Leipzig/Stötteritz, Marienkirche

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Orgelbauer: Emil Müller, Werdau
Baujahr: 1899
Geschichte der Orgel: Schon 1754 erbaute Johann Christian Immanuel Schweinefleisch eine einmanualige Orgel für die Marienkirche. Diese wurde 1899 durch einen Neubau von Emil Müller ersetzt, der ursprünglich 16 Register auf zwei Manualen aufwies. Im 1. Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen eingeschmolzen werden. 1929 wurde die Orgel durch den Orgelbauer Hans Michel aus Crimmitschau umgebaut, wobei auf 18 Register erweitert und eines neuer Spieltisch eingebaut wurde. In der Bombennacht vom 20. Oktober 1943 wurde die Orgel beschädigt; 1947/48 wurden durch die Gebrüder Jehmlich aus Dresden die Schäden behoben und die Orgel erneut umgebaut. 1951 und 1956 erfolgten Umdisponierungen durch Hermann Lahmann aus Leipzig, 1980 eine Generalüberholung durch Arwed Rietzsch. Zuletzt nahm 2005 Gert-Christian Bochmann aus Kohren-Sahlis eine Generalüberholung vor.
Gehäuse: Der barocke Prospekt der Vorgängerorgel ist erhalten.
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 18
Manuale: 2, C-f3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln: II/I, II/P, I/P, Superkoppel I/I

Registerwalze, Schwelltritt II. Manual

2 freie Kombinatinen, Tutti, Handregister ab




Disposition

I. Manual II. Manual Pedal

Prinzipal 8'

Gedackt 8'

Oktave 4'

Blockflöte 2'

Mixtur 3-4 fach 1 1/3'

Pommer 16'

Rohrflöte 8'

Flöte 4'

Nasat 2 2/3'

Prinzipal 2'

Terz 1 3/5'

Larigot 1 1/3'

Glöckleinton 2' und 1'

Scharf 3-4 fach

Subbass 16'

Pommer 16'

Bassflöte 8'

Choralbass 4'

Nachthorn 2'



Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Sichtung März 2026

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Orgeldatenbank Sachsen

Weblinks: Marienkirche Leipzig-Stötteritz