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Leitmeritz (Litoměřice), Dom St. Stephan: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Kathedrale St. Stephan im nordtschechischen Litoměřice (Leitmeritz) ist die Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Leitmeritz. Sie geht auf eine Gründung des 11. Jahrhunderts zurück.
Die Kathedrale St. Stephan im nordtschechischen Leitmeritz (Litoměřice)ist die Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Leitmeritz. Sie geht auf eine Gründung des 11. Jahrhunderts zurück.


Die Probsteikirche besaß bereits im Jahre 1355 eine Orgel.
Die Probsteikirche besaß bereits im Jahre 1355 eine Orgel.
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Die neue Barockkirche besaß 1678 ein transportables Regal, welches von Tobias Fleck (Senior) aus Česká Kamenice repariert und 1691 renoviert wurde.
Die neue Barockkirche besaß 1678 ein transportables Regal, welches von Tobias Fleck (Senior) aus Česká Kamenice repariert und 1691 renoviert wurde.
1698/99 fertigte der Orgelbauer Johann Caspar Neumann aus Děčin für die Kathedrale ein transportables Positiv mit 3 Registern.
1698/99 fertigte der Orgelbauer Johann Caspar Neumann aus Tetschen (Děčin) für die Kathedrale ein transportables Positiv mit 3 Registern.


1787 installierte der Barockorgelbauer Johann Rusch auf dem geräumigen steinernen Chor der Kathedrale das noch fast neue Instrument von Anton Reiss, das 1777-78 ursprünglich für die St. Salvatorenkirche bei dem Kloster der Paulaner in Prag bestimmt war. Das Instrument hatte 2 Manuale, Pedal und 24 Register. Die Orgel wurde auf zwei Schiffen nach Leitmeritz verfrachtet.
1787 installierte der Barockorgelbauer Johann Rusch auf dem geräumigen steinernen Chor der Kathedrale das noch fast neue Instrument von Anton Reiss, das 1777-78 ursprünglich für die St. Salvatorenkirche bei dem Kloster der Paulaner in Prag bestimmt war. Das Instrument hatte 2 Manuale, Pedal und 24 Register. Die Orgel wurde auf zwei Schiffen nach Leitmeritz verfrachtet.


1842 wurde die Orgel von Orgelbaumeister Franz Feller (Senior) aus Libouchec renoviert und erweitert.
1842 wurde die Orgel von Orgelbaumeister Franz Feller (Senior) aus Königswald (Libouchec) renoviert und erweitert.


1913/1914 Orgelneubau durch Heinrich Schiffner aus Cvikov (Zwickau in Nordböhmen). Es entstand eine von den damals bei uns größten und modernsten Orgeln mit völlig pneumatischer Traktur, drei Manualen mit Pedal und siebenundvierzig Registern. Schiffner nutzte vermutlich das Pfeifenmaterial des vorigen Instruments.
1913/1914 Orgelneubau durch Heinrich Schiffner aus Zwickau in Nordböhmen (Cvikov). Es entstand eine von den damals bei uns größten und modernsten Orgeln mit völlig pneumatischer Traktur, drei Manualen mit Pedal und siebenundvierzig Registern. Schiffner nutzte vermutlich das Pfeifenmaterial des vorigen Instruments.
   
   
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