München, Bürgersaalkirche Mariä Verkündigung (Oberkirche)

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Vleugels-Orgel der Bürgersaalkirche München
Bürgersaal Orgel.jpg
München, Bürgersaalkirche Oberkirche, Orgel 2.JPG
Spieltisch
Alternativer Name: Kongregationskirche der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal
Orgelbauer: Vleugels Orgelbau
Baujahr: 1994
Geschichte der Orgel: ~1818 Neubau durch Franz Frosch

1896 Neubau durch Franz B. Maerz

1937 Umbau und Erweiterung auf 21 klingende und 2 kombinierte Register (darunter 6 neue Stimmen) durch Julius Zwirner (Landshut) und Abgabe der nicht mehr verwendeten Maerz-Register nach Erdweg-Kleinberghofen (Lkr. Dachau), wo dirch Zwirner eine kleine Orgel aufgebaut wird (nicht erhalten)

1954 Neubau durch Nenninger

1994 Neubau durch Vleugels und Abgabe der Nenninger-Orgel nach Temesvar/Rumänien. Disposition: Prof. Michael Hartmann und Fa. Vleugels

Stimmtonhöhe: a1=440 Hz bei 15°C
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 46 (50)
Manuale: 3 C-a3
Pedal: 1 C-g1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P (mechanisch und elektrisch); 2560-fache Setzeranlage, Crescendowalze, Zungen an, Zungen ab, Tutti Cymbelstern, Vogelsang, Glockenspiel (c0 - a3), Spielbar auf dem I. oder II. Manual



Disposition

I Hauptwerk II Positiv III Schwellwerk Pedal
Praestant 16'[1]

Principal 8'

Tibia 8'

Gamba 8'

Octave 4'

Spitzflöte 4'

Vox angelica 4'[2]

Quint 22/3'

Superoctave 2'

Terz 135'

Larigot 11/3' [3]

Mixtur 5f 11/3'

Cornetmixtur 3f 2' [4]

Fagott 16'[5]

Trompete 8'[6]

Tremulant

Bordun 16'[7]

Geigenprincipal 8'[1][8]

Rohrflöte 8'[9]

Principal 4'

Traversflöte 4'

Quintflöte 22/3'[10]

Flautino 2' [11]

Terzflöte 13/5'

Sifflöte 1' [12]

Cymbal 3f 1'[13]

Klarinette 8'[14]

Vox humana 8'[15]

Tremulant

Gamba 16'

Soloflöte 8' [16]

Salicional 8'

Vox coelestis 8'[17]

Viola 4'

Querflöte 4'[18]

Nasat 22/3'

Piccolo 2'

Violine 2' [19]

Terz 13/5'

Harmonia aetherea 3f 22/3'

Oboe 8'

Clarine 4'[20]

Tremulant

Principalbaß 16'

Violonbaß 16'

Subbaß 16'

Quintbaß 102/3'

Octavbaß 8'

Flötbaß 8'

Superoctavbaß 4'

Hintersatz 3f 22/3'

Posaune 16'

Zinke 8'


Anmerkungen:

  1. 1,0 1,1 ab Fs im Prospekt
  2. ab c0; tieferschwebend
  3. Vorabzug aus der Mixtur 5f 113'
  4. Gruppenzug
  5. ab B volle Länge
  6. mit Doppelnüssen; ab fs2 doppelte Länge
  7. ab c0
  8. ab e2 Lade
  9. ab c° mit Röhrchen
  10. C-H gedeckt
  11. Überblasend ab c1
  12. Vorabzug aus der Cymbal 3f 1'
  13. repetiert auf gs
  14. durchschlagend
  15. nach Silbermann/Sauer
  16. Überblasend ab fis1
  17. ab c0; höherschwebend
  18. innenlabiert, Bogenaufschnitt
  19. Vorabzug aus der Harmonia aetheria 3f 223'
  20. ab fs' doppelte Länge


Nenninger-Orgel 1954-1994

Orgelbeschreibung

Ehemalige Nenninger-Orgel
Orgelbauer: Guido Nenninger
Baujahr: 1954
Geschichte der Orgel: Die Nenninger-Orgel wurde 1994 durch die heutige Vleugels-Orgel ersetzt und an die Musikhochschule in Temesvar (Rumänien) verschenkt.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 40
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln, freie Kombinationen, Tutti, Zungeneinzelabsteller



Maerz-Orgel 1896-1937

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Franz Borgias Maerz
Baujahr: 1896
Geschichte der Orgel: Die Maerz-Orgel wurde 1937 durch Julius Zwirner umgebaut und erweitert. Die ausgesonderten 6 Register wurden nach Kleinberghofen abgegeben und dort als eigenständiges Werk aufgebaut, welches 1978 durch einen Neubau von Rudolf Kubak ersetzt wurde, und daher nicht erhalten ist.
Umbauten: 1936/37 Umbau und Erweiterung (tlw. Austausch von Registern) durch Julius Zwirner
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 15 (ab 1937: 21)
Manuale: 2 C-f3
Pedal: C-d1




Disposition des 1937 in Kleinberghofen aufgestellten Teils der Maerz-Orgel

Manual Pedal
Principal 8'

Gamba 8'

Gedackt 8'

Traversflöte 4'

Mixtur 22/3'

Subbass 16'



Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Orgelbeschreibung auf der Webseite der Firma Vleugels
Literatur: Die Pater-Rupert-Mayer-Orgel in der Kongregationskirche der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal zu München: Festschrift zur Weihe der Pater-Rupert-Mayer-Orgel in der Bürgersaalkirche zu München (1. Aufl.) Regensburg: Schnell & Steiner (1994).

Orgeldatenbank Bayern (v5) 2009 (Angaben Vorgängerorgeln)

Gutachten von Domkapellmeister L. Berberich über die Abnahme der von der Firma Zwirner umgebaute Orgel am 23.11.1936

Weblinks: Webseite der Bürgersaalkirche