Kolsass, Mariä Heimsuchung: Unterschied zwischen den Versionen
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|GESCHICHTE = Die Orgel in Kolsass wurde 1919 durch Orgelbaumeister Karl Reinisch aus Steinach am Brenner als Opus 120 erbaut, sie ist heute noch eine der größten erhaltenen Orgeln jenes Orgelbauers. Dabei wurde ein Teil des alten Orgelgehäuses wiederverwendet und auf den Seiten erweitert. Aufgrund des technisch schlechten Zustandes war ein präzises Spiel auf diesem Instrument lange Zeit nicht möglich. 2025 wurde die Orgel schließlich durch die Firma Kuhn aus Männedorf (CH) instand gesetzt und generalsaniert. | |GESCHICHTE = Die Orgel in Kolsass wurde 1919 durch Orgelbaumeister Karl Reinisch aus Steinach am Brenner als Opus 120 erbaut, sie ist heute noch eine der größten erhaltenen Orgeln jenes Orgelbauers. Dabei wurde ein Teil des alten Orgelgehäuses wiederverwendet und auf den Seiten erweitert. Der Prospekt ist aufgeteilt in: Hauptwerk: Zentrum; Schwellwerk: Seitentürme; das Pedalwerk befindet sich ganz hinten und ragt, aufgrund Platzmangel, auch in die Kirchendecke rein. Aufgrund des technisch schlechten Zustandes war ein präzises Spiel auf diesem Instrument lange Zeit nicht möglich. 2025 wurde die Orgel schließlich durch die Firma Kuhn aus Männedorf (CH) instand gesetzt und gründlichst generalsaniert. | ||
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Version vom 3. Januar 2026, 16:04 Uhr
Adresse: Kirchpl., 6114 Kolsass
Gebäude: röm.-kath. Pfarrkirche Mariä Heimsuchung
| Orgelbauer: | Karl Reinisch II., Steinach am Brenner |
| Baujahr: | 1919 |
| Geschichte der Orgel: | Die Orgel in Kolsass wurde 1919 durch Orgelbaumeister Karl Reinisch aus Steinach am Brenner als Opus 120 erbaut, sie ist heute noch eine der größten erhaltenen Orgeln jenes Orgelbauers. Dabei wurde ein Teil des alten Orgelgehäuses wiederverwendet und auf den Seiten erweitert. Der Prospekt ist aufgeteilt in: Hauptwerk: Zentrum; Schwellwerk: Seitentürme; das Pedalwerk befindet sich ganz hinten und ragt, aufgrund Platzmangel, auch in die Kirchendecke rein. Aufgrund des technisch schlechten Zustandes war ein präzises Spiel auf diesem Instrument lange Zeit nicht möglich. 2025 wurde die Orgel schließlich durch die Firma Kuhn aus Männedorf (CH) instand gesetzt und gründlichst generalsaniert. |
| Windladen: | Taschenladen |
| Spieltraktur: | pneumatisch |
| Registertraktur: | pneumatisch |
| Registeranzahl: | 24, 1 Transmission, 1 Gruppenzug |
| Manuale: | 2, C-f³ |
| Pedal: | C-c' |
| Spielhilfen, Koppeln: | Normalkoppeln: II/I; II/P, I/P
Octavkoppeln: II/I Hochoctav, II/I Tiefoctav; I/I Hochoctav, II/II Hochoctav; Basskoppel P/I (Hochoctav ausgebaut!) Schwelltritt II; Crescendopedal 1 freie Kombination Feste Kombinationen: piano, mezzoforte, forte, tutti, pleno, Auslöser Aut. Ped. an/ab, Zungen an/ab |
Disposition
| I. Hauptwerk | II. Schwellwerk | Pedal |
Bourdon 16' Principal 8' Gedeckt 8' Tibia 8' Gamba 8' Salicional 8' Octav 4' Concertflöte 4' Octav 2' Mixtur 22/3' Trompete Harmonika 8' |
Geigenprincipal 8' Lieblich Gedeckt 8' Quintatön 8' Aeoline 8' Vox coelestis 8'* Violine 4' [sic!]** Rohrflöte 4' Cornet Mixtur 22/3' |
Violonbass 16' Harmonikabass 16' Subbass 16' Bourdonbass 16' (Tr. I) Octavbass 8' Cello 8' Posaune 16' |
Bibliographie
| Anmerkungen: | * Vox coelestis = Gruppenzug Aeoline + Violine 4'
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| Weblinks: | Orgelbau Kuhn - Restaurationsbericht: https://www.orgelbau.ch/de/orgel-details/801770.html |