Rothenburg ob der Tauber, St. Jakob: Unterschied zwischen den Versionen
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1858 Umbau durch Steinmeyer (III/38)<br> | 1858 Umbau durch Steinmeyer (III/38)<br> | ||
1905 Umbau und Erweiterung durch Steinmeyer (III/50)<br> | 1905 Umbau und Erweiterung durch Steinmeyer (III/50)<br> | ||
Im Zuge von Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten in der Stadtkirche 1965–1968 wurde die Steinmeyer-Orgel abgebrochen und schließlich 1968 durch einen Neubau von Rieger Orgelbau ersetzt. Die Disposition entwarf KMD Friedrich Högner (Regensburg). Mehrere Ergänzungen der Disposition und Bedienelemente im Hauptspieltisch fanden nach 1968 statt. Als Besonderheit kann die Orgel auf der Rückseite für die Kapelle auszugsweise gespielt werden, wo sich ein zweimanualiger Spieltisch befindet. Das Konzept entwarfen Joseph von Glatter-Götz und Johannes Ludwig. | Im Zuge von Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten in der Stadtkirche 1965–1968 wurde die Steinmeyer-Orgel abgebrochen und schließlich 1968 durch einen Neubau von Rieger Orgelbau ersetzt. Die Disposition entwarf KMD Friedrich Högner (Regensburg). Mehrere Ergänzungen der Disposition und Bedienelemente im Hauptspieltisch fanden nach 1968 statt. Als Besonderheit kann die Orgel auf der Rückseite für die Kapelle auszugsweise gespielt werden, wo sich ein zweimanualiger Spieltisch befindet. Das Konzept entwarfen Joseph von Glatter-Götz und Johannes Ludwig; die Mensuren und Intonation stammen von Winfried Albiez (1938-1984), der sich im folgenden Jahr mit seiner eigenen Werkstatt selbständig machte. | ||
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Version vom 29. Dezember 2024, 18:53 Uhr
Adresse: 91541 Rothenburg ob der Tauber, Beim Klingentor, Mittelfranken, Bayern, Deutschland
Gebäude: evang. Pfarrkirche St. Jakob
Datei:Rothenburg ob der Tauber St. Jakob Orgel (5).jpg Rückseitiger Prospekt zur Kapelle |
| Orgelbauer: | Rieger Orgelbau, Schwarzach (A) |
| Baujahr: | 1968 |
| Geschichte der Orgel: | 1510 Neubau durch Hans Kindler (Ingolstadt) II/14 1593-96 Neubau durch Caspar Schütz (Laubach/Hessen) |
| Umbauten: | 2021 Renovierung und Ausreinigung durch Orgelbau Sandtner (Dillingen/Donau) und Orgelbau Friedrich (Oberasbach); dabei Einbau einer Heuss-Setzeranlage und (ergänzend zu den mechanischen Koppeln) elektrische Koppeln. |
| Temperatur (Stimmung): | gleichstufig |
| Windladen: | Schleifladen (Pedal: Kegelladen in der großen Oktave) |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | elektrisch |
| Registeranzahl: | 69 |
| Manuale: | 4 Manuale, C-g3 |
| Pedal: | C-f1 |
| Spielhilfen, Koppeln: | Koppeln im Hauptspieltisch: III/I, I/II, III/II, IV/II, I/P, II/P, III/P, IV/P. Spielhilfen im Hauptspieltisch: Heuss-Setzeranlage (2021). Schwelltritte für Schwellwerk und Brustwerk. Drucktaster: Glockenspiel, Dämpfer, Zimbelstern, Spieltisch unten aus. Koppeln im Nebenspieltisch: II/I, I/P, II/P. Spielhilfen im Nebenspieltisch: 6 mechanische Setzerkombinationen (Sternsetzer). Schwelltritte für Schwellwerk und Brustwerk. Drucktaster[1]: Zungen ab, Spieltisch oben aus. Tritte: Handregister ab, Pleno. |
Disposition
| I. Rückpositiv | II. Hauptwerk | III. Schwellwerk | IV. Brustwerk | Pedal |
Principal 8' Rohrflöte 8' Oktav 4' Koppelflöte 4' Sesquialter II 22/3' Gemshorn 2' Quintlein 11/3' Scharff IV 1' Bärpfeife 16' Krummhorn 8' Tremulant |
Pommer 16' Principal 8' Bleigedackt 8' Salicional 8' Schwebung 8' Oktav 4' Rohrflöte 4' Nasat 22/3' Blockflöte 2' Terz 13/5' Plein jeu V 2' Buntcimbel IV 1/3' Fagott 16' Trompete 8' Oboe 8' Schalmei 4' Tremulant |
Holzgedackt 8' Quintade 8' Spitzgedackt 4' Spitzgamba 4' Principal 2' Sifflet 1' Zimbel II 1/4' Glechter IV 13/5' Vox Humana 8' Musette 4' Tremulant |
Anmerkung:
- ↑ Nach 1968 hinzugefügt.
- ↑ Ab g0.
- ↑ Horizonal (im vorderen Prospekt).
- ↑ Horizonal (im vorderen Prospekt).
- ↑ C–f3 (dem II. Manual zugeordnet, aber im Schwellwerk); nach 1968 hinzugefügt.
- ↑ Im hinteren Prospekt.
- ↑ Im hinteren Prospekt.
- ↑ Horizonal (im hinteren Prospekt).
- ↑ Horizonal (im vorderen Prospekt).
- ↑ Nur vom hinteren Zweitspieltisch aus spielbar. Das Pfeifenwerk befindet sich auf der Rückseite in den beiden seitlichen Gehäusen über dem Nebenspieltisch.
Bibliographie
| Anmerkungen: | Die Orgel hat zwei Prospektseiten und verfügt über zwei Spieltische: einen viermanualigen Hauptspieltisch auf der Vorderseite, und einen zweimanualigen Spieltisch auf der Rückseite (dem das Schwellwerk und Brustwerk sowie fünf eigene Pedalregister im Pedalwerk II zugeteilt sind). Die Spieltrakturen sind mechanisch (Schleifladen; Kegelladen in der großen Oktave des Pedals), die Registertraktur ist elektrisch. |
| Literatur: | Orgeldatenbank Bayern (v3) 2009 |
| Weblinks: | Orgelbeschreibung auf den Seiten der Gemeinde
Beschreibung auf edition-lade.com |