Vallendar, Vinzenz Pallotti University: Unterschied zwischen den Versionen

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|ERBAUER        = E. Kemper u. Sohn Orgelbau, Lübeck  
 
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|UMBAU          = Die Orgel beinhaltet Register einer Stahlhuth-Orgel aus dem Jahr 1910. Diese Orgel wurde vor dem zweiten Weltkrieg abgebaut und in der Kommunität der Pallottiner in Olpe eingelagert. Nach ende des Krieges beauftragte man die Orgelbaufirma Kemper aus Lübeck mit dem Bau einer neuen Orgel auf der Westempore unter Wiederverwendung von 10 Registern aus der Stahlhut-Orgel. Kemper baute eine neue Orgel mit 3 Manualen und 37 Registern ([http://www.orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&%250=2014213&LGE=NL&LIJST=lang Disposition]) 1962 wurde die Hochschulkirche Renoviert und die Orgel in diesem Zuge eingelagert.
Kemper baute 1956 eine neue Orgel mit 3 Manualen auf der Empore unter Verwendung einiger Stahlhuth-Register. 1964 wurde die Orgel umgestellt und steht seither "über Eck" schräg gegenüber des Altarraums.  
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1964 wurde sie um 9 Register erweitert, jedoch nicht auf der Westempore Aufgebaut sondern steht seither „über Eck“ schräg gegenüber des Altarraumes, da es dort mehr Platz gibt.  
Kemper erweiterte bei dieser Umstellung die Orgel nochmals.  
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Diese Arbeiten führten nach wie vor Kemper aus. Bis zur insolvenz 1980 hatte Kemoer die Orgel in Pflege.  
  
Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde das Krummhorn von der Firma Mayer neu gebaut.  
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1998 wurde die Orgel von Hugo Mayer Orgelbau, Heusweiler gereinigt und überarbeitet. Damit verbunden wurden alle Zungen neu intoniert und die Zarttrompete bekam neue (weitere) Becher. Das Krummhorn des Positivs wurde ganz neu gebaut.  
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Aktuelle Version vom 25. Juli 2024, 18:18 Uhr


Orgelbauer: E. Kemper u. Sohn Orgelbau, Lübeck
Baujahr: 1956/1964
Umbauten: Die Orgel beinhaltet Register einer Stahlhuth-Orgel aus dem Jahr 1910. Diese Orgel wurde vor dem zweiten Weltkrieg abgebaut und in der Kommunität der Pallottiner in Olpe eingelagert. Nach ende des Krieges beauftragte man die Orgelbaufirma Kemper aus Lübeck mit dem Bau einer neuen Orgel auf der Westempore unter Wiederverwendung von 10 Registern aus der Stahlhut-Orgel. Kemper baute eine neue Orgel mit 3 Manualen und 37 Registern (Disposition) 1962 wurde die Hochschulkirche Renoviert und die Orgel in diesem Zuge eingelagert.

1964 wurde sie um 9 Register erweitert, jedoch nicht auf der Westempore Aufgebaut sondern steht seither „über Eck“ schräg gegenüber des Altarraumes, da es dort mehr Platz gibt. Diese Arbeiten führten nach wie vor Kemper aus. Bis zur insolvenz 1980 hatte Kemoer die Orgel in Pflege.

1998 wurde die Orgel von Hugo Mayer Orgelbau, Heusweiler gereinigt und überarbeitet. Damit verbunden wurden alle Zungen neu intoniert und die Zarttrompete bekam neue (weitere) Becher. Das Krummhorn des Positivs wurde ganz neu gebaut.

Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Taschenladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 46
Manuale: 3, C - g3
Pedal: C - f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln, drei freie Kombinationen, eine freie Pedalkombination, Zungengeneral- und Einzelabsteller, Tutti, Crescendowalze



Disposition seit 1964

I Hauptwerk II Schwellwerk III Positiv Pedalwerk
Pommer 16'

Prinzipal 8' [1]

Flöte 8' [2]

Gemshorn 8' [2]

Oktave 4' [2]

Kleingedackt 4' [3]

Quinte 22/3'

Sifflöte 2'

Mixtur 5f. [4]

Cornett III 22/3'

Zarttrompete 8' [5]

Clarine 4'

Spitzgedackt 8'

Weidenpfeife 8' [6]

Rohrflöte 4' [7]

Schweizerpfeife 4' [8]

Nasard 22/3' [9]

Prinzipal 2'

Blockflöte 2'

Terz 13/5'

None 8/9'

Mixtur 3f. [10]

Zimbel 2f. [10]

Dulzian 16' [11]

Oboe 8' [11]

Musette 4' [11]

Tremulant

Sing. Gedackt 8' [2]

Quintade 8'

Ital. Prinzipal 4'

Spitzflöte 4'

Waldflöte 2'

Spitzquinte 11/3'

Scharff 3f. [10]

Sesquialtera II [12]

Krummhorn 8' [13]

Tremulant

Prinzipal 16'b[14]

Subbaß 16' [2]

Gedacktbaß 16'

Quintbaß 102/3'

Oktavbaß 8'

Gemshornbaß 8'

Choralbaß 4'

Nachthorn 2'

Hintersatz V

Fagott 32' [11]

Stille Posaune 16' [11]

Anmerkung

  1. alt, 1910, neue Kerne, neu intoniert
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 alt, 1910
  3. alt, aus Gedackt 8‘
  4. bis 2023 6f.
  5. 1998 neue Becher
  6. alt, 1910, aus Dolce
  7. alt, neue Kerne, neuer Aufschnitt
  8. ab c überblasend
  9. weit mensuriert
  10. 10,0 10,1 10,2 bis 2023 4f.
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 1998 neu intoniert
  12. bis 2023 mit 4/7‘
  13. 1998 neu, Hugo Mayer
  14. alt, C-H neu



Bibliographie

Anmerkungen: Martin Schmitz, 2015
Weblinks: Vinzenz Pallotti University

Wikipedia