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Innsbruck, Hofkirche (Silberne Kapelle): Unterschied zwischen den Versionen

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|GESCHICHTE      = Erzherzog Ferdinand II. (1564–1595) ließ für sich und seine Gattin in der Hofkirche von Innsbruck eine eigene Grabkirche, die „Silberne Kapell“ bauen. In einer Seitennische der „Silbernen Kapelle“ befindet sich die Orgel, die lt. Signatur aus 1614 stammt. Der Erbauer ist unbekannt
|GESCHICHTE      = Erzherzog Ferdinand II. (1564–1595) ließ für sich und seine Gattin in der Hofkirche von Innsbruck eine eigene Grabkirche, die „Silberne Kapell“ bauen. In einer Seitennische der „Silbernen Kapelle“ befindet sich die Orgel, die lt. Signatur aus 1614 stammt. Der Erbauer ist unbekannt


Das Pedal wurde erst im 17. Jh. hinzugefügt, die Disposition ist zwar italienisch, muss aber nicht auf einen ital. Orgelbauer schließen lassen. Charakteristisch an diesem Instrument ist die eher enge Querschnittsmensur der offenen Holzpfeifen, die eine klangliche Helligkeit und Frische aufweisen, die sonst nur Orgeln mit Metallstimmen zu eigen ist. Im Zuge der Restaurierungen (1993, 1998) wurde das Klangbild der Erbauungszeit wiederhergestellt (vgl. Forer).
Das Pedal wurde erst im 17. Jh. hinzugefügt, die Disposition ist zwar italienisch, muss aber nicht auf einen ital. Orgelbauer schließen lassen.  
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war die Orgel demontiert und erst zwischen 1950 und 1952 wiederaufgebaut worden. Im Rahmen einer Restaurierung waren Pfeifen verschiedener Register miteinander vermischt worden, was eine beträchtliche Wirkung sowohl auf deren Klangfarbe als auch auf deren Stimmung hatte. Während der Restaurierung wurden außerdem alle Pfeifen der Fiffera dezimiert, um somit fehlende Pfeifen im Prinzipal, der Oktave oder der Superoktave ersetzen zu können. Kurze Zeit nach dieser problematischen Restaurierung untersuchte der österreichische Musikwissenschaftler Josef Mertin die Innsbrucker Orgel mit der Absicht, ein neues ''Organo di legno'' zu bauen.
 
Charakteristisch an diesem Instrument ist die eher enge Querschnittsmensur der offenen Holzpfeifen, die eine klangliche Helligkeit und Frische aufweisen, die sonst nur Orgeln mit Metallstimmen zu eigen ist. Im Zuge der Restaurierungen (1993, 1998) wurde das Klangbild der Erbauungszeit wiederhergestellt (vgl. Forer).




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