Siegburg, St. Servatius

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Klais-Orgel der Stadtpfarrkirche St. Servatius Siegburg
Spieltisch
Manuale
Firmenschild
Orgelbauer: Johannes Klais Orgelbau; Opus: 719; 1691
Baujahr: 1930
Umbauten: 1990 Umstellung auf Schleifladen und Erweiterung der Disposition durch die Firma Klais

1995 Einbau eines schwellbaren Echowerkes als „Floating Division“

Gehäuse: Bemerkenswert ist der einzigartige Prospekt der Orgel, welcher sich über zwei Emporen erstreckt und das barocke Werkprinzip im Sinne des Freipfeifenprospektes und dem Stil der 1930er Jahre neu interpretiert. Während sich Spieltisch, Brüstungspositiv und Schwellwerk auf der unteren Ebene befinden, thront das Hauptwerk weit darüber. Verbunden und gleichzeitig optisch eingerahmt werden die Werke durch die beiden Pedaltürme.
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 46
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln: I/II, III/II, EC/II, III/I, EC/I, EC/III, I/P, II/P, III/P, EC/P

Spielhilfen: Setzeranlage, 2 freie Kombinationen, 1 freie Pedalkombination, Tutti, Crescendowalze, Zungeneinzelabsteller, Zungen Ab, Cymbelstern, ...



Disposition seit 1990

I Brüstungspositiv II Hauptwerk III Schwellwerk Echowerk [1] Pedal
Holzgedackt 8'

Quintadena 8'

Praestant 4'

Rohrflöte 4'

Gemshorn 2'

Quinte 11/3'

Sesquialter 2f 22/3'

Scharff 4f 1'

Krummhorn 8'

Tremulant

Bordun 16'

Principal 8'

Flaut major 8'

Viol di Gamba 8'

Octave 4'

Flaut amabile 4'

Quinte 22/3'

Superoctave 2'

Mixtur 5f 2'

Cornett 5f 8'

Trompete 8'

Geigenprincipal 8'

Gedackt 8'

Salicional 8'

Vox coelestis 8'

Fugara 4'

Zartflöte 4'

Piccolo 2'

Progressiv 2-3f 22/3'

Oboe 8'

Solotrompete 4'

Tremulant

Lieblich Gedackt 8'

Blockflöte 4'

Gemsquinte 22/3'

Principal 2'

Terz 13/5'

Octave 1'

Vox humana 8'

Tremulant

Principalbass 16'

Subbass 16'

Quintbass 102/3'

Octavbass 8'

Violoncello 8'

Choralbass 4'

Rauschpfeife 3-4f 22/3'

Posaune 16'

Basstrompete 8'


Anmerkungen:

  1. Schwellbar und an jede Klaviatur ankoppelbar. Das Echowerk befindet sich auf Spieltischniveau ganz hinten auf der Empore.


Disposition seit 1930-1986

I Hauptwerk II Oberwerk III Schwellwerk Pedal
Bordun 16'

Principal 8'

Flaut major 8'

Viol di Gamba 8'

Dolce 8'

Octave 4'

Flaut amabile 4'

Quinte 22/3'

Octave 2'

Mixtur 3f 22/3'

Cornet 5f 8' [1]

Trompete 8'

Geigenprincipal 8'

Gedackt 8'

Salicional 8'

Vox coelestis 8' [2]

Fugara 4'

Zartflöte 4'

Progressio 2-3f 22/3'

Solotrompete 8'

Lieblich Gedackt 16'

Principal 8'

Offenflöte 8'

Dulciana 8'

Octave 4'

Blockflöte 4'

Gemsquinte 22/3'

Waldflöte 2'

Terz 13/5'

Scharff 3-4f 11/3'

Oboe 8'

Kopfregal 4'

Tremulant

Principal16'

Subbass 16'

Echobass 16 [3]

Quintbass 102/3'

Octavbass 8'

Violoncello 8'

Salicet 8' [3]

Choralbass 4'

Rauschpfeife 3-4f 22/3'

Posaune 16'


Anmerkungen:

  1. Ab a0
  2. Ab e0
  3. 3,0 3,1 Transmission
Weitere Bilder

Klais-Orgel 1894-1930

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Johannes Klais Orgelbau; Opus: MV45
Baujahr: 1894
Geschichte der Orgel: Die erste Klais-Orgel wurde 1930 durch das heutige Instrument ersetzt. Dabei wurde ein Großteil des Pfeifenwerkes wiederverwendet und ist bis heute erhalten.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 26
Manuale: 2 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Normal- und Oktavkoppeln, ...



Disposition

I Hauptwerk II Manual Pedal
Bordun 16'

Principal 8'

Flauto harmonique 8'

Flauto major 8'

Gambe 8'

Octav 4'

Flauto amabile 4'

Octav 2'

Quinte 22/3'

Mixtur 3f

Cornet 5f

Trompete 8'

Geigenprincipal 8'

Gedackt 8'

Salicional 8'

Aeoline 8'

Dolce 8'

Vox celeste 8'

Fugara 4'

Piccolo 2'

Physharmonika 8' [1]

Principal 16'

Subbass 16'

Octavbass 8'

Violoncello 8'

Tuba 16'


Anmerkungen:

  1. Durchschlagend


Schulz-Orgel 1620-1894

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Schulz (Bödingen)
Baujahr: ~ 1620
Geschichte der Orgel: Bei der vormaligen Barockorgel ist die Quellenlage zur Erbauungszeit nicht klar. Fest steht, dass 1620 eine neue Orgel durch den Orgelbauer Schulz aus Bödingen erbaut wurde. 1750 fand eine Renovierung durch Balthasar König statt, wobei es keinen Beleg dafür gibt, dass es sich dabei noch um das Instrument von 1622 oder einen Nachfolger handelt. 1822 fand eine Erweiterung durch Christian Roetzel statt.
Windladen: Schleiflade
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 9
Manuale: 1





Disposition stand 1847 nach Orgelbauer Eberhard Kraft

Principal 8'

Bourdon 8'

Octav 4'

Rohrflöte 4'

Violoin 4'

Super Octav 2'

Sexquialter II

Cornet II

Trompete 8' B/D




Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Vorgängerdispositionen: Kirchenmusiker Guido Harzen - November 2020
Weblinks: Die Klais-Orgel auf der Webseite der Kirchenmusik an St. Servatius Siegburg - September 2019

Webseite der Kirchengemeinde

Bildergalerie