Bernkastel-Kues, St. Briktius: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 20. Dezember 2024, 14:49 Uhr
Adresse: 54470 Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Gebäude: Katholische Pfarrkirche St. Briktius (Kues)
| Orgelbauer: | Michael Weise Orgelbau |
| Baujahr: | 1957 |
| Umbauten: | Der ursprüngliche dreimanualige, elektrische Spieltisch wurde 1984 in die Mitte der Empore versetzt.
Im Zuge der Renovierungsmaßnahmen in der Pfarrkirche 1997 reinigte und sanierte die Firma Hubert Fasen aus Oberbettingen die Orgel. 2016 erhielt die Kirche einen neuen Innenanstrich, gleichzeitig wurde eine Erweiterung der Empore durchgeführt. Damals begannen auf Initiative von Dekanatskantor Dr. Michael Meyer umfassende Maßnahmen an der Orgel: Mit befreundeten Orgelbauern und unter der Schirmherrschaft der Firma Weimbs aus Hellenthal wurde die Reinigung, Sanierung und Erweiterung der Orgel begonnen. Diverse Einzelregister sind schon ab dem Jahr 2009 ausgetauscht oder ergänzt worden. Die Orgel erhielt nach der Emporenerweiterung einen neuen viermanualigen Spieltisch, dazu kam die Umstellung auf ein elektronisches Steuerungssystem. 2023 wurde das horizontale Zungenregister Fanfare (Pfeifenreihe von C bis g4, 68 historische Pfeifen der Firma Wurlitzer mit Messingbechern) links und rechts der Hauptorgel an der Emporenrückwand sichtbar installiert. Derzeit (Mitte 2023) fehlt zum geplanten Endausbau (Disposition siehe unten) im Wesentlichen noch die Windlade des in einer separaten Kammer rechts neben der Orgel geplanten Fernwerks. |
| Stimmtonhöhe: | a1 = 440 Hz |
| Windladen: | Kegel- bzw. Taschenladen |
| Spieltraktur: | elektropneumatisch |
| Registertraktur: | elektropneumatisch |
| Registeranzahl: | ursprünglich 33 (35) |
| Manuale: | 4 C-g3 |
| Pedal: | 1 C-f1 |
| Spielhilfen, Koppeln: | Koppeln:
Normalkoppeln; Intervallkoppel für das I. Manual[1] Spielhilfen: Sämtliche Querkoppeln (Sub- und Superkoppeln), d.h. die im jeweiligen Manual und die der darüber liegenden Manuale auf das jeweilige Manual, sind vorhanden und über den Touchscreen ansteuerbar, genau wie "Unison Off" für alle Manuale und sämtliche Super- und Hyperoktavpedalkoppeln. |
Disposition der Briktiusorgel (Endausbau, kursiv gedruckte Register (Fernw./Spezialregister) sind noch nicht eingebaut)
| I Solo | II Hauptwerk | III Schwellwerk | IV Fernwerk[2] | Spezialregister[3] | Pedal |
Bordun 16' Violine 8' Rohrflöte 8' Praestant 4' Querflöte 4' Nasard 22/3' Schwiegel 2' Terz 13/5' Progressio 3-5fach 22/3' Contrafagott 16' Oboe 8' Tremulant |
Anmerkungen
- ↑ Im ersten Manual ist eine Intervallkoppel vorhanden, die über ein Display gesteuert wird: Alle Intervalle von kleiner Sekunde bis großer Septime können dort frei angekoppelt werden.
- ↑ In einem Nebenraum der Empore untergebracht, im Endausbauzustand schwellbar.
- ↑ Frei an verschiedene Klaviaturen zuordenbar; Anwahl über Display.
- ↑ ab c0
- ↑ Einschlagend mit eigenem Windschweller!
- ↑ Ventus Vitalis (= Lebendiger Wind) ist eine Abschaltvorrichtung für die Stoßfänger auf dem I. Manual.
- ↑ ab f0
- ↑ Die Cusanus Tuba, welche eigentlich unter den Spezialregistern aufgeführt ist und via Display an alle Klaviaturen in verschiedenen Lagen registriert werden kann, ist über eine feste Wippe als 8' zusätzlich dem Hauptwerk zugeordnet.
- ↑ Extension aus dem Violon 16' mit akustischer Quintschaltung in der tiefen Oktave.
- ↑ Extension aus dem Violon 16'.
- ↑ Derzeit (Sommer 2023) sind nur die tiefsten 30 Pfeifen des Registers eingebaut, die im Pedal als "Tuba" anspielbar sind.
- ↑ Spielbar als 16', 8', 4' auf allen Manualen, als 8', 4', 2' im Pedal. Originales Register von Wurlitzer.
- ↑ Spielbar als 16', 8', 4' auf Manual I und II, als 8', 4', 2' im Pedal.
- ↑ 14,0 14,1 Spielbar auf Manual III und IV und im Pedal.
- ↑ 15,0 15,1 Spielbar auf Manual I und II und im Pedal
- ↑ Spielbar auf allen Manualen und im Pedal.
- ↑ Spielbar auf Manual I und II. Dabei handelt es sich um programmierte Zusammenstellungen bereits vorhandener Register auf Einzeltonsteuerung (nicht etwa um digitale Stimmen).
- ↑ Extension aus dem Violon 16' mit akustischer Quintschaltung in der tiefen Oktave.
- ↑ Transmission aus dem Fernwerk (IV), Violon 16'.
- ↑ 20,0 20,1 Extensionen aus dem Violon 16'.
- ↑ Transmission aus dem Fernwerk (IV), Waldhorn 16'.
- ↑ Transmission aus dem Schwellwerk (III), Contrafagott 16'.
Ursprüngliche Disposition der Weise-Orgel (1957-2009)
| I Hauptwerk | II Schwellwerk | III Brustwerk | Pedal |
Grobgedackt 16' Principal 8' Nachthorn 8' Oktav 4' Kleingedackt 4' Superoktav 2' Oktävlein 1' Mixtur 5f 11/3' Helle Trompete 8' |
Rohrgedackt 8' Weidenpfeife 8' Engl. Prinzipal 4' Blockflöte 4' Nasard 22/3' Schwiegel 2' Terzflöte 13/5' Scharf 5f 1' Dulcian 16' Oboe 8' Tremulant |
Singendgedackt 8' Quintade 8' Spitzflöte 4' Prinzipal 2' Superquint 11/3' Cimbel 3f 1/2' Schalmei 4' |
Principal 16' Subbaß 16' Oktavbaß 8' Gedacktbaß 8' Rohrpfeife 4' Hintersatz 4f 22/3' Posaune 16' Dulcian 16' (Transm. II) Trompete 8' (Transm. II) |
Ursprüngliche Spielhilfen der Weise-Orgel: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, 2 freie Kombinationen, 2 freie automatische Pedalkombinationen (jeweils 1 für II und III), Tutti, Zungenabsteller, Registerschweller als Fußrolle
YouTube: Vorstellung des 2023 neu eingebauten Horizontalzungenregisters "Fanfare"
Bibliographie
| Weblinks: | Homepage des Pastoralen Raumes Bernkastel-Kues mit Informationen und Bildern zu St. Briktius |