Radebeul, Lutherkirche: Unterschied zwischen den Versionen

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1891 wurde der Grundstein für die Kirche gelegt. Für den Bau der Kirche waren die Dresdner Architekten Schilling & Graebner ausgesucht worden. Bauausführende waren Baumeister Wilhelm Eisold aus Serkowitz und Rudolf Baron aus Dresden. Am 30. November erfolgte die Einweihung der Kirche. Ebenfalls 1892 erhielt die Kirche einen Orgelneubau von der Dresdner Orgelbaufirma Gebrüder Jehmlich.
1891 wurde der Grundstein für die Kirche gelegt. Für den Bau der Kirche waren die Dresdner Architekten Schilling & Graebner ausgesucht worden. Bauausführende waren Baumeister Wilhelm Eisold aus Serkowitz und Rudolf Baron aus Dresden. Am 30. November erfolgte die Einweihung der Kirche. Ebenfalls 1892 erhielt die Kirche einen Orgelneubau von der Dresdner Orgelbaufirma Gebrüder Jehmlich.


1934 erfolgte ein umfangreicher Umbau im Inneren der Kirche durch den Architekten Alfred Tischer. Auch die Orgel wurde 1934 von 26 Register auf 34 Register erweitert. Dazu musste die Empore erweitert werden und der Orgelprospekt vergrößert.
1934 erfolgte ein umfangreicher Umbau im Inneren der Kirche durch den Architekten Alfred Tischer. Auch die Orgel wurde 1934 von 26 Register auf 34 Register erweitert. Dazu musste die Empore erweitert und der Orgelprospekt vergrößert werden.
Die Kirche erhielt 1934 zu Ehren des Reformators Martin Luther den Namen Lutherkirche.
Die Kirche erhielt 1934 zu Ehren des Reformators Martin Luther den Namen Lutherkirche.


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1953-1968 Orgelneubau durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), Dresden, op.690, in 3 Bauabschnitten.
1953-1968 Orgelneubau durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), Dresden, op.690, in 3 Bauabschnitten.


1968 Umdisponierung durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf, Dresden, op.875. Wiedereinweihung der Orgel am 11. Oktober 1969. Das Orgelwerk wurde durch zwei Zungenstimmen Clarine 4‘ und Trompete 8‘ im Pedalwerk ergänzt.
1968 Umdisponierung durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf, Dresden), op.875. Wiedereinweihung der Orgel am 11. Oktober 1969. Das Orgelwerk wurde durch zwei Zungenstimmen Clarine 4‘ und Trompete 8‘ im Pedalwerk ergänzt.


1974 Einbau einer neuen Zimbel im Rückpositiv.
1974 Einbau einer neuen Zimbel im Rückpositiv.
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1995/1996 erfolgte eine Generalreinigung und die Reparatur der Taschenladen im Rückpositiv.
1995/1996 erfolgte eine Generalreinigung und die Reparatur der Taschenladen im Rückpositiv.
   
   
„Im Jahre 2005 erwarb die Gemeinde wiederum einen neuen Spieltisch, da sich der vorherige, Anfang der 50-er Jahre gebaute, inzwischen in einem technisch unzuverlässigen Zustand befand. Auch die wesentlichen Fortschritte in der Ansteuerung und Bedienung der Orgeln (Elektronik, Setzer Kombinationen u.v.m.) hielten nun Einzug in die Konzeption dieses wesentlichen Teiles unserer Orgel.“ Gottfried Trepte 1993
„Im Jahre 2005 erwarb die Gemeinde wiederum einen neuen Spieltisch, da sich der vorherige, Anfang der 50-er Jahre gebaute, inzwischen in einem technisch unzuverlässigen Zustand befand. Auch die wesentlichen Fortschritte in der Ansteuerung und Bedienung der Orgeln (Elektronik, Setzer-Kombinationen u.v.m.) hielten nun Einzug in die Konzeption dieses wesentlichen Teiles unserer Orgel.“ Gottfried Trepte 1993


2010 Generalüberholung, Schleifenzugmagnete, Elektrik, Reinigung, Nachintonation durch den Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH.
2010 Generalüberholung, Schleifenzugmagnete, Elektrik, Reinigung, Nachintonation durch den Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH.
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|GEHÄUSE        =  
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|GESCHICHTE      =1934 Erweiterunsumbau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op.482
|GESCHICHTE      =1934 Erweiterungsumbau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op.482
„Im Zuge des Umbaus der Kirche und Orgel 1934 wurden bei der Erneuerung des Prospekts der Ansichtsseite neue Zinkpfeifen eingesetzt und acht neue Register eingebaut. Das führte zu einer wesentlichen Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten. Daraufhin entschied man sich, den Spieltisch zu modernisieren und mit zwei freien Vorbereitungen zu versehen.“ Gottfried Trepte 1993
„Im Zuge des Umbaus der Kirche und Orgel 1934 wurden bei der Erneuerung des Prospekts der Ansichtsseite neue Zinkpfeifen eingesetzt und acht neue Register eingebaut. Das führte zu einer wesentlichen Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten. Daraufhin entschied man sich, den Spieltisch zu modernisieren und mit zwei freien Vorbereitungen zu versehen.“ Gottfried Trepte 1993
|STIMMTONHÖHE    =435 Hz a<sup>1</sup>
|STIMMTONHÖHE    =435 Hz a<sup>1</sup>
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