Vallendar, Philosophisch-Theologische Hochschule der Pallottiner

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Orgelbauer: Emmanuel Kemper
Baujahr: 1964
Umbauten: Die Orgel beinhaltet Register einer Stahlhuth-Orgel aus dem Jahr 1910. Diese Orgel wurde nach Olpe verkauft. 1955 wurde sie zurückerworben und von der Firma Kemper in Teilen wiederverwendet.

Kemper baute 1956 eine neue Orgel mit 3 Manualen auf der Empore unter Verwendung einiger Stahlhuth-Register. 1964 wurde die Orgel umgestellt und steht seither "über Eck" schräg gegenüber des Altarraums. Kemper erweiterte bei dieser Umstellung die Orgel nochmals.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde das Krummhorn von der Firma Mayer neu gebaut.

Gehäuse: gehäuselos
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Taschenladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 46
Manuale: 3, C - g3
Pedal: C - f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln, drei freie Kombinationen, eine freie Pedalkombination, Zungengeneral- und Einzelabsteller, Tutti, Crescendowalze



Kemper-Orgel (1964)

Hauptwerk (I) Schwellwerk (II) Positiv (III) Pedalwerk
Pommer 16'

Prinzipal 8'[1]

Flöte 8'[2]

Gemshorn 8'[3]

Oktave 4'[4]

Kleingedackt 4'

Quinte 22/3'

Sifflöte 2'

Mixtur VI

Cornett III 22/3'

Zarttrompete 8'

Clarine 4'

Spitzgedackt 8'

Weidenpfeife 8'[5]

Rohrflöte 4'

Schweizerpfeife 4'[6]

Nasard 22/3'[7]

Prinzipal 2'

Blockflöte 2'

Terz 13/5'

None 8/9'

Mixtur IV

Zimbel IV

Dulzian 16'

Oboe 8'

Musette 4'

- Tremulant -

Sing. Gedackt 8'[8]

Quintade 8'

Ital. Prinzipal 4'

Spitzflöte 4'

Waldflöte 2'

Spitzquinte 11/3'

Scharff IV

Sesquialtera III [9]

Krummhorn 8'[10]

- Tremulant -

Prinzipal 16'[11]

Subbaß 16'[12]

Gedacktbaß 16'

Quintbaß 102/3'

Oktavbaß 8'

Gemshornbaß 8'

Choralbaß 4'

Nachthorn 2'

Hintersatz V

Fagott 32'

Stille Posaune 16'

Anmerkung

  1. alt, 1910, neue Kerne, neu intoniert
  2. alt, 1910
  3. alt, 1910
  4. alt, 1910
  5. alt, 1910, aus Dolce
  6. ab c überblasend
  7. weit mensuriert
  8. alt, 1910
  9. ab c + 11/7'
  10. neu, von Hugo Mayer
  11. alt, C-H neu
  12. alt



Bibliographie

Anmerkungen: Martin Schmitz, 2015