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Tübingen, Jakobuskirche, Prospekt.JPG
Tübingen, Jakobuskirche, Innenraum.JPG
Tübingen, Jakobuskirche, Spieltisch.JPG
Tübingen, Jakobuskirche, Register.JPG
Orgelbauer: Peter Vier Orgelbau (Friesenheim-Oberweier/Schwarzwald)
Baujahr: 1986
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 19 (27)
Manuale: 2 C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln (Manual-Koppel als Handregister, Pedal-Koppeln als Fußtritte)

Flügeltüren für Positiv



Disposition

I Hauptwerk[1] II Positiv Pedal[2]
Bourdon 16'

Prinzipal 8'

Rohrgedeckt 8'

Viola di Gamba 8'

Oktave 4'

Blockflöte 4'

Doublette 2'

Quinte 11/3'[3]

Mixtur 4f 11/3'

Cornet 5f 8'

Trompete 8'

Bourdon 8'

Praestant 4'

Rohrflöte 4'

Nazard 22/3'

Flageolet 2'

Terz 13/5'

Sifflet 1'[3]

Zimbel 3f 1'

Krummhorn 8'

Tremulant

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Rohrgedackt 8'

Violoncello 8

Choralbaß 4'

Flötbaß 4'

Doublette 2'

Anmerkungen
  1. Im Schwellkasten
  2. außer Oktavbass alle Register Transmissionen aus dem Hauptwerk (I)
  3. 3,0 3,1 Vorabzug

»Electric-Orgel« 1975-1986

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: August Laukhuff GmbH (Weikersheim)
Baujahr: 1974
Geschichte der Orgel: Nach der Kirchenrenovierung 1975 waren die finanziellen Mittel für die Anschaffung einer Orgel sehr begrenzt. Es handelte sich daher bei dem beschafften Instrument um das von der Firma Laukhuff gefertigte Serieninstrument "Electric-Orgel", einer Multiplexorgel, die aus 7 Pfeifenreihen 24 Register generierte. Die gesamte Orgel war schwellbar.
Windladen: Kastenlade
Spieltraktur: elektronisch
Registertraktur: elektronisch
Registeranzahl: 7 (24) (= 672 Pfeifen)
Manuale: 2 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P



Disposition

I Hauptwerk II Positiv Pedal
Rohrflöte 8' (C) [1]

Prinzipal 4' (B)

Gemshorn 4' (D) [2]

Hohlflöte 2' (A)

Sesquialtera 2f (D + E)

Mixtur 4f 11/3' (F)

Schalmei 8' (G)

Gedackt 8' (A)

Unda maris 8' (C + E) [3]

Rohrflöte 4' (C)

Prinzipal 2' (B)

Terz 13/5' (E)

Spitzquinte 11/3' (D)

Scharf 4f 2/3' (F)

Schalmei 4' (G) [4]

Subbass 16' (A)

Flötbass 8' (A)

Choralbass 4' (B)

Gedecktbass 4' (A)

Nasat 22/3' (D)

Blockflöte 2' (C)

Hintersatz 5f 2' (B + F) [5]

Schalmei 8' (G)

Schalmei 4' (G)



Analyse der Reihen

(A) Gedacktreihe 16'-8'-4'

(B) Prinzipalreihe 4'-2'

(C) Rohrflöte 4'

(D) Quintreihe 22/3'-11/3'-2/3'

(E) Terz 13/5'

(F) Mixtur 4f

(G) Schalmeireihe 8'


Anmerkungen
  1. C-H der Gedacktreihe entlehnt.
  2. Tatsächlich ist das Gemshorn aus der konisch gebauten Quintreihe gezogen! Die tiefsten Töne sind der Gedecktreihe entlehnt.
  3. Als Grundregister ist die Rohrflöte geschaltet, deren tiefe Oktave (wie im I. Manual) aus der Gedecktreihe entlehnt ist. Die Schwebung wird aus der Terzreihe generiert, wobei die Töne um vier Halbtöne versetzt angespielt werden. Aufgrund der im Bezu g zu Stimmregister rein gestimmten Terzreihe ergibt sich durch dieses versetzte Anspiel eine kleine Stimmabweichung, welche zur Schwebung führt.
  4. Die höchste Oktave der Schalmei 4' entlehnt ihre Töne aus den Labialpfeifen der Prinzipalreihe
  5. Die 4fache Mixtur wird im Pedal um den dazugzogenen 2' erweitert.



Bibliographie

Anmerkungen: Die vorliegende Beschreibung der Electric-Orgel ist einem baugleichen, noch existierenden Instrument entnommen; dieses befindet sich in der Pfarrkirche St. Cyriak in Mückenloch bei Heidelberg.
Literatur: Die neue Orgel in der Jakobuskirche Tübingen (Evang. Jakobusgemeinde, 1986)
Weblinks: Homepage der Kirchgemeinde

Beschreibung auf orgbase.nl

Wikipedia