Freital/Deuben, Christuskirche: Unterschied zwischen den Versionen

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Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH
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Lexikon norddeutscher Orgelbauer, Bd.2, Sachsen und Umgebung, Pape-Verlag Berlin, 2012. S. 170.
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Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt, Bad Liebenwerda
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Oehme, Fritz: Handbuch über ältere, neuere und neueste Orgelwerke im Königreich Sachsen, Leipzig, Edition Peters, Reprints, 1978. Bd.1, S.38/39 Neubau durch Carl Eduard Jehmlich.
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Oehme, Fritz: Handbuch über ältere, neuere und neueste Orgelwerke im Königreich Sachsen, Leipzig, Edition Peters, Reprints, 1978, Supplement. S.128 (Umbau 1937 Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil).
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Version vom 20. April 2022, 15:36 Uhr


Orgelbauer: Jehmlich, Carl Eduard
Baujahr: 1871 Neubau durch Carl Eduard Jehmlich, Dresden, op.54

1937 Umsetzung und Umbau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op.499

Geschichte der Orgel: Das Anwachsen der Bevölkerung im 19. Jahrhundert bewirkte die Gründung einer eigenen Kirchgemeinde in Freital-Deuben. In den Jahren 1868/69 wurde eine neue Kirche errichtet. Der deutsche Architekt Anton Pieper (1844-1891) entwarf den neogotischen Kirchenbau. Die Deubener Kirche gehört zu den bedeutendsten sächsischen Kirchenbauten aus dieser Zeit. Den Namen Christuskirche erhielt die Kirche erst 1921.

Im Jahre 1871 bekam die Kirche eine neue Orgel von Carl Eduard Jehmlich, Königlich Sächsischer Hoforgelbauer in Dresden. Das Instrument hatte 29 Register auf 2 Manualen und Pedal. Die Weihe der Orgel erfolgte am 30.10.1871. 1937 wurde die Orgel von der Orgelbaufirma Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, als op.499 in der Kirche umgesetzt und elektropneumatisch umgebaut, dabei erhielt sie einen fahrbarem Spieltisch. Ein Rückpositiv als II. Manual wurde geplant, aber nicht ausgeführt.

Der Orgelbauer Siegfried Creutz aus Nentmannsdorf (Bahretal) führte 1984 ein Generalüberholung der Orgel durch.

Die Jahrhundertflut im Jahre 2002 hatte der Orgel stark zugesetzt. Die hölzernen Bauteile waren erst durch das Wasser stark aufgequollen und bei der Trocknung stark in sich zusammengefallen. Es bedurfte einer Generalüberholung der in die Jahre gekommenen und durch das Wasser stark beschädigten Orgel. Inzwischen war das Instrument nicht mehr spielbar und eine Reparatur dringend nötig. Von 2012-2017 wurde die Orgel der Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich (aus dem Jahr 1871) durch die Mitteldeutsche Orgelbaufirma A. Voigt aus Bad Liebenwerda restauriert. Die alte Jehmlich-Orgel versetzten sie wieder in den Urzustand. Der Spieltisch kam zurück an das Orgelprospekt und das Instrument erhielt wieder eine mechanische Traktur. Die Orgel hat ihr romantisches Klangbild beibehalten. In der letzten Bauphase restaurierte Thomas Cibelius aus Freital das Orgelgehäuse.

Gehäuse: Das Gehäuse ist im neugotischen Stil ausgeführt und wurde 2017 durch Thomas Cibelius aus Freital restauriert.
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 29
Manuale: 2
Pedal: 1



Disposition


Die Orgel von 1937

Orgelbeschreibung



Disposition


Die Orgel von 1871

Orgelbeschreibung



Disposition



Bibliographie

Literatur: Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen, Orgeldatenbank ORKASA

Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH

Lexikon norddeutscher Orgelbauer, Bd.2, Sachsen und Umgebung, Pape-Verlag Berlin, 2012. S. 170.

Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt, Bad Liebenwerda

Oehme, Fritz: Handbuch über ältere, neuere und neueste Orgelwerke im Königreich Sachsen, Leipzig, Edition Peters, Reprints, 1978. Bd.1, S.38/39 Neubau durch Carl Eduard Jehmlich.

Oehme, Fritz: Handbuch über ältere, neuere und neueste Orgelwerke im Königreich Sachsen, Leipzig, Edition Peters, Reprints, 1978, Supplement. S.128 (Umbau 1937 Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil).