Weinsberg, Johanneskirche: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Fetter Text'''{{Orgelbeschreibung
{{Orgelbeschreibung
|BILD 1= Weinsberg, Johanneskirche (1).jpg       |BILD 1-Text= Mühleisen-Orgel der Johanneskirche Weinsberg
|BILD 1= Weinsberg Johanneskirche Langhaus 5 20060914.jpg     |BILD 1-Text= Mühleisen-Orgel der Johanneskirche Weinsberg
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|ORT            = 74189 Weinsberg, Baden-Württemberg, Deutschland
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|UMBAU          =  
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|GESCHICHTE      =Siehe auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Johanneskirche_(Weinsberg)#Orgeln Wikipedia]. Die Orgel geht auf ein Instrument von Eberhard Friedrich Walcker (Opus 2, 1823, I/9) zurück. 1887 wurde die Orgel von Weigle stark erweitert auf nun II/23. 1956 wurde das Instrument erneut von Weigle stark umgebaut und erweitert, (III/31). Die Firma Mühleisen erstellen 2005 einen technischen Neubau unter Wiederverwendung eines großen Teils des Pfeifenmaterials. Die Manuale II und III stehen in einem gemeinsamen Schwellkasten. Dennoch gibt es zwei Schwelltritte, mit denen die Jalousien an Vorder- und Rückseite des Schwellkastens separat angesteuert werden können. 2022 und 2024 wird die Orgel erneut von Mühleisen und der Firma Tilman Trefz (als Intonateur) überarbeitet, indem ein Teil des Pfeifenwerks ausgetauscht werden, und das Pfeifenwerk neu intoniert wurde. Außderdem bekommt die Orgel ein atmendes Windsystem.
|GESCHICHTE      =Siehe auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Johanneskirche_(Weinsberg)#Orgeln Wikipedia]. Die Orgel geht auf ein Instrument von Eberhard Friedrich Walcker (Opus 2, 1823, I/9) zurück.  
1887 wurde die Orgel von Weigle stark erweitert auf nun II/23.  
 
1956 wurde das Instrument erneut von Weigle stark umgebaut und erweitert (III/31) und mit einem Rückpositiv versehen.  
 
Die Firma Mühleisen erstellte 2005 einen technischen Neubau unter Wiederverwendung eines großen Teils des Pfeifenmaterials, wobei das Rückpositiv wieder entfernt wurde. Die Manuale II und III stehen in einem gemeinsamen Schwellkasten. Dennoch gibt es zwei Schwelltritte, mit denen die Jalousien an Vorder- und Rückseite des Schwellkastens separat angesteuert werden können.  
 
2022 und 2024 wurde die Orgel erneut von Mühleisen und der Firma Tilman Trefz (Intonation) überarbeitet, indem ein Teil des Pfeifenwerks ausgetauscht werden, und das Pfeifenwerk neu intoniert wurde. Außderdem erhielt die Orgel ein atmendes Windsystem.
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Viola di Gamba 8'
Viola di Gamba 8'
Gemshorn 8'


Octave 4'
Octave 4'
Gemshorn 8'


Traversflöte 4'
Traversflöte 4'
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Terz 1<sup>3</sup>/<sub>5</sub>'
Terz 1<sup>3</sup>/<sub>5</sub>'


Trompette harmonique 8'
Trompette <br>harmonique 8'


Klarinette 8'
Klarinette 8'
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Trompete 8'
Trompete 8'
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==Weigle-Orgel 1956-2005==
{{Orgelbeschreibung/ohne Landkarte
|BILD 1=Weinsberg, Johanneskirche, Weigle-Orgel 1956 02.jpg  |BILD 1-Text= Weigle-Orgel aus 1956 mit neuem Rückpositiv
|BILD 2=Weinsberg, Johanneskirche, Weigle-Orgel 1956 02 (cropped).jpg    |BILD 2-Text=
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|GESCHICHTE      =Die Orgel aus 1887 wurde durchgreifend umgebaut. Die Disposition entwarf Dr. Walther Lutz.
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{{Disposition3
|ÜBERSCHRIFT    =
|WERK 2        = II Hauptwerk
|REGISTER WERK 2 =
Pommer 16'
Principal 8'
Gedeckt 8'
Gambe 8'
Octave 4'
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Subbass 16'
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|ANMERKUNGEN    = Sichtung durch Patrick Gläser - 2015
|ANMERKUNGEN    = Sichtung durch Patrick Gläser - 2015
|DISCOGRAPHIE    =       
|DISCOGRAPHIE    =       
|LITERATUR      =    
|LITERATUR      =Instrumentenbau-Zeitschrift 1956 (10), S. 27   
|WEBLINKS        =   
|WEBLINKS        =   
Die Mühleisen-Orgel auf der [https://www.kirchenmusik-weinsberg.de/orgeln/hauptorgel/geschichte-der-hauptorgel Website der Kirchengemeinde]  
Orgelgeschichte auf der [https://www.kirchenmusik-weinsberg.de/orgeln/hauptorgel/geschichte-der-hauptorgel Website der Kirchengemeinde]  


[https://de.wikipedia.org/wiki/Johanneskirche_(Weinsberg) Wikipedia]
[https://de.wikipedia.org/wiki/Johanneskirche_(Weinsberg) Wikipedia]


Die Orgel auf der [https://orgelbau-muehleisen.de/de/projekt/luth-johannes-kirche-weinsberg Website der Firma Mühleisen]
Die Orgel auf der [https://orgelbau-muehleisen.de/de/projekt/luth-johannes-kirche-weinsberg Website der Firma Mühleisen]
[https://www.kirchbau.de/300_datenblatt.php?id=3285&name=keiner#bildergalerie Beschreibung der Kirche und weitere Bilder auf kirchbau.de]
}}
}}



Aktuelle Version vom 18. März 2025, 19:39 Uhr


Datei:Weinsberg Johanneskirche Langhaus 5 20060914.jpg
Mühleisen-Orgel der Johanneskirche Weinsberg
Weinsberg, Johanneskirche (1).jpg
Spieltisch
Orgelbauer: Konrad Mühleisen Orgelbau
Baujahr: 2005
Geschichte der Orgel: Siehe auf Wikipedia. Die Orgel geht auf ein Instrument von Eberhard Friedrich Walcker (Opus 2, 1823, I/9) zurück.

1887 wurde die Orgel von Weigle stark erweitert auf nun II/23.

1956 wurde das Instrument erneut von Weigle stark umgebaut und erweitert (III/31) und mit einem Rückpositiv versehen.

Die Firma Mühleisen erstellte 2005 einen technischen Neubau unter Wiederverwendung eines großen Teils des Pfeifenmaterials, wobei das Rückpositiv wieder entfernt wurde. Die Manuale II und III stehen in einem gemeinsamen Schwellkasten. Dennoch gibt es zwei Schwelltritte, mit denen die Jalousien an Vorder- und Rückseite des Schwellkastens separat angesteuert werden können.

2022 und 2024 wurde die Orgel erneut von Mühleisen und der Firma Tilman Trefz (Intonation) überarbeitet, indem ein Teil des Pfeifenwerks ausgetauscht werden, und das Pfeifenwerk neu intoniert wurde. Außderdem erhielt die Orgel ein atmendes Windsystem.

Temperatur (Stimmung): Trefz 1
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 34
Manuale: 3 C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Suboktavkoppeln: II/II, III/III

Superoktavkoppeln: II/II, III/III, III/P



Disposition

I Hauptwerk II Schwellwerk 1 III Schwellwerk 2 Pedal

Bourdon 16'

Principal 8'

Gedeckt 8'

Viola di Gamba 8'

Gemshorn 8'

Octave 4'

Traversflöte 4'

Superoctave 2'

Mixtur 4f 11/3'

Trompete 8'

Geigenprincipal 8'

Salicional 8'

Voix céleste 8' (ab c0)

Fugara 4'

Plein jeu 3-4f 22/3'

Basson 16'

Oboe 8'

Tremulant II + III

Flûte harmonique 8'

Bourdon 8'

Flöte 4'

Nazard 22/3'

Flageolet 2'

Terz 13/5'

Trompette
harmonique 8'

Klarinette 8'

Principalbass 16'

Subbass 16'

Quintbass 102/3'

Octavbass 8'

Gedecktbass 8'

Violoncello 8'

Octave 4'

Posaune 16'

Trompete 8'

Weigle-Orgel 1956-2005

Orgelbeschreibung

Datei:Weinsberg, Johanneskirche, Weigle-Orgel 1956 02.jpg
Weigle-Orgel aus 1956 mit neuem Rückpositiv
Datei:Orgel 1956.jpg
historische Aufnahme
Orgelbauer: Friedrich Weigle (Echterdingen)
Baujahr: 1956
Geschichte der Orgel: Die Orgel aus 1887 wurde durchgreifend umgebaut. Die Disposition entwarf Dr. Walther Lutz.
Gehäuse: 1887; neues Rückpositiv ohne Gehäuse (Freipfeifenprospekt) nach einem Entwurf von Prof. Hans Seytter
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 31
Manuale: 3 C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P



Disposition

I Rückpositiv II Hauptwerk III Oberwerk Pedal

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Flageolett 2'

Sesquialter 2f

Kleinmixtur 3f

Krummhorn 8'

Tremulant

Pommer 16'

Principal 8'

Gedeckt 8'

Gambe 8'

Octave 4'

Kleingedeckt 4'

Quinte 22/3'

Waldflöte 2'

Mixtur 4f

Trompete 8'

Stillgedeckt 8'

Salizional 8'

Blockflöte 4'

Prinzipal 2'

Nasat 11/3'

Scharff 4f

Oboe 8'

Principalbass 16'

Subbass 16'

Octavbass 8'

Gedecktbass 8'

Flötenbass 4'

Hintersatz 3f

Posaune 16'

Trompete 8'




Bibliographie

Anmerkungen: Sichtung durch Patrick Gläser - 2015
Literatur: Instrumentenbau-Zeitschrift 1956 (10), S. 27
Weblinks: Orgelgeschichte auf der Website der Kirchengemeinde

Wikipedia

Die Orgel auf der Website der Firma Mühleisen

Beschreibung der Kirche und weitere Bilder auf kirchbau.de