Zweibrücken/Mörsbach, Dreifaltigkeitskirche
Adresse: 66482 Mörsbach, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Gebäude: Protestantische Dreifaltigkeitskirche
| Orgelbauer: | Johannes Klais Orgelbau |
| Baujahr: | 1891 • MV 33 (für die Krypta im Bonner Münster) |
| Geschichte der Orgel: | Die Klais-Orgel wurde ursprünglich unter der MV 33 für die Krypta des Bonner Münsters erbaut. 1958 wurde das Instrument von der Firma Klais (laut dem Eintrag zu op.1177 in der Werkliste) als Interimsorgel Nr.47 zurückgekauft und nach einer fünfjährigen Phase als Leihinstrument (und möglichen Veränderungen) 1963 in Weißkirchen bei Oberursel aufgestellt.
Dabei ließ sich bisher nicht abschließend verifizieren, ob das Instrument in der 1962 neu erbauten Kirche St. Crutzen oder in der 1967 abgebrannten alten Kirche St. Johannis aufgestellt worden war. Letzteres ist eher unwahrscheinlich, da die alte Kirche laut Bösken (vgl. [2]) ein eigenes Instrument der Gebr. Keller aus Limburg besaß (1885, I/9), welches 1955 umgebaut wurde. Nachdem die Firma Hugo Mayer 1985 eine neue Orgel für St. Crutzen erbaut hatte, wurde die Klais-Orgel 1989 in der neu erbauten protestantischen Kirche Mörsbach bei Zweibrücken aufgestellt und am 21. Mai 1989 feierlich eingeweiht. Sie verfügt mittlerweile über 8 Register. |
| Windladen: | Schleifladen |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Registeranzahl: | 8 (ursprünglich: 6) |
| Manuale: | C-f3 |
| Pedal: | C-d1 |
| Spielhilfen, Koppeln: | Pedalcoppel |
Aktuelle Disposition[4]
| Manual | Pedal |
Geigenprincipal 8' Gedackt 8' Salicional 8' Oktave 4' Flaut 4' Oktave 2' Cornett 3fach |
Subbass 16' |
Originale Disposition[1]
| Manual | Pedal |
Geigenprincipal 8' Gedackt 8' Salicional 8' Oktave 4' Flaut 4' |
Subbass 16' |
Bibliographie
| Quellen/Sichtungen: | [1] Original-Disposition auf orgbase.nl (nach Jurgilewitsch)
[2] Bösken, Bd. 2/II, S.815 [3] Opusliste der Firma Klais [4] Angaben und Fotos des Instruments auf der Webseite der Kirchengemeinde und der KG Großbundenbach |
| Discographie: | „Mörsbacher Klangwelten“ (2005) |