Ingolstadt, St. Monika (ehem.): Unterschied zwischen den Versionen

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|ANDERER NAME    =  
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|ERBAUER        =Ludwig Plössl (Pförring-Großmehring)
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|UMBAU          = 1986 Umsetzung nach St. Monika und neuer Prospekt durch WRK Orgelbau, München
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2025 vor dem Abriss der Kirche abgebaut und nach Nordpolen transloziert
2025 vor dem Abriss der Kirche abgebaut und nach Nordpolen transloziert
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|GESCHICHTE      =Die Orgel enthält anscheinend noch Register aus dem Vorgängerinstrument von Steinmeyer.
|GESCHICHTE      =''"In St. Monika bekam die ehemalige Orgel von St. Maria de Victoria in Ingolstadt im Oktober 1986 eine neue Heimat. Das historische Gehäuse verblieb in Maria de Victoria und das Orgelwerk bekam in St. Monika durch die Orgelbau-Firma Redeker und Kreuzer, München, ein völlig neues modernes Eichenholz-Gehäuse einschließlich Spieltisch. Der Kern des Orgelwerkes und die Pfeifen wurden im Jahre 1957 von dem inzwischen verstorbenen Orgelbauer Ludwig Plößl aus Großmehring gebaut und wurden nach Renovierung vollständig beibehalten. Dadurch bekam St. Monika durch Zufall eine ungewöhnlich große Orgel mit 19 Registern und 1446 Pfeifen. Die Einweihung fand am 18.10.1986 statt. Die Orgel ist eines der ersten Schleifladeninstrumente der Nachkriegzeit in Süddeutschland. Die mechanischen Registerzüge des Spieltisches und die Disposition der Orgel von 1957 blieben aus diesem Grund in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Das Pfeifenmaterial konnte weitgehend aus der alten Orgel verwendet werden, wobei ein Holzregister, Prinzipal 8'<ref>Gemeint ist damit offensichtlich der Oktavbass 8'</ref>, auf das Jahr 1903 zurückreicht von der damals "hochgeschätzten Orgelbauanstalt" G.F.Steinmeyer in Öttingen. Der ursprünglich "dumpfe und spröde" Klangcharakter der Plößl-Orgel wurde durch eine modernere Intonation in ein helleres, obertonreicheres Klangbild geändert. Durch die besondere Architektur der Kirche St. Monika in Holz musste auch der Orgel-Prospekt neu gestaltet und dafür einige neue Prospekt-Pfeifen eingebaut werden. Nur das historische Glockenstern-Register wurde in der Orgel von Maria de Victoria übernommen und deshalb ist das Register leer, ebenso das Tremolo-Register, das jedoch defekt und nicht mehr verwendbar war, aber bis jetzt noch nicht wieder eingebaut wurde. Die Kirche St.Monika hat jedenfalls seit nunmehr 23 Jahren eine außergewöhnliche und historische Orgel für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zur Verfügung, die durch wiederkehrende Sanierung auch erhalten werden muss.''" (Aus der Geschichte auf den Seiten des Pfarrverbands, vgl. [1])
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Prinzipal  8'
Prinzipal  8'


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Mixtur 4f 1<sup>1</sup>/<sub>3</sub>'
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Sifflöte  2'
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Subbaß  16'


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[1] [https://www.kath-in-sued-ost.de/st-augustin/dienste/kirchenmusik/orgelmusik/unsere-orgeln/ Orgelbeschreibung] auf den Seiten des PV St. Augustin - St. Canisius
 
[2] [https://orgeldb.de/cgi-bin/dtab?o=Ingolstadt&k=Maria%20de%20Victoria%20(Bürgersaal) Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) online]
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[https://www.kath-in-sued-ost.de/st-augustin/dienste/kirchenmusik/orgelmusik/unsere-orgeln/ PV St. Augustin - St. Canisius]
 
[https://www.br-klassik.de/video/abgerissene-kirche-wie-recycelt-man-heiliges-100.html BR Klassik: "Abgerissene Kirche - wie recycelt man Heiliges?"]
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==Video==
'''Die letzten Orgelklänge vor dem Umzug
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https://www.youtube.com/watch?v=kXe6WybG5bI
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[[Kategorie:Deutschland]]
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[[Kategorie:11-20 Register]]
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[[Kategorie:Orgelumzug]]
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[[Kategorie:Plößl, Ludwig]]
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Aktuelle Version vom 19. März 2026, 09:55 Uhr


Orgelbauer: Ludwig Plössl (Pförring-Großmehring)
Baujahr: 1959 für Sta. Maria de Victoria in Ingolstadt
Geschichte der Orgel: "In St. Monika bekam die ehemalige Orgel von St. Maria de Victoria in Ingolstadt im Oktober 1986 eine neue Heimat. Das historische Gehäuse verblieb in Maria de Victoria und das Orgelwerk bekam in St. Monika durch die Orgelbau-Firma Redeker und Kreuzer, München, ein völlig neues modernes Eichenholz-Gehäuse einschließlich Spieltisch. Der Kern des Orgelwerkes und die Pfeifen wurden im Jahre 1957 von dem inzwischen verstorbenen Orgelbauer Ludwig Plößl aus Großmehring gebaut und wurden nach Renovierung vollständig beibehalten. Dadurch bekam St. Monika durch Zufall eine ungewöhnlich große Orgel mit 19 Registern und 1446 Pfeifen. Die Einweihung fand am 18.10.1986 statt. Die Orgel ist eines der ersten Schleifladeninstrumente der Nachkriegzeit in Süddeutschland. Die mechanischen Registerzüge des Spieltisches und die Disposition der Orgel von 1957 blieben aus diesem Grund in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Das Pfeifenmaterial konnte weitgehend aus der alten Orgel verwendet werden, wobei ein Holzregister, Prinzipal 8'[1], auf das Jahr 1903 zurückreicht von der damals "hochgeschätzten Orgelbauanstalt" G.F.Steinmeyer in Öttingen. Der ursprünglich "dumpfe und spröde" Klangcharakter der Plößl-Orgel wurde durch eine modernere Intonation in ein helleres, obertonreicheres Klangbild geändert. Durch die besondere Architektur der Kirche St. Monika in Holz musste auch der Orgel-Prospekt neu gestaltet und dafür einige neue Prospekt-Pfeifen eingebaut werden. Nur das historische Glockenstern-Register wurde in der Orgel von Maria de Victoria übernommen und deshalb ist das Register leer, ebenso das Tremolo-Register, das jedoch defekt und nicht mehr verwendbar war, aber bis jetzt noch nicht wieder eingebaut wurde. Die Kirche St.Monika hat jedenfalls seit nunmehr 23 Jahren eine außergewöhnliche und historische Orgel für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zur Verfügung, die durch wiederkehrende Sanierung auch erhalten werden muss." (Aus der Geschichte auf den Seiten des Pfarrverbands, vgl. [1])
Umbauten: 1986 Umsetzung nach St. Monika und neuer Prospekt durch WRK Orgelbau, München

2025 vor dem Abriss der Kirche abgebaut und nach Nordpolen transloziert

Windladen: Schleiflade
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 19
Manuale: 2 C–g3
Pedal: C–f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln




Disposition seit 1986

I Hinterwerk II Hauptwerk Pedal

Gedackt 8'

Prinzipal 4'

Salicet 4'[2]

Sifflöte 2'

Terz 13/5'

Quinte 11/3'

Zimbel 3f 1/2'

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Spitzflöte 4'

Nasat 22/3'

Oktave 2'

Mixtur 4f 11/3'

Subbaß 16'

Holzprinzipal (1903) 8'

Rohrpommer 4'

Zink 3f 51/3'

Hintersätzlein 3f 2'

Ansichten der nicht mehr vorhandenen Kirche

Verweise

Bibliographie

Anmerkungen:
  1. Gemeint ist damit offensichtlich der Oktavbass 8'
  2. 1986 statt Rohrgedackt 4'
Quellen/Sichtungen: [1] Orgelbeschreibung auf den Seiten des PV St. Augustin - St. Canisius

[2] Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) online

Weblinks: PV St. Augustin - St. Canisius

BR Klassik: "Abgerissene Kirche - wie recycelt man Heiliges?"


Video

Die letzten Orgelklänge vor dem Umzug