1935: Gründliche Reparatur durch Wetzel, der die Gamba 8' durch eine Sesquialtera und den Violon 16' durch eine Mixtur ersetzt.
1970: Restaurierung durch Harry Hillebrand auf den unten wiedergegebenen Status. Rekonstruiert wurde die Pedalwindlade, die Pedalklaviatur und die fehlenden Pfeifen. Sachberatung: Harald Vogel, Franz Lengemann<ref>''Diese Restaurierung gilt als ein Wendepunkt in der Orgeldenkmalpflege, da hier erstmalig das Konzept einer konservierenden Restaurierung umgesetzt werden konnte und die erhaltene technische Anlage sowie das Pfeifenwerk ohne Veränderungen im überlieferten Zustand beibehalten wurden. Wichtig war auch die erste Anwendung einer ungleichschwebenden Temperatur bei der Restaurierung einer Orgel der Schnitger-Schule. '' (H. Vogel, [https://www.willehadi.de/damfiles/default/kg_willehadi_osterholz-scharmbeck/001_bilder_und_video_homepage/kirchenmusik/flyer-orgel.pdf-bc1078a3e09ce8665e989fcf192b3fd3.pdf Flyer, PDF])</ref>
1974: Austausch der Balganlage von 1931 durch eine 3 fache Keilfaltenbalganlage, hierbei konnte altes Material verwendet werden.
Manual-Schiebekoppel (1734)
}}
{{Disposition2
|ÜBERSCHRIFT = Disposition seit 1971/72<ref>Angaben zur Pfeifenherkunft nach [https://www.willehadi.de/damfiles/default/kg_willehadi_osterholz-scharmbeck/001_bilder_und_video_homepage/kirchenmusik/die_orgel/Disposition-der-Bielfeldt-Orgel.pdf-a5e7348ad07699b296428eacdd713349.pdf willehadi.de, PDF]</ref>
Cornet 2'
}}
{{Disposition2
|ÜBERSCHRIFT = Disposition seit 1864
Cornet 2'
}}
{{Disposition2
|ÜBERSCHRIFT = Disposition seit 1767
Cornet 2'
}}
{{Disposition2
|ÜBERSCHRIFT = Disposition seit 1745
Cornet 2'
}}
{{Disposition2
|ÜBERSCHRIFT = Ursprüngliche Disposition 1734
Cornet 2'
}}
{{Verweise
|ANMERKUNGEN = ''Die Orgel gilt als das vollständigste und klanglich am besten erhaltene Werk mit zwei Manualen und Pedal aus der unmittelbaren Schnitger-Schule. Sie gehört damit zu den wichtigsten historischen Orgeln Norddeutschlands aus der Zeit Johann Sebastian Bachs. (...) Der Orgelbaustil Bielfeldts besteht aus einer Mischung der Bauweisen von Dropa und Schnitger. Zu seinen Stilmerkmalen gehört der hohe Anteil von Blei im Pfeifenwerk und ein weicher singender Klang der Principale und Flötenregister. Der Gesamtklang (das „Plenum“) ist sehr farbig durch die Terzmixtur. Bemerkenswert sind die originalen Zungenstimmen Trompete und Dulcian in den Manualwerken sowie Posaun und Trompete im Pedal mit ihrem bläserischen Charakter. (...) Die Bielfeldt-Orgel in der Scharmbecker St. Willehadikirche ist eines der wichtigsten Klangdokumente aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und entspricht dem Orgelstil, der beim Umbau der Orgel Georg Böhms in Lüneburg maßgebend war. '' (H. Vogel, [https://www.willehadi.de/damfiles/default/kg_willehadi_osterholz-scharmbeck/001_bilder_und_video_homepage/kirchenmusik/flyer-orgel.pdf-bc1078a3e09ce8665e989fcf192b3fd3.pdf Flyer, PDF])
|DISCOGRAPHIE = ''The Art of Organ Sound / Komponisten-Portrait Georg Böhm''. Harald Vogel. [https://www.edition-falkenberg.de/produkt/harald-vogel-spielt-die-bielfeldt-orgel-173446-in-st-willehadi-in-osterholz-scharmbeck Organeum / Edition Falkenberg 978-3-95494-100-1], 2016, CD
''Die Erasmus Bielfeldt-Orgel zu Osterholz-Scharmbeck''. Fokko Schipper. [https://orgelakademie.de/produkt/die-erasmus-bielfeldt-orgel-zu-osterholz-scharmbeck orgelakademie.de], CD
|LITERATUR = Seggermann/Weidenbach, Denkmalorgeln zwischen Elbe und Weser, S. 73