Muri (Aargau), Klosterkirche (Hauptorgel)

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Muri Klosterkirche Hauptorgel Prospekt.jpg
Muri Klosterkirche Hauptorgel Positiv.jpg
Muri Klosterkirche Hauptorgel Balganlage.jpg
Orgelbauer: Metzler Orgelbau AG/Bernhardt Edskes (Opus 451)
Baujahr: 1970
Gehäuse: 1630 Thomas Schott / 1746 Nikolaus Spiegel
Stimmtonhöhe: a' = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 34
Manuale: 2, C-f3
Pedal: C-f'
Spielhilfen, Koppeln: II/I (Schiebekoppel), I/P, II/P

Tremulant im Manual



Disposition

I Rückpositiv II Hauptwerk Pedal
Bourdon 8′ (1)

Quintadena 8′ (1)

Principal 4′ (1)

Flauto 4′ (2)

Octave 2′ (1)

Spitzflöte 11/3'

Sesquialtera II 11/3'+4/5'

Cimbel III–IV 1′

Vox humana 8′


Tremulant

Bourdon 16′ (1)

Principal 8′ (1)

Rohrflöte 8′

Octave 4′ (1)

Spitzflöte 4′ (1)

Kleingedackt 4′ (1)

Quinte 3′

Quintflöte 3′

Superoctave 2′ (1)

Waldflöte 2′

Terz 13/5

Mixtur IV–V 11/3' (1)

Hörnlein II 2/3'+1/2'

Trompete 8′


Tremulant

Vogelgesang

Principalbass 16′ (1)

Sub-Bass 16′

Octavbass 8′ (1)

Bassflöte 8′ (1)

Quintadenbass 8′

Octave 4′

Bauerfloete 2′ (1)

Grossmixtur VI 22/3'

Posaune 16′

Trompete 8′

Trompete 4′

(1) = Register von Schott (1630), teilweise ergänzt durch Metzler

(2) = altes Register unbekannter Herkunft


Bibliographie

Anmerkungen: Die Klosterkirche besitzt fünf Orgeln unterschiedlicher Grösse. Auf der westlichen Empore über der Beichtkirche erhebt sich die «Grosse Orgel». Sie wurde zwischen 1619 und 1630 von Thomas Schott erbaut und besitzt 34 Register. Ohne Rücksicht auf die historische Substanz räumte die Firma Orgelbau Goll das Gehäuse 1919/20 vollständig aus und veränderte die Disposition grundlegend (romantisierend), da die Orgel gemäss dem damaligen Zeitgeist als veraltet galt. Im diesem Instrument (pneumatische Traktur) wurde ein Teil des Pfeifenwerks der Schott-Orgel wiederverwendet. Der Restaurator Josef Brühlmann und der Orgelbauer Bernhardt Edskes von Metzler Orgelbau rekonstruierten die Grosse Orgel zwischen 1965 und 1972, wobei sie darauf achteten, den Originalzustand wo immer möglich wiederherzustellen
Discographie: siehe auf orgbase.nl
Literatur: "Die schönsten Orgeln" - Orgelkalender 2013 (St. Benno-Verlag Leipzig)

siehe auf orgbase.nl

Weblinks: Orgelbeschreibung auf der Homepage des Klosters

auf orgbase.nl