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Rieger-Hauptorgel in St. Lambertus Düsseldorf
Düsseldorf, St. Lambertus (1).jpg
Spieltisch
Orgelbauer: Rieger-Orgelbau, Schwarzach
Baujahr: 1999
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch/elektrisch
Registertraktur: mechanisch/elektrisch
Registeranzahl: 54
Manuale: 3 C-a3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln (mechanisch): II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Suboktavkoppeln (elektrisch): III/III, III/I

Superoktavkoppeln (elektrisch): III/III, III/I, III/P


Spielhilfen: 768 Setzerkombinationen, Sequenzer, Crescendotritt (4 Programmierungen), Memory Card System



Disposition

I Grand Orgue II Positif III Récit expressif Pédale
Montre 16'

Bourdon 16'

Montre 8'

Flûte harmonique 8'

Bourdon 8'

Gambe 8'

Prestant 4'

Flûte 4'

Doublette 2'

Fourniture IV 22/3'

Cymbale 11/3'

Cornet V 8'

Bombarde 16'

Trompette 8'

Clairon 4'

Montre 8'

Bourdon 8'

Salicional 8'

Prestant 4'

Flûte 4'

Sesquialtera II 22/3'

Quarte de Nazard 2'

Larigot 11/3'

Fourniture IV 1'

Trompette 8'

Cromorne 8'

Tremblant

Bourdon 16'

Gedackt 8'

Flûte creuse 8'

Gambe 8'

Voix céleste 8'

Prestant 4'

Flûte octaviante 4'

Nazard 22/3'

Octavin 2'

Tierce 13/5'

Piccolo 1'

Plein Jeu V 2'

Basson 16'

Trompette 8'

Hautbois 8'

Voix humaine 8'

Clairon 4'

Tremblant

Soubasse 32'

Montre 16'

Soubasse 16'

Principal 8'

Bourdon 8'

Flûte 4'

Contrebombarde 32'

Bombarde 16'

Basson 16'

Trompette 8'

Clairon 4'


Bemerkung: Die Orgel ist zusätzlich über einen fahrbaren elektrischen Spieltisch im Kirchenraum spielbar.




Bibliographie

Anmerkungen: Sichtung durch Lukas Bölinger - 2017
Literatur: Kath. Kirchengemeinde St. Lambertus:(Hrsg.) :

Die neue Riegerorgel der Basilika St. Lambertus Düsseldorf-Altstadt (Festschrift zur Orgelweihe am 23.1.1999)

Weblinks: Webseite der Kirchengemeinde

Rieger-Orgelbau


Große Orgel 1624 bis 1848

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Hieronymus Ruprecht und Johann Graurock
Baujahr: 1624
Geschichte der Orgel: 1675 Reparatur durch Peter Weidtman I, Ratingen

1786 (laut Kostenvoranschlag) Neubau HW, Reparatur RP durch Heinrich Balß, Düsseldorf

1836/1837 Reparatur durch Anton Weitz, Düsseldorf

1848 Verkauf nach Neuss - Rosellen, St. Peter, wo die Orgel heute noch steht, restauriert / umgebaut 1963 durch Romanus Seifert & Sohn, Kevelaer (II + P / 26).

Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 19
Manuale: 2 C-c3
Pedal: 1 C-g



Disposition 1624 - 1786

1. Klavier 2. Klavier (Rückpositiv) Pedal
Khoppel (Prinzipal) 8’

Barpfeuff (Quintade) 16’

Hollpfeiff (Hohlpfeife) 8’

Trombet (Trompete) 8’ Discant

Octaff (Oktave) 4’

Quintfleut (Quinte) 1/2' (11/3' ?)

Nassert (Nasat) 2’ (22/3' ?)

Sufflert (Sifflöte) 4’

Mixtur 1’

Cimbel

Khoppel (Prinzipal) 4’

Barpfeiff (Quintade) 8’

Holpfeiff (Hohlpfeife) 4’

Octaff (Oktave) 2’

Offenfleut (Offenflöte) 2’

Schalmey 4’

Mixtur

Cimbal

Zinkh (halbes Klavier)

Tremelant

Trumb

Vogelsang

zwo umblauffende Sternen (Zimbelsterne)

angehängt


Disposition 1786 - 1848 laut Angebot Balß

1. Klavier [1] 2. Klavier (Rückpositiv) [2] Pedal
Bordong halbiert 16’

Praestant von Zinn ins Gesicht 8’

Hohlpfeif 8’

Octav 4’

Superoctav 2’

Viol de gamba 8’

Gems-Horn 4’

Trompet durch ganze Clavier halbiert 8’

Clarong bis ins zweyte F 4’ [3]

Mixtur 4fach

Praestant 4’

Hohlpfeif 8’

Flauto douse 4’

Flauto traverso 2’

Carlion oder Klockenspiel Discant

Quint 3’

Superoctav 2’

Mixtur 2fach

Vox humana 8’

angehängt


Anmerkungen:

  1. Das große Manual soll ganz neu gemacht werden
  2. Das Positif in völlige Reparation zu stellen
  3. geändert in Basson 16’



Bibliographie

Anmerkungen: Quellen: Pfarrarchiv, St. Lambertus, Düsseldorf

Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, jetzt NRW Landesarchiv Duisburg, Stift 18

Literatur: Martin Blindow, Beiträge zur Düsseldorfer Orgelgeschichte im 17. Jahrhundert, in: Düsseldorfer Jahrbuch 54, 1972, S. 133 - 140

Oskar Gottlieb Blarr / Theodor Kersken, Orgelstadt Düsseldorf, Düsseldorf 1982, S. 19f.


Interimsorgel 1848 bis 1849

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Adolph Ibach, Barmen
Baujahr: 1848
Geschichte der Orgel: 1848 Verkaufsanzeige

Eine Interimsorgel steht wegen des Ibach-Neubaus zum Verkauf; Anzeige im Düsseldorfer Journal und Kreisblatt vom 25.08.1848 ( siehe link unten, Seite 476)

Disposition (II / 18): unbekannt

Laut Anzeige kann „ein freies Pedal zugegeben werden“.

Herr Dr. Hans-Wolfgang Theobald von der Fa. Klais in Bonn berichtete in seiner Mail vom 18.11.2009, dass er Erkenntnisse habe, dass die Orgel heute in Bornheim - Sechtem in der Kirche St. Gervasius und Protasius stehe, dorthin 1849 von Ibach verkauft und per Schiff geliefert worden sei und ein Gehäuse habe, das von Teschemacher stamme. Die Herkunft des Gehäuses sei allerdings unbekannt, man vermute, es stamme aus einer evangelischen Kirche aus dem Umkreis von Düsseldorf. Dr. Thomas Hübner stellt die Orgel in seinem Buch “Jacob Engelbert Teschemacher (1711 - 1782) - Der Biograph Tersteegens und Orgelbauer - Festgabe zur Indienststellung der Teschemacher-Orgel von 1743“ im Abschnitt „Werkverzeichnis“ unter der Nr. 29 auf den Seiten 563 - 565 vor und gibt Theobalds Erkenntnisse wieder. Laut Herrn Dr. Theobald habe die Orgel ein Pedalregister gehabt, von dem Ibach berichte und das in den an den Teschemacher-Prospekt seitlich angebauten Türmen stehe. Die Teschemacher Prospektpfeifen seien heute stumm.

Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 18
Manuale: 2




Bibliographie

Literatur: Gisela Beer, Orgelbau Ibach Barmen, (Beiträge zur Rheinischen Musikgeschichte, Heft 107), Köln 1975, S. 48.

Dr. Thomas Hübner, Jacob Engelbert Teschemacher (1711-1782) - Der Biograph Tersteegens und Orgelbauer; CMZ Verlag Rheinbach, 2014, S. 563 - 565

Weblinks: http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/9259157?query=Orgel%EF%B%BF Düsseldorfer Journal und Kreisblatt › 1848 › 25.8.1848 (No. 229)


Große Orgel 1848 bis ?

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Adolph Ibach, Barmen
Baujahr: 1848
Geschichte der Orgel: Opus 33

1877 Stimmungsvertrag mit F. W. Sonreck, Köln

Das Pfarrarchiv enthält danach noch Kostenanschläge von Edmund Fabritius, Kaiserswerth, von 1914 (III + P / 41) und 1917 (II + P / 14). Letztlich hat Fabritius eine Orgel mit im Endausbau III + P / 50 (1925) gebaut. Über den Verbleib der Ibach-Orgel ist nichts bekannt.

Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 35
Manuale: 2
Pedal: 1



Disposition 1848 - ?

I Hauptwerk II Positiv Pedal
Prinzipal 16’

Bourdon 16’

Bourdon 32’ [1]

Prinzipal 8’

Hohlflaute 8’

Viol di gamba 8’

Gedackt 8’

Oktav 4’

Hohlflaute 4’

Quinte 22/3'

Oktav 2’

Quinte 11/3'

Mixtur 4fach 2’

Cornett 4fach

Trompete Bass 8’

Trompete Discant 8’

Prinzipal 8’

Gedackt 16’

Salicional 8’

Lieblich Gedackt 8’

Flaute d’amore 8’

Violin 8’

Oktav 4’

Spitzflöte 4’

Oktav 2’

Mixtur 3fach 1’

Fagott Bass 8’

Hautbois Discant 8’

Violon 16’

Subbaß 16’

Quinte 102/3'

Prinzipal 8’

Quinte 51/3'

Oktav 4’

Posaune 16’

Trompete 8’

Clairon 4’


Anmerkungen:

  1. ab c



Bibliographie

Anmerkungen: Quellen: Pfarrarchiv, St. Lambertus, Düsseldorf
Literatur: Urania 11, 1854 , 4, Seite 54

Gisela Beer, Orgelbau Ibach Barmen, Köln 1975, S. 64 - 68.

Oskar Gottlieb Blarr / Theodor Kersken, Orgelstadt Düsseldorf, Düsseldorf 1982, S. 44f.


Große Orgel 1924 bis 1955

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Fabritius & Brehm, Kaiserswerth
Baujahr: 1924 / 1925
Geschichte der Orgel: 1924 Teilbau (III + P /40), 1925 Erweiterung auf III + P / 50; der Prospekt war ein Entwurf von Prof. J. Kleesattel, Düsseldorf. Es existieren Fotos der Orgel (bei Blarr/Kersken und im Schrifttum der Pfarre), die aber nur die Prospekte in den Seitenschiffen zeigen, ein Foto des Hauptteils im Turm / Mittelschiff ist bisher nicht bekannt.

Eine Ergänzung zu einem Zustandsfragebogen vom 31.5.1944 führt auf, dass Kirche und Orgel nach Luftangriffen stark zerstört waren. I. und II. Manual sowie Pedal waren pneumatisch gesteuert, das III. Manual elektrisch. Dieser elektrische Teil sei 1944 absolut unbrauchbar, der pneumatische Teil sei "nach monatelanger Arbeit soweit instand gesetzt, dass er notdürftig für den Gottesdienst, für die Aufführungen des Kirchenchore und kirchenmusikalische Darbietungen ausreicht".

Registeranzahl: 50
Manuale: 3
Pedal: 1




Bibliographie

Anmerkungen: Quellen: Pfarrarchiv, St. Lambertus, Düsseldorf


Interimsorgel 1955 bis 1963

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Johannes Klais, Bonn
Baujahr: 1909 / 1955
Geschichte der Orgel: 1909 Neubau Johannes Klais, Bonn, als opus 429 für Mönchengladbach-Rheindahlen, St. Helena

1921 Umsetzung durch Johannes Klais, Bonn, als opus 614 nach Mönchengladbach-Rheindahlen, Lehrerseminar

1926 Umsetzung durch Johannes Klais, Bonn, als opus 1091 nach Oberwesel, St. Martin

1955 Umsetzung duch Johannes Klais, Bonn nach Düsseldorf, St. Lambertus

1963 Umsetzung durch Johannes Klais, Bonn als opus 1170 nach March-Hugstetten, St. Gallus

Registeranzahl: 11
Manuale: 2
Pedal: 1




Bibliographie

Literatur: Opus-Liste Klais, als PDF heruntergeladen am 15.07.2019


Turmorgel 1963 bis 1997

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Johannes Klais, Bonn
Baujahr: 1963
Geschichte der Orgel: 1963 Neubau Johannes Klais, Bonn, als opus 1258 erbaut. 1997 zusammen mit der Chororgel nach Bielefeld-Senne, St. Bartholomäus, verkauft.

Es gab zwei gleiche dreimanualige Spieltische , einen bei der Turmorgel, einen bei der Chorgel. Die Spieltraktur des jeweils zum Spieltisch gehörenden Orgelteils war mechanisch, die des entfernten Orgelteils elektrisch.

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch / elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 22 / 41
Manuale: 2 / 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Chororgel: I / II, I/P, II/P; Turmorgel : III/II, II/P, III/P



Disposition

Manual I Manual II Manual III Pedal
Chororgel

Schwellwerk

Holzgedackt 8’

Weidenpfeife 8’

Spitzflöte 4’

Prinzipal 2’

Larigot 11/3'

Scharff 3-4f

Schalmey 8’

Tremulant

Chororgel

Oberwerk

Prästant 8’

Spitzgedackt 8’

Prinzipal 4’

Rohrflöte 4’

Nasard 22/3'

Hohlflöte 2’

Mixtur 4f


Turmorgel

Hauptwerk

Quintade 16’

Prinzipal 8’

Rohrgedackt 8’

Blockflöte 4’

Superoktav 2’

Cornett 3f

Mixtur 5-6f

Trompete 8’

Turmorgel

Rückpositiv

Bordun 8’

Prinzipal 4’

Spillpfeife 4’

Gemshorn 2’

Terz 13/5'

Oktävchen 1’

Cymbel 3f

Musette 8’

Tremulant

Chororgel

Subbaß 16’

Prinzipal 8’

Rohrpommer 8’

Biffara 2f

Dulzian 16’


Turmorgel

Prinzipal 16’

Holzflöte 8’

Oktave 4’

Nachthorn 2’

Hintersatz 4f

Posaune 16’



Bibliographie

Anmerkungen: Sichtung durch Frank Berger
Literatur: Oskar Gottlieb Blarr / Theodor Kersken, Orgelstadt Düsseldorf, Düsseldorf 1982, S. 168


Opus-Liste Klais, als PDF heruntergeladen am 15.07.2019

Weblinks: Kampherm - Referenzen Bielefeld-Senne