Berlin/Karlshorst, Zur frohen Botschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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[https://de.wikipedia.org/wiki/Zur_frohen_Botschaft_(Berlin)#Orgel Kirchbeschreibung auf Wikipedia]
 
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rbbKultur – Orgel-Jahr 2021 (Audiobeitrag):
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[https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/der_morgen/archiv/20210612_0600/kultur_aktuell_0930.html Die Amalien-Orgel in Karlshorst]
 
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Version vom 9. März 2022, 00:39 Uhr


Migendt/Marx-Orgel der Kirche Zur frohen Botschaft in Berlin-Karlshorst
Berlin-Karlshorst, Zur frohen Botschaft (Marx-Orgel) (2).jpg
Spieltisch
Registerzüge links
Alternativer Name: Amalien-Orgel
Orgelbauer: Johann Peter Migendt und Ernst Julius Marx (Berlin)
Baujahr: 1755
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde 1755 durch Johann Peter Migendt und Ernst Julius Marx für die Prinzessin Anna Amalie von Preußen im Berliner Stadtschloss erbaut (im als Balkonzimmer bezeichneten Saal). Bereits 1767 wurde sie in das Palais Kurland in der Straße Unter den Linden 7 überführt und nach dem Tode Anna Amalies im Jahre 1788 an die Schlosskirche Berlin-Buch verschenkt (Umsetzungen durch Ernst Marx).

1938 wurde die Orgel durch die Firma Schuke eingelagert und 1960 nach einer Renovierung durch dieselbe Firma in der Evangelischen Kirche Zur frohen Botschaft in Berlin-Karlshorst wieder aufgestellt. Bei dieser Renovierung wurden einige Änderungen vorgenommen (unter anderem Einbau von Zungen, Höherstimmung auf 440 Hz), welche 2010 bei einer Restaurierung durch Kristian Wegscheider (Dresden) wieder rückgängig gemacht wurden, weiterhin war beteiligt das Restaurierungsatelier Hilke Frach-Renner (Dresden). Seitdem präsentiert sich die Orgel wieder in ihrem Ursprungszustand, wie 1755.

Umbauten: 1960
Gehäuse: Im originalen Rokoko-Gehäuse aus dem Jahr 1755
Stimmtonhöhe: a1 = 430 Hz bei 17,5 °C
Temperatur (Stimmung): Bach-Kellner
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 22
Manuale: 2, C-f3
Pedal: 1, C-d1
Spielhilfen, Koppeln: II/I (Gabelkoppel), I/P (seit 2010, reversibel angebracht), 3 Sperrventile

Tremulant



Registerzüge rechts


Disposition seit 2010 (= 1755)

I Hauptwerk II Oberwerk Pedal
Bordun 16' (B/D)

Principal 8'

Rohr Flöt 8'

Flöt Dus 8'

Viola di Gamba 8'

Octave 4'

Quinta 3'

Octave 2'

Mixtur 4f 11/3'

Gedact 8'

Salice 8' (ab c')

Quintadena 8'

Principal 4'

Gedact 4'

Nassat 22/3'

Walt Flöt 2'

Sis Flöt 1'

Subbass 16'

Octave 8'

Bass Flöt 8'

Octave 4'

Posaune 16'


Disposition von 1960 bis 2009

I Hauptwerk II Oberwerk Pedal
Bordun 16'

Principal 8'

Rohrflöte 8'

Viola di Gamba 8'

Octave 4'

Quinte 3'

Octave 2'

Mixtur 4f 11/3'

Trompete 8'

Gedackt 8'

Quintadena 8'

Principal 4'

Gedackt 4'

Nassat 22/3'

Waldflöte 2'

Vox humana 8'

Subbass 16'

Octavbass 8'

Octavbass 4'

Posaune 16'

Trompete 8'



Bibliographie

Literatur: Die Wiedergeburt einer Königin. Geschichte und Restaurierung der Amalien-Orgel in Berlin (Sandstein Verlag, Dresden)

"Die schönsten Orgeln" - Orgelkalender 2014 (St. Benno-Verlag Leipzig)

Discographie: Die Amalien-Orgel in Berlin Karlshorst. Vor und nach der Restaurierung (Beate Kruppke)
Weblinks: Webseite über die Amalien-Orgel

Sehr ausführlicher Wikipedia-Artikel über die Amalien-Orgel

Beschreibung auf orgbase.nl

Kirchbeschreibung auf Wikipedia

rbbKultur – Orgel-Jahr 2021 (Audiobeitrag): Die Amalien-Orgel in Karlshorst