Bürokraten, proofreader
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|BAUJAHR = 1901 • op. 258 | |BAUJAHR = 1901 • op. 258 | ||
|UMBAU = 1912 durch die Erbauerfirma<ref>Es ist nicht bekannt, welche Arbeiten vorgenommen wurden</ref> | |UMBAU = 1912 durch die Erbauerfirma<ref>Es ist nicht bekannt, welche Arbeiten vorgenommen wurden</ref> | ||
1944 neobarocker Umbau und neuer Spieltisch durch die Erbauerfirma, wobei die pneumatische Traktur beibehalten wird | 1944 neobarocker Umbau und neuer Spieltisch (als op.630) durch die Erbauerfirma, wobei die pneumatische Traktur beibehalten wird | ||
|GEHÄUSE = Das neugotische Gehäuse nach dem Entwurf von Architekt Heinrich Dolmetsch schuf der Stuttgarter Bildhauer Spindler. | |GEHÄUSE = Das neugotische Gehäuse nach dem Entwurf von Architekt Heinrich Dolmetsch schuf der Stuttgarter Bildhauer Spindler. | ||
|GESCHICHTE = Den Auftrag für einen Neubau im damals beliebten Stil der Hochromantik mit orchestralen Klangfarben erhält Carl Gottlieb Weigle, während die bestehende Orgel verkleinert und 1900 in die Leonhardskirche versetzt wird. Auf der von ihm neu erfundenen Membranladentechnik baut er - wie auch wenige Jahre zuvor in der Stuttgarter Liederhalle - einige der von ihm patentierten Hochdruck-Register "''mit außerordentlich präciser Ansprache und schöner Klangfarbe''" auf 150 mm Winddruck ein, wobei jedem HD-Register angeblich "''eine 6-8 fache Tonkraft''" gegenüber den üblichen Registern zukommt, so daß man der Orgel mit ihren 58 Registern eine "''Gesamt-Tonkraft von 120 gewöhnlichen Registern''" zuschreibt. Johannes Graf, Orgelrevident und Organist am Ulmer Münster, bescheinigt "''dem gesamten Werk vollen und majestätischen Klang''", und dass die "''Charakterstimmen von zauberischem Effekt sind"''. | |GESCHICHTE = Den Auftrag für einen Neubau im damals beliebten Stil der Hochromantik mit orchestralen Klangfarben erhält Carl Gottlieb Weigle, während die bestehende Orgel verkleinert und 1900 in die Leonhardskirche versetzt wird. Auf der von ihm neu erfundenen Membranladentechnik baut er - wie auch wenige Jahre zuvor in der Stuttgarter Liederhalle - einige der von ihm patentierten Hochdruck-Register "''mit außerordentlich präciser Ansprache und schöner Klangfarbe''" auf 150 mm Winddruck ein, wobei jedem HD-Register angeblich "''eine 6-8 fache Tonkraft''" gegenüber den üblichen Registern zukommt, so daß man der Orgel mit ihren 58 Registern eine "''Gesamt-Tonkraft von 120 gewöhnlichen Registern''" zuschreibt. Johannes Graf, Orgelrevident und Organist am Ulmer Münster, bescheinigt "''dem gesamten Werk vollen und majestätischen Klang''", und dass die "''Charakterstimmen von zauberischem Effekt sind"''. | ||