Wismar, Nicolaikirche Hauptorgel

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Wismar Nicolaikirche Hauptorgel Prospekt
Orgelbauer: Johann Gottlob Mende (Leipzig)
Baujahr: 1842-45
Geschichte der Orgel: 1619 ist eine Orgel vorhanden.

1706 Instandsetzung des Werkes durch Hans Hantelmann.

1737 Erweiterung um ein Rückpositiv durch Erdmann Vogel

1862 Orgelneubau im vorhandenen Gehäuse durch Friedrich Wilhelm Winzer.

1899 Orgelneubau mit pneumatischen Taschenladen als Opus 55 durch Ernst Röver aus Hausneindorf, II+P/35.

Nach dem zweiten Weltkrieg ist die Röverorgel nahezu unspielbar. Behelfsweise wurde 1971 ein Orgelpositiv von Jehmlich-Orgelbau (Dresden) neu erbaut. Das Werk steht heute in der Winterkirche.

1982-85 Aufbau der 1845 für die Nicolaikirche (Freiberg/Sachsen) von Johann Gottlob Mende erbauten mechanischen Schleifladenorgel, angekauft 1976. Nicolaikirche Nicolaikirche Aufstellung durch OB Theodor Kühn (Merseburg).

1995 Restaurierung durch Gross & Soldan (Waditz bei Bautzen), u.a. Rekonstruktion zweier Mende-Register

Umbauten: 1887 Restaurierung / geringe Veränderungen durch Gebrüder Jehmlich (Dresden)
Gehäuse: Renaissanceprospekt mit barocken Erweiterungen, von der Vorgänger-Orgel in Wismar (Ernst Röver/Friedrich Wilhelm Winzer)
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: Mechanisch
Registertraktur: Mechanisch
Registeranzahl: 30 Zugregister
Manuale: 2, C - e3
Pedal: C - d1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, Zymbelstern (1995), Sperrventile HW und OW



Disposition

Hauptwerk I Oberwerk II Pedal
Bordun 16'

Principal 8'

Rohrflöte 8'

Gemshorn 8'

Gamba 8'

Octave 4'

Spitzfloete 4'

Quinte 3'

Octave 2'

Terz 13/5'

Cornett 4-fach

Mixtur 4-fach 2'

Trompete 8'


Tremulant (neu)

Principal 8'

Floete 8'

Gedackt 8'

Quintatön 8'

Octave 4'

Rohrflöte 4'

Nasat 3'

Octave 2'

Sifflöte 1'

Mixtur 3-fach 11/3'

Untersatz 32'

Principalbass 16'

Subbass 16'

Octavbass 8'

Octavbass 4'

Hintersatz 4-fach 4' (1995)

Posaune 16'


Röverorgel 1899

Orgelbeschreibung

Windladen: Kastenladen
Spieltraktur: Pneumatisch
Registertraktur: Pneumatisch
Registeranzahl: 34 Registerwippen
Manuale: C - f3
Pedal: C - d1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, Manual-Octav-Koppel

Spieltisch: P, MF, FF, Tutti, Auslöser



Röverorgel 1899 Opus 55

Hauptwerk I Oberwerk II Pedal
Principal 16'

Bordun 16'

Principal 8'

Hohlflöte 8'

Gedackt 8'

Quintatön 8'

Gambe 8'

Octave 4'

Hohlflöte 4'

Quinte 22/3'

Octave 2'

Terz 13/5'

Scharff 3-fach

Mixtur 4-fach

Trompete 8'

Lieblich Gedackt 16'

Geigenprincipal 8'

Traversflöte 8'

Gemshorn 8'

Salicional 8'

Violino 8'

Aeoline 8'

Vox coelestis 8'

Octave 4'

Flauto dolce 4'

Principalbass 16'

Subbass 16'

Violon 16'

Quinte 102/3'

Oktavbass 8'

Gedacktbass 8'

Octave 4'

Posaune 16'

Trompete 8'




Bibliographie

Anmerkungen: Das Cornett der Mende-Orgel im Hauptwerk wurde bei der Restaurierung in der tiefen Octave ergänzt, ebenso wurde die Sifflöte rekonstruiert. Eine Änderung der Orgelbauwerkstätte Jehmlich von 1887 wurde somit rekonstruiert.
Discographie: CD „Pop meets Classic 2 – die etwas andere Orgelmusik zur Nacht“ (Thomas Illig) 2008

s.a. auf orgbase.nl

Literatur: Bestandesaufnahme Orgelarchiv Schmidt 01.07.2014

"Orgeln 2020" - Orgelkalender (St. Benno-Verlag Leipzig)

s.a. auf orgbase.nl

Weblinks: Orgelbeschreibung

Beschreibung auf Kirchenmusik-Wismar.de

Kirchbeschreibung