Innsbruck, Hofkirche (Silberne Kapelle): Unterschied zwischen den Versionen
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Das Pedal wurde erst im 17. Jh. hinzugefügt, die Disposition ist zwar italienisch, muss aber nicht auf einen ital. Orgelbauer schließen lassen. Charakteristisch an diesem Instrument ist die eher enge Querschnittsmensur der offenen Holzpfeifen, die eine klangliche Helligkeit und Frische aufweisen, die sonst nur Orgeln mit Metallstimmen zu eigen ist. Im Zuge der Restaurierung wurde das Klangbild der Erbauungszeit wiederhergestellt (vgl. Forer, Orgeln in Österreich, 1983); Quelle: Forer, Orgeln in Österreich | |||
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Bilder (via Wikimedia Commons): Gerd Eichmann - August 2025 (Führung von Prof. Reinhard Jaud zur Italienischen Orgel in der Silbernen Kapelle) | Bilder (via Wikimedia Commons): Gerd Eichmann - August 2025 (Führung von Prof. Reinhard Jaud zur Italienischen Orgel in der Silbernen Kapelle) | ||
Version vom 25. August 2025, 12:32 Uhr
Adresse: A-6020 Innsbruck, Universitätsstraße, Hofkirche/Silberne Kapelle, Tirol, Österreich
Gebäude: Innbruck, Hofkirche/Silberne Kapelle
Weitere Orgeln: Mauracher-Orgel, Ebert-Orgel, Silberne Kapelle
Datei:2025-08-23 Italienische Orgel in der Silbernen Kapelle Innsbruck 14.jpg historische Orgel aus 1614 |
| Orgelbauer: | unbekannt |
| Baujahr: | 1580–1614 |
| Geschichte der Orgel: | Erzherzog Ferdinand II. (1564–1595) ließ für sich und seine Gattin in der Hofkirche von Innsbruck eine eigene Grabkirche, die „Silberne Kapell“ bauen. In einer Seitennische der „Silbernen Kapelle“ befindet sich die Orgel, die lt. Signatur aus 1614 stammt. Der Erbauer ist unbekannt.
Das Pedal wurde erst im 17. Jh. hinzugefügt, die Disposition ist zwar italienisch, muss aber nicht auf einen ital. Orgelbauer schließen lassen. Charakteristisch an diesem Instrument ist die eher enge Querschnittsmensur der offenen Holzpfeifen, die eine klangliche Helligkeit und Frische aufweisen, die sonst nur Orgeln mit Metallstimmen zu eigen ist. Im Zuge der Restaurierung wurde das Klangbild der Erbauungszeit wiederhergestellt (vgl. Forer, Orgeln in Österreich, 1983); Quelle: Forer, Orgeln in Österreich |
| Windladen: | Schleifladen |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Registeranzahl: | 15 |
| Manuale: | 1, C–c3 mit kurzer Oktav |
| Pedal: | C–f° |
| Spielhilfen, Koppeln: | angehängt, kein Registerzug |
Disposition
| Manual[1] | Übersetzung | Pedal |
Principale (I) Ottava (VIII) Quinta Decima (XV) Decima Nona (XIX) Vigesima Seconda (XXII) Flauto in Duodecima (VIII) Fiffara |
Prinzipal 8‘ (Holz) Octav 4‘ (Holz) Superoctav 2‘ (Holz) Quint 11/3‘ (Metall) Octav 1‘ (Metall) Flöte 4‘ (Holz) Schwebung[2] |
Holzprinzipal 8' |
- Anmerkungen
- 2025-08-23 Italienische Orgel in der Silbernen Kapelle Innsbruck 22.jpg
- 2025-08-23 Italienische Orgel in der Silbernen Kapelle Innsbruck 35.jpg
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- 2025-08-23 Italienische Orgel in der Silbernen Kapelle Innsbruck 29.jpg
Bibliographie
| Quellen/Sichtungen: | Bilder (via Wikimedia Commons): Gerd Eichmann - August 2025 (Führung von Prof. Reinhard Jaud zur Italienischen Orgel in der Silbernen Kapelle) |
Videos
Orgelkonzert in Innsbruck:
Anonymous: Recercada - Pavana – Luca Scandali:
Francesco Rovigo: Toccata – Marian Polin:
G. Frescobaldi: Fiori musicali – Eduard Müller (1957):