Waidhofen an der Thaya, Mariä Himmelfahrt

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Prospekt Casparides-Orgel aus 1729
Orgelbauer: Josef und Hans Mauracher, St. Florian und Salzburg
Baujahr: 1893/1894
Gehäuse: Wenzel Casparides/Pulkau 1729
Windladen: elektropneumatische Hängeventilladen und Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 36
Manuale: 3, C-g3
Pedal: 30 Töne, C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln: II-I, III-I, III-II, III-I Oberoktavkoppel, III-I Unteroktavkoppel, I-Ped, II-Ped, III-Ped; Programmierbare, automatische Pedalumschaltung, Walze, Schwelltritt; Feste Kombinationen: p, f, ff; 2 freie Kombinationen, Auslöser, Handregister, Absteller für Walze, Absteller für Zungenregister



Disposition

I Hauptwerk II Positiv III Schwellwerk Pedal
Bourdon 16'

Prinzipal 8'

Gedeckt 8'

Hohlflöte 8'

Gemshorn 8'

Gamba 8'

Oktav 4'

Rohrflöte 4'

Rauschquint 22/3'

Mixtur 2'

Trompete 8'

Dolzgedeckt 8'

Blockflöte 4'

Oktav 4'

Kleinprinzipal

Plein jeu 11/3'

Krummhorn 8'

Flötenprinzipal 8'

Philomela 8'

Quintatön 8'

Salicional 8'

Vox coelestis 8'

Prästant 4'

Lieblich Gedeckt 4'

Nachthorn 2'

Mixtur 22/3'

Oboe 8'

Subbaß 16'

Violonbaß 16'

Quintbaß 102/3'

Prinzipal 8'

Choralbaß 4'

Posaune 16'



Originaldisp. Wenzel Casparides, 1729-1893, 24/II/P, ohne Nebenwerk

I Hauptwerk (C kurz-d3) II Rückpositiv (C kurz-d3) Pedal (C kurz-h°)
Principal 8'

Viola 8'

Flöte 8'

Quintadena 8'

Cople major 8'

Octav 4'

Copel minor 4'

Quinte 22/3'

Superoctav 2'

Rauschquint II 11/3'

Sedecim 1'

Mixtur IV 11/3'

Copel 8'

Principal 4'

Flöte 4'

Octav 2'

Quint 11/3'

Mixtur III 1'

Subbaß 16'

Principalbaß 8'

Flötenbaß 8'

Cornettbaß II

Posaunbaß 16'




Bibliographie

Anmerkungen: 1729 von Wenzel Casparides/Pulkau mit 24 Registern erbaut, wurde sie 1788 von Franz Jüstel/Krumau in Böhmen erneuert.

1893/94 erfolgte ein Orgelneubau durch die Brüder Josef und Hans Mauracher mit 25/II/P Registern und pneumatischen Hängeventilladen, wobei das Rückpositiv stillgelegt und das Hauptgehäuse leicht abgeändert wurden, um den Einbau des Schwellwerks zu ermöglichen. Einige Pfeifen der Casparides-Orgel wurden wiederverwendet.

1933 wurde diese Orgel durch Mauracher auf elektropneumatische Traktur umgebaut und auf 33 Register erweitert, wobei das Rückpositiv wieder reaktiviert wurde. 1958 wurde schließlich der Spieltisch erneuert, sodass von der Casparides - Orgel noch der etwas abgeänderte Prospekt mit den originalen Prospektpfeifen, einige Pfeifen der Manual- und Pedalwerke und ein Großteil des Rückpositives erhalten geblieben sind. 2007 wurde die Orgel durch OBM Wolfgang Bodem, Leopoldsdorf, restauriert. Sie besitzt nun 36 Register. Dabei auch die Original-Disposition von Wenzel Casparides.

Quelle: Forer, Orgeln in Österreich