proofreader
8.813
Bearbeitungen
Mlang (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Mlang (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 24: | Zeile 24: | ||
Um 1840 hat ein J.G. Gansauge aus Meißen (Inschrift auf dem Spieltisch) das Orgelpositiv verändert. Gansauge baute ein neues Gehäuse um das historische Instrument. | Um 1840 hat ein J.G. Gansauge aus Meißen (Inschrift auf dem Spieltisch) das Orgelpositiv verändert. Gansauge baute ein neues Gehäuse um das historische Instrument. | ||
Das Orgelpositiv blieb in Familienbesitz bis 1949, da wollte ein Nachkomme das Instrument zerhacken. Der Grumbacher Heimatforscher Martin Hildebrandt erkannte den Wert der Kleinorgel und verhinderte die Tat. Daraufhin schenkte der Besitzer Herrn Hildebrandt das Instrument. Die Umsetzung der Orgel erforderte noch Geduld. Das Instrument musste in alle Teile zerlegt werden, um es abtransportieren zu können. Der Grumbacher Kirchenvorstand sah keine Verwendungsmöglichkeit für das Instrument und schenkte am 1. Januar 1950 das Instrument der Kirchgemeinde Kesselsdorf, deren Gotteshaus einst von George Bähr gebaut wurde. Die Orgel steht im Gemeindesaal der Kirchgemeinde und begleitet seitdem den Kirchgemeindegesang in den Wintermonaten. | Das Orgelpositiv blieb in Familienbesitz bis 1949, da wollte ein Nachkomme das Instrument zerhacken. Der Grumbacher Heimatforscher Martin Hildebrandt erkannte den Wert der Kleinorgel und verhinderte die Tat. Daraufhin schenkte der Besitzer Herrn Hildebrandt das Instrument. Die Umsetzung der Orgel erforderte noch Geduld. Das Instrument musste in alle Teile zerlegt werden, um es abtransportieren zu können. Der Grumbacher Kirchenvorstand sah keine Verwendungsmöglichkeit für das Instrument und schenkte am 1. Januar 1950 das Instrument der Kirchgemeinde Kesselsdorf, deren Gotteshaus einst von George Bähr gebaut wurde. Die Orgel steht im Gemeindesaal der Kirchgemeinde und begleitet seitdem den Kirchgemeindegesang in den Wintermonaten. | ||
1963 erfolgte eine Generalüberholung der Orgel durch die Orgelbaufirma Hermann Eule, Bautzen. | 1963 erfolgte eine Generalüberholung der Orgel durch die Orgelbaufirma Hermann Eule, Bautzen. | ||
Metallpfeifen aus dem 18. Jahrhundert sind nicht mehr vorhanden. | |||
2006/2007 wurde das Orgelpositiv von Orgelbauer Marcus Stahl aus Dresden restauriert und am 13. Februar 2007 durch Friedrich Drese (* 1960), Orgelbauer, Kirchenmusiker und ehemaliger Kesselsdorfer vorgestellt. Durch verschiedene Registrierungen anhand geeigneter Musikstücke stelle er die technischen Möglichkeiten des Instruments vor. | 2006/2007 wurde das Orgelpositiv von Orgelbauer Marcus Stahl aus Dresden restauriert und am 13. Februar 2007 durch Friedrich Drese (* 1960), Orgelbauer, Kirchenmusiker und ehemaliger Kesselsdorfer vorgestellt. Durch verschiedene Registrierungen anhand geeigneter Musikstücke stelle er die technischen Möglichkeiten des Instruments vor. | ||