Kamenz, St. Just: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei der umfassenden Restaurierung in den Jahren 2019/20 durch den Orgelbau Ekkehart Groß aus Waditz bei Bautzen wurde das Innenleben der Orgel vollständig ausgebaut und in der Werksstatt restauriert. Die Orgel wurde in denursprünglichen Zustand zurückgeführt unter Beibehaltung der vorhandenen Kastenbalganlage.
Bei der umfassenden Restaurierung in den Jahren 2019/20 durch den Orgelbau Ekkehart Groß aus Waditz bei Bautzen wurde das Innenleben der Orgel vollständig ausgebaut und in der Werksstatt restauriert. Die Orgel wurde in denursprünglichen Zustand zurückgeführt unter Beibehaltung der vorhandenen Kastenbalganlage.
Das ursprüngliche Firmenschild von C. E. Jehmlich fehlt. Anstelle dessen befand sich ein Pergament
mit folgender Aufschrift in leuchtendem Rot: MUSIKA PRAELUDIUM VIVAE AETERNAE. Dieses
Schild ist entfernt und auf der Innenseite der linken Gehäusetür angebracht worden.
Anstelle dessen wurde das Firmenschild aus hinterseitig gelasertem, schwarzem Kunstglas neu ange-
fertigt, mit goldener Schrift ausgelegt und an ursprünglicher Stelle über dem II. Manual unter einem
schwarzen Zierrahmen befestigt. Der Text beinhaltet die drei Jahreszahlen der Hauptarbeiten an der
Orgel mit den jeweilig ausführenden Firmenbezeichnungen.
Die vorhandene Pedalklaviatur ist nicht mehr die Ursprüngliche. Sie wurde vermutlich 1936 durch
Firma Eule in ihrem damaligen firmeneigenen Baustil ersetzt.
Als Verluste des ursprünglichen Metallpfeifenbestands sind sämtliche Prospektpfeifen (1917), C und
Cs von Octave 4 Fuss (1936) und c° bis e³ von Flöte 8 Fuss (1936) und alle anderen offenen e³- Pfei-
fen zu benennen. An den übernommenen originalen Pfeifen sind diverse Schädigungen und die Ein-
schnitte von Stimmrollen zu beklagen.
Im Manual sind die Pfeifen C- H des Gedackt 8 Fuss und die 6 tiefen von Prinzipal 8 Fuss aus Holz,
im Pedal sämtliche Pfeifen des Subbass 16 Fuss. Die Pfeifen von Gedackt 8 Fuss waren seit 1936
nicht mehr vorhanden und mussten rekonstruiert werden.
Die beiden originalen Kastenbälge wurden rundherum ertüchtigt und die Seile für die Aufzugsanlage ebenfalls neu an-
gefertigt.
Die Orgelelektrik wurde vollständig nach neuestem Stand der Technik und den Sicherheitsvorschriften
erneuert.
Die ursprüngliche Intonation ist durch Umsetzung und Umdisponierung der Orgel und des Pfeifen-
werks nicht mehr eindeutig vorhanden gewesen. Im Zuge der dispositionellen Rückführung wurde
versucht, die erkennbaren ursprünglichen Intonationsparameter wieder herzustellen. Die Klangstärken
der 6 Register wurden behutsam an den Kirchenraum angepasst, da das Instrument ursprünglich für
einen kleineren Raum mit anderen akustischen Voraussetzungen im Lehrerseminar in Bautzen ge-
schaffen war. Dieses Gebäude existiert nicht mehr.
   
   
|STIMMTONHÖHE    =  
|STIMMTONHÖHE    =435,0 Hz 15°C
|TEMPERATUR      =  
|TEMPERATUR      =leicht ungleich schwebende Temperierung
|WINDLADEN      =Schleifladen  
|WINDLADEN      =Schleifladen  
|SPIELTRAKTUR    =mechanisch  
|SPIELTRAKTUR    =mechanisch  
|REGISTERTRAKTUR =mechanisch  
|REGISTERTRAKTUR =mechanisch  
|REGISTER        =7  
|REGISTER        =7  
|MANUALE        =2  
|MANUALE        =2, C-e³
|PEDAL          =1  
|PEDAL          =C-d<sup>1</sup>
|SPIELHILFEN    =
|SPIELHILFEN    =


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8.814

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