Doberlug-Kirchhain/Frankena, Dorfkirche

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Schröther-Orgel in Frankena
Orgel im Raum
Spielschrank
Registerstaffel rechts
Orgelbauer: Johann Christoph Schröther d.Ä. (Sonnewalde, 1747-1822)
Baujahr: 1812
Geschichte der Orgel: 1812 als erste Orgel dieser Kirche erbaut

1884 romantisierende Dispositionsänderung von 2 Registern durch Robert Uibe (Schlaben-Neuzelle/Niederlausitz): Quint 22/3' wurde durch Prinzipal 8' und Quint 11/2' durch Viola di Gamba 8' ersetzt

1908 Erweiterung um ein II. Manual (pneumatische Kegelladen) durch Arno Voigt (Bad Liebenwerda)

1917 Abgabe der Zinn-Prospektpfeifen für die Rüstung

1946 Reparatur durch Richard Nitschke (Frankfurt/Oder): u.a. Herabsetzung der Stimmtonhöhe durch Umhängen der Traktur

2005/06 Restaurierung auf den Originalzustand durch Markus Roth (Guhlen/Schwielochsee), Einbau einer dreistufigen Transponiervorrichtung (2 Halbtöne)

Gehäuse: 1812, klassizistisch
Temperatur (Stimmung): leicht ungleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 92/2
Manuale: C,D - c3
Pedal: C,D - c1
Spielhilfen, Koppeln: Koppel, Schwebung, Calcant, Transponiervorrichtung Manual (-1 HT/-1 GT; 2006), Balgtretanlage




Disposition

Manual Pedal
Grobgedact 8'

Flaute Traverse 8'

Principal 4'

Kleingedact 4'

Nassat 3'

Octave 2'

Quinte 11/2'

Mixtur im Bass 2fach
(C-h, 2'+11/3')

Cornet im Discant 3fach
(c1-c3, 4'+22/3'+2')

Sub-Bass 16'

Principal Bass 8'



Bibliographie

Literatur: siehe auf orgbase.nl
Discographie: Serge Schoonbroodt an der Orgel in „St. Pantaleon Frankena“. harp, Berlin 2012, Bezugsquelle
Weblinks: Website der Kirchengemeinde

Wikipedia

Beschreibung beim Institut für Orgelforschung Brandenburg

Orgelbeschreibung

Eintrag auf orgbase.nl

Kirchenbeschreibugn bei der Kommune

Eintrag auf altekirchen.de

Beschreibung auf Routen der Romanik in Berlin und Brandenburg

Kirchenbeschreibung auf Dorfkirchen in Brandenburg