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Waidhaus, St. Emmeram: Unterschied zwischen den Versionen

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''"Der 28. Februar 1982 war ein großer Festtag für den Grenzmarkt. Nach jahrelangen Vorplanungen, Zuschussanträgen und Spendenaufrufen spielte am Nachmittag dieses Sonntags der renommierte Domorganist Eberhard Kraus das erste Konzert an dem Instrument.
''"Der 28. Februar 1982 war ein großer Festtag für den Grenzmarkt. Nach jahrelangen Vorplanungen, Zuschussanträgen und Spendenaufrufen spielte am Nachmittag dieses Sonntags der renommierte Domorganist Eberhard Kraus das erste Konzert an dem Instrument.


Monsignore Franz Fleckenstein hatte die Orgel bei einem feierlichen Gottesdienst am Vormittag geweiht. Er war damals Direktor der Kirchenmusikschule Regensburg. Dazu erklang die "Missa Brevis" in C-Dur von Mozart in einem noch heute unvergessenen Auftritt von Gesangverein 1910 und Kirchenchor unter Leitung von Chorregent Karl Rauch.
''Monsignore Franz Fleckenstein hatte die Orgel bei einem feierlichen Gottesdienst am Vormittag geweiht. Er war damals Direktor der Kirchenmusikschule Regensburg. Dazu erklang die "Missa Brevis" in C-Dur von Mozart in einem noch heute unvergessenen Auftritt von Gesangverein 1910 und Kirchenchor unter Leitung von Chorregent Karl Rauch.


Damit ging der seit 1978 gehegte Wunsche der Pfarrangehörigen für eine neue Orgel in der Pfarrkirche in Erfüllung. Die Spendenbereitschaft der Waidhauser war jedoch gleich so groß, dass sogar die Autobahn- und Radwegekirche von den Geldern "ohne finanzielle Probleme", wie es in der Chronik heißt, "gleich mitrenoviert werden konnte".
''Damit ging der seit 1978 gehegte Wunsche der Pfarrangehörigen für eine neue Orgel in der Pfarrkirche in Erfüllung. Die Spendenbereitschaft der Waidhauser war jedoch gleich so groß, dass sogar die Autobahn- und Radwegekirche von den Geldern "ohne finanzielle Probleme", wie es in der Chronik heißt, "gleich mitrenoviert werden konnte".


Eine neue Orgel war vor allem deshalb erforderlich geworden, weil das für 6900 Mark 1963 unter Pfarrer Söllner angeschaffte Instrument "von Zeit zu Zeit kürzere oder längere Pausen eigenmächtig einlegt". Spätestens 1979 erwarteten die Fachleute ein vollkommenes Aussetzen des Instruments mit dem Kommentar: "Eine Reparatur dürfte sich kaum mehr lohnen. Außerdem existiert die Firma, die diese Orgel gebaut hat, schon lange nicht mehr."
''Eine neue Orgel war vor allem deshalb erforderlich geworden, weil das für 6900 Mark 1963 unter Pfarrer Söllner angeschaffte Instrument "von Zeit zu Zeit kürzere oder längere Pausen eigenmächtig einlegt". Spätestens 1979 erwarteten die Fachleute ein vollkommenes Aussetzen des Instruments mit dem Kommentar: "Eine Reparatur dürfte sich kaum mehr lohnen. Außerdem existiert die Firma, die diese Orgel gebaut hat, schon lange nicht mehr."


Zur Verstärkung ihrer damaligen Argumente machten die Verantwortlichen eine Aussage von Pfarrer Söllner öffentlich, der "schon 1963 in der Pfarrchronik niederschrieb, dass er diese Elektronenorgel nur als vorübergehende Lösung - quasi als Provisorium - sehe, bis eine richtige Pfeifenorgel angeschafft werden könnte". Diese "vorübergehende" Lösung währte aber dann dennoch beinahe 20 Jahre.
''Zur Verstärkung ihrer damaligen Argumente machten die Verantwortlichen eine Aussage von Pfarrer Söllner öffentlich, der "schon 1963 in der Pfarrchronik niederschrieb, dass er diese Elektronenorgel nur als vorübergehende Lösung - quasi als Provisorium - sehe, bis eine richtige Pfeifenorgel angeschafft werden könnte". Diese "vorübergehende" Lösung währte aber dann dennoch beinahe 20 Jahre.
 
''Die neue Orgel wurde 1978 noch auf etwa 120 000 bis 150 000 Mark veranschlagt, bei lediglich 10 Prozent Diözesanzuschuss. In einer öffentlichen Versammlung im "Schückersaal" fiel schließlich am 17. November 1978 die Entscheidung für die Anschaffung der bis heute in Diensten stehen Kirchenorgel.''"[1][2]


Die neue Orgel wurde 1978 noch auf etwa 120 000 bis 150 000 Mark veranschlagt, bei lediglich 10 Prozent Diözesanzuschuss. In einer öffentlichen Versammlung im "Schückersaal" fiel schließlich am 17. November 1978 die Entscheidung für die Anschaffung der bis heute in Diensten stehen Kirchenorgel.''"[1][2]
Die Disposition stammt - wie leicht erkennbar ist - aus der Feder des damaligen Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus.
Die Disposition stammt - wie leicht erkennbar ist - aus der Feder des damaligen Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus.
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Bürokraten, proofreader
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