Stuttgart/West, Pauluskirche: Unterschied zwischen den Versionen

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(+ Orgel der alten Pauluskirche)
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|BILD 4=  Pauluskirche Lichtspiel.jpg      |BILD 4-Text=Lichtspiel und Fensterband  
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|ORT            = Paulusstraße 1, 70197 Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
|ORT            = Paulusstraße 1, 70197 Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
|GEBÄUDE        = Ev. Pauluskirche (Neubau 1959)
|GEBÄUDE        = Ev. Pauluskirche (Neubau 1959–1961, Einweihung am 24.09.1961)
|LANDKARTE      = 48.772530, 9.153374
|LANDKARTE      = 48.772530, 9.153374
|WEITERE ORGELN  =
|WEITERE ORGELN  =
|ANDERER NAME    =  
|ANDERER NAME    =  
|ERBAUER        = E.F. Walcker & Cie., Ludwigsburg
|ERBAUER        = E.F. Walcker & Cie., Ludwigsburg
|BAUJAHR        = 1966 • op.4261
|BAUJAHR        = 1962/1966 • op.4261
|UMBAU          =  
|UMBAU          =  
|GEHÄUSE        = ohne sichtbares Gehäuse; Freipfeifenprospekt mit dem Schwellkasten in der Mitte
|GEHÄUSE        = ohne sichtbares Gehäuse; Freipfeifenprospekt mit dem Schwellkasten in der Mitte
|GESCHICHTE      = Laut den Angaben im Walcker-Opusbuch wurde das Instrument 1961 zunächst als Teilbau mit 17 Registern auf Hauptwerk, Positiv und Pedal errichtet.
|GESCHICHTE      = Disposition: Walter Lutz
 
Aus Kostengründen wurde 1962 zunächst ein Teilbau mit 17 Registern auf Hauptwerk, Kronwerk und Pedal errichtet. Einweihung am 4. November 1962.
 
Einweihung der gesamten Orgel am 3. Juli 1966.
|STIMMTONHÖHE    =  
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|TEMPERATUR      =  
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|WERK 3          = III Positiv<ref>im Walcker-Opusbuch als Rückpositiv bezeichnet</ref>
|WERK 3          = III Kronwerk<ref>Ursprünglich als Rückpositiv in der Emporenbrüstung geplant. Um Platz für Chor und Orchester auf der Empore zu schaffen, wurde stattdessen ein Kronwerk oberhalb des Schwellwerks eingebaut und der Spieltisch auf die Seite der Empore verlegt.</ref>
|REGISTER WERK 3 =
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|QUELLEN        = Eigene Sichtung
|QUELLEN        = Eigene Sichtung
|LITERATUR      = [https://www.wa-bw.de/wp-content/uploads/wacker-orgelbau/WABW_B0123_Opus_Buch_42.pdf#page=175 Walcker-Opusbuch Nr. 42, S. 323f.], via WA-BW
|LITERATUR      = [https://www.wa-bw.de/wp-content/uploads/wacker-orgelbau/WABW_B0123_Opus_Buch_42.pdf#page=175 Walcker-Opusbuch Nr. 42, S. 323f.], via WA-BW
Jörg Steinmayer, ''Die Orgeln der Paulusgemeinde.'' In: ''1892–1992 – 100 Jahre Evangelische Paulusgemeinde Stuttgart-West''. Evangelische Paulusgemeinde Stuttgart-West, Stuttgart 1992.
|DISCOGRAPHIE    =       
|DISCOGRAPHIE    =       
|WEBLINKS        = [https://www.stuttgart-west-evangelisch.de/ Evang. Kirchengemeinde Stuttgart-West]   
|WEBLINKS        = [https://www.stuttgart-west-evangelisch.de/ Evang. Kirchengemeinde Stuttgart-West]   
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|UMBAU          = 1939 „Umbau, der aber die grundlegenden Probleme [Orgel zu klein für die Kirche] nicht lösen konnte“  
|UMBAU          = 1939 „Umbau, der aber die grundlegenden Probleme [Orgel zu klein für die Kirche] nicht lösen konnte“  
|GEHÄUSE        = Die Orgel stand auf der Empore über dem Haupteingang; das Gehäuse ließ die Fensterrosette frei.
|GEHÄUSE        = Die Orgel stand auf der Empore über dem Haupteingang; das Gehäuse ließ die Fensterrosette frei.
|GESCHICHTE      =  
|GESCHICHTE      = Kirche und Orgel bei Fliegerangriff am 25. Juli 1944 zerstört.
|STIMMTONHÖHE    =  
|STIMMTONHÖHE    =  
|TEMPERATUR      =  
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Version vom 21. Mai 2025, 22:11 Uhr


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Datei:Pauluskirche Lichtspiel.jpg
Lichtspiel und Fensterband
Orgelbauer: E.F. Walcker & Cie., Ludwigsburg
Baujahr: 1962/1966 • op.4261
Geschichte der Orgel: Disposition: Walter Lutz

Aus Kostengründen wurde 1962 zunächst ein Teilbau mit 17 Registern auf Hauptwerk, Kronwerk und Pedal errichtet. Einweihung am 4. November 1962.

Einweihung der gesamten Orgel am 3. Juli 1966.

Gehäuse: ohne sichtbares Gehäuse; Freipfeifenprospekt mit dem Schwellkasten in der Mitte
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 50
Manuale: 3 C–g3
Pedal: C–f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln III/II, III/I, II/I, I/P, II/P, III/P

4 freie Kombinationen, 2 freie Pedalkombinationen, Handregister zu freien Kombinationen

Feste Kombinationen: Kleines Pleno (einzeln für P/I/III sowie gesamt), Großes Pleno (einzeln für P/I/II/III sowie gesamt), Tutti

Registercrescendo, Koppeln aus Crescendo

Zungenabsteller



Disposition nach Reihenfolge am Spieltisch

I Hauptwerk II Schwellwerk III Kronwerk Pedal

Prinzipal 16'[1]

Rohrflöte 16'

Oktave 8'

Gemshorn 8'

Grobgedackt 8'

Oktave 4'

Nachthorn 4'

Quintflöte 22/3'

Weitoktave 2'

Mixtur 6f. 2'

Scharf 4f.

Fagott 16'

Trompete 8'

Quintade 16'

Prinzipal 8'

Flöte 8'

Oktave 4'

Blockflöte 4'

Gemsnasard 22/3'

Oktave 2'

Koppelflöte 2'

Terz 13/5'

Septime 11/7'

Sifflöte 1'

Mixtur 5–7f.

Terzzimbel 3f.

Schreipfeife 3f.

Dulcian 16'

Oboe 8'

Schalmey 4'

Tremulant

Gedackt 8'[1]

Rohrflöte 4'

Prinzipal 2'

Sesquialter 2f.

Quinte 11/3'

Scharfzimbel 3f.

Vox humana 8'

Tremulant

Untersatz 32'

Prinzipalbaß 16'[1]

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Spitzflöte 8'

Baßzink 3f.

Choralbaß 3f. 4'

Pommer 4'

Hintersatz 5f.

Nachthorn 2'

Posaune 16'

Trompete 8'

Klarine 4'

Anmerkungen
  1. 1,0 1,1 1,2 z.T. Prospekt, Kupfer

Disposition nach dem 1. Bauabschnitt[1]

I Hauptwerk II Schwellwerk III Kronwerk[2] Pedal

Prinzipal 16'[3]

Oktave 8'

Grobgedackt 8'

Oktave 4'

Quintflöte 22/3'

Weitoktave 2'

Mixtur 6f. 2'




- vakant -

Gedackt 8'[3]

Rohrflöte 4'

Prinzipal 2'

Quinte 11/3'

Tremulant

Prinzipalbaß 16'[3]

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Choralbaß 3f. 4'

Pommer 4'

Nachthorn 2'

Anmerkungen
  1. laut Walcker-Opusbuch Nr.42
  2. Ursprünglich als Rückpositiv in der Emporenbrüstung geplant. Um Platz für Chor und Orchester auf der Empore zu schaffen, wurde stattdessen ein Kronwerk oberhalb des Schwellwerks eingebaut und der Spieltisch auf die Seite der Empore verlegt.
  3. 3,0 3,1 3,2 z.T. Prospekt


Bibliographie

Anmerkungen: Der Kirchenbau ist ein herausragendes Werk des Architekten Heinz Rall (1920-2006) - siehe auch auf kirchbau.de.

Der Bestand des Gebäudes ist derzeit gefährdet.

Quellen/Sichtungen: Eigene Sichtung
Literatur: Walcker-Opusbuch Nr. 42, S. 323f., via WA-BW

Jörg Steinmayer, Die Orgeln der Paulusgemeinde. In: 1892–1992 – 100 Jahre Evangelische Paulusgemeinde Stuttgart-West. Evangelische Paulusgemeinde Stuttgart-West, Stuttgart 1992.

Weblinks: Evang. Kirchengemeinde Stuttgart-West

Zwischen Abriss und Umnutzung: Kampf für den Erhalt der Stuttgarter Pauluskirche. SWR Kultur, 24.4.2025



Orgel der alten Pauluskirche

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Weigle, Echterdingen
Baujahr: 1898
Geschichte der Orgel: Kirche und Orgel bei Fliegerangriff am 25. Juli 1944 zerstört.
Umbauten: 1939 „Umbau, der aber die grundlegenden Probleme [Orgel zu klein für die Kirche] nicht lösen konnte“
Gehäuse: Die Orgel stand auf der Empore über dem Haupteingang; das Gehäuse ließ die Fensterrosette frei.
Registeranzahl: 28
Manuale: 2
Pedal: 1




Bibliographie

Literatur: Jörg Steinmayer, Die Orgeln der Paulusgemeinde. In: 1892–1992 – 100 Jahre Evangelische Paulusgemeinde Stuttgart-West. Evangelische Paulusgemeinde Stuttgart-West, Stuttgart 1992.