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|UMBAU = 1940 Umsetzung nach Weßling, Umdisponierung und neuer Spieltisch durch Carl Schuster | |UMBAU = 1940 Umsetzung nach Weßling, Umdisponierung und neuer Spieltisch durch Carl Schuster | ||
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|GESCHICHTE = Die Koulen-Orgel war ursprünglich für die Synagoge in Augsburg erbaut worden. Aufgrund der politischen Lage Ende der 1930er Jahre war die jüdische Gemeinde in Augsburg dazu gezwungen ihre Synagoge, welche bereits 1938 in der | |GESCHICHTE = Die Koulen-Orgel war ursprünglich für die Synagoge in Augsburg erbaut worden. Aufgrund der politischen Lage Ende der 1930er Jahre war die jüdische Gemeinde in Augsburg dazu gezwungen ihre Synagoge, welche bereits 1938 in der Reichspogromnacht beschädigt worden war, aufzugeben und die Orgel zu verkaufen (vgl. [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/wessling-wesslings-judenorgel-1.3315401 Zeitungsbericht]). So wurde die Koulen-Orgel nach [[Weßling, Christkönig|Weßling]] verkauft und dort 1940/41 durch den Münchner Orgelbauer Carl Schuster aufgestellt. Dabei wurden einige kleinere räumliche und klangliche Veränderungen in der Disposition durchgeführt. Es handelt sich um die einzige historische Synagogenorgel in Deutschland, die die Pogrome sowie den Zweiten Weltkrieg überstanden hat. Die Schlag-&-Söhne-Orgel der Görlitzer Synagoge existiert ebenfalls noch, allerdings in der Kirche St. Bonifatius in der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec (Ost-Görlitz). | ||
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