungszwecke • 1957 Aufstellung in der St. Jürgen Kapelle in Lübeck bis zum dortigen Orgelneubau • 1976 Einlagerung bei Kemper und Aufstellung im Südschiff von St. Jakobi • 1992 Restaurierung durch die Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke, Filiale Hitzacker (Harald Knorr) und Aufstellung im Distler-Saal • 2012 Restaurierung und Rückführung der Disposition durch Reinalt Klein, Lübeck (vgl. [https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten/detail/hugo-distlers-hausorgel-in-st-jakobi-zu-luebeck-saniert.html Bericht über Restaurierung])
1940 Mit Distlers Ruf an die Berliner Musikhochschule gelangt die Orgel nach Berlin-Strausberg • 1942 Nach Distlers Tod wird die Orgel als Leihgabe dem Reichssender Berlin überlassen • 1943 Auslagerung in das Brucknerstift St. Florian bei Linz durch Alexander Schuke • 1944 Umsetzung von Linz nach Marquartstein • 1947 Die Nordwestdeutsche Musikakademie in Detmold übernimmt die Ott-Orgel bis 1954 für Übungszwecke • 1957 Aufstellung in der St. Jürgen Kapelle in Lübeck bis zum dortigen Orgelneubau, dabei Einbau von Subbass 16' • 1976 Einlagerung bei Kemper und Aufstellung im Südschiff von St. Jakobi • 1992 Restaurierung durch die Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke, Filiale Hitzacker (Harald Knorr) und Aufstellung im Distler-Saal • 2012 Restaurierung und Rückführung der Disposition durch Reinalt Klein, Lübeck (vgl. [https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten/detail/hugo-distlers-hausorgel-in-st-jakobi-zu-luebeck-saniert.html Bericht über Restaurierung])


Mit seinem Schwiegervater hatte Hugo Distler Ende Juli 1936 von Berchtesgaden aus einen Ausflug nach Marquartstein gemacht, wo sie eine Tante seiner Frau besuchten. Distler behielt Marquartstein in so guter Erinnerung, dass er schon lange vor Kriegsbeginn seiner Frau ans Herz legte, mit den Kindern dorthin zu ziehen, falls ihm einmal etwas zustoßen sollte.  
Mit seinem Schwiegervater hatte Hugo Distler Ende Juli 1936 von Berchtesgaden aus einen Ausflug nach Marquartstein gemacht, wo sie eine Tante seiner Frau besuchten. Distler behielt Marquartstein in so guter Erinnerung, dass er schon lange vor Kriegsbeginn seiner Frau ans Herz legte, mit den Kindern dorthin zu ziehen, falls ihm einmal etwas zustoßen sollte.  
Zeile 132: Zeile 135:
Oktave 1'
Oktave 1'
|WERK 3          = Pedalwerk
|WERK 3          = Pedalwerk
|REGISTER WERK 3 =Subbass 16'<ref>1945 eingebaut</ref>
|REGISTER WERK 3 = Trichterdulcian 16'<ref>in einem separaten Schwellkasten</ref>
 
Gedackt 8'
Gedackt 8'


Zeile 139: Zeile 143:
Rauschpfeife 2f
Rauschpfeife 2f


Trichtedulcian 16'<ref>in einem separaten Schwellkasten</ref>
 
}}
}}
'''Anmerkungen
'''Anmerkungen
Bürokraten, proofreader
14.317

Bearbeitungen