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Garhammer-Orgel in St. Heinrich München-Sendling
München-Sendling, St. Heinrich (Garhammer-Orgel) (11).jpeg
München-Sendling, St. Heinrich (Garhammer-Orgel) (2).jpg
Spieltisch
Orgelbauer: Josef Garhammer Orgelbau
Baujahr: 1980
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 25
Manuale: 2 C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, 5 Setzerkombinationen, Organo Pleno



Disposition

I Hauptwerk II Schwellpositiv Pedal
Doppelprincipal 1-2f 8' [1]

Rohrflöte 8'

Octave 4'

Koppelflöte 4'

Flûte 2' [2]

Sesquialtera 2f 22/3'

Mixtur 5f 2'

Trompete 8'

Tremulant

Copula 8'

Salicional 8' [3]

Principal 4'

Holzflöte 4'

Octave 2'

Terz 1 3/5'

Quinte 1 1/3'

Zimbel 3f 1/2'

Hautbois 8'

Tremulant

Subbaß 16'

Octavbaß 8'

Gedacktbass 8'

Octave 4'

Flöte 2'

Rauschpfeife 4f 2 2/3'

Posaune 16'

Trompette 8'



Anmerkung:

  1. Ab c1 2-fach.
  2. Komplett überblasend
  3. Schwebend zu Copula 8'.





Nenninger-Orgel 1951-1979

Orgelbeschreibung

Ehemalige Nenninger-Orgel 1951-1979
München-Sendling, St. Heinrich (Zweite Nenninger-Orgel2).jpg
Orgelbauer: Guido Nenninger
Baujahr: 1951
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde ursprünglich als Teilausbau erbaut. Zunächst wurden 1951 nur Teile von Hauptwerk und Pedal fertiggestellt, während am Spieltisch bereits alles vorbereitet war. Zwei Jahre Später kam dann der Endausbau. Diese Orgel wurde 1979/1980 durch die heutige Garhammer-Orgel ersetzt.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 21 (23)
Manuale: 2 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, II/I (Super), I/P, II/P, 1 freie Kombination, Tutti, Automatisches Pianopedal[1], Registercrescendotritt, Handregister


Spieltisch der Nenninger-Orgel


Disposition 1953-1979

I Hauptwerk II Schwellpositiv Pedal
Quintadena 16'

Prinzipal 8'

Gedeckt 8'

Gemshorn 8'

Oktave 4'

Rohrflöte 4'

Waldflöte 2'

Mixtur 5f 11/3'

Hohlflöte 8'

Salizional 8'

Geigenprinzipal 4'

Nachthorn 4'

Spitzoktave 2'

Quinte 11/3'

Scharff 3-4f 1'

Oktavzimbel 2f 1/4'

Oboe 8'

Tremolo

Subbass 16'

Zartbass 16' (Abschwächung)

Oktavbass 8'

Gedecktbass 8' (Transm. I)

Choralflöte 4'

Bombarde 16'




Disposition 1951-1953

I Hauptwerk Pedal
Gemshorn 8'

Gedeckt 8'

Oktave 4'

Rohrflöte 4'

Waldflöte 2'

Mixtur 5f 11/3'

Subbass 16'

Oktavbass 8'


Anmerkung:

  1. Schaltet beim Wechsel auf das II. Manual die Pedalkoppel I/P, die Bombarde 16' und den Oktavbass 8' aus.



Nenninger-Orgel 1938-1943

Orgelbeschreibung

Ehemalige Nenninger-Orgel 1938-1943
München-Sendling, St. Heinrich (Erste Nenninger-Orgel2).jpg
Orgelbauer: Leopold Nenninger
Baujahr: 1938
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde am 23. Januar 1938 um 18:00 durch Domkapellmeister Ludwig Berberich feierlich eingespielt. Sie wurde 1943 während des Zweiten Weltkrieges durch eine Brandbombe zerstört.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 32 (33)
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln

II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Subkoppel III/I Superkoppel III/I

Spielhilfen 1 freie Kombination, Tutti, Automatisches Pianopedal, Crescendo als Walze und Handhebel, Handregister, Auslöser, Zungen Ab


Spieltisch der Nenninger-Orgel
Spieltisch der Nenninger-Orgel


Disposition 1938-1943

I Hauptwerk II Positiv III Schwellwerk Pedal
Principal 8'

Amorosa 8'

Jubalflöte 8'

Octave 4'

Gemshorn 4'

Mixtur 4-5f 22/3'

Dulcian 16'

Horn 8'

Cleron 4'

Gedeckt 8'

Principalino 4'

Blockflöte 4'

Quinte 22/3'

Sifflöte 1'

Mixtur 4f 2'

Oboe 8'

Tremulant

Rohrgedeckt 16'

Violflöte 8'

Unda maris 8'

Kleinprinzipal 4'

Salicet 4'

Nachthorn 2'

Sesquialter 2f 22/3'

Zimbel 3-4f 11/3'

Krummhorn 8'

Tremulant

Flötenbaß 16'

Kontrabass 16'

Subbass 16'

Octavbass 8'

Gedecktbass 8' (Ext. Subbass)

Weitflöte 4'

Rauschpfeife 4f 22/3'

Liebliche Posaune 16'


Bemerkung: Es wurde ein pneumatischer Notspieltisch, inklusive Schöpfbalg im Untergehäuse eingerichtet, von dem aus das II. Manual spielbar war.


Gutachten aus dem Jahre 1938 von Prof. Heinrich Wismeyer:

„Orgelbauer Nenninger hat in die neue Kirche St. Heinrich eine neue dreimanualige Orgel gebaut mit 33 klingenden und 2 combinierten Registern. Bei der Prüfung ergab sich, daß die Vertragspunkte erfüllt sind. Zwei selbstständige Register Octav 2', Sifflöte 1' und ein combinierten Gedecktbass 8' aus Subbass 16' hat der Orgelbauer nicht berechnet. Der Spieltisch, von Eisenschmitt erbaut, hat die richtigen Maße, die Magnete in demselben sind unter Glas, die Kontakte von Silber. Die Windladen sind zweimal fourniert, die Kontakte funktionieren selten geräuschlos. Die Mensuren sind entsprechend. Die Zungen stammen aus der Werkstätte von Gisecke. Die Prüfung der einzelnen Register ergibt kaum eine Beanstandung, vielmehr erlebt man viel Erfreuliches und hervorragend Schönes. Der Intonateur hat den Raum gut studiert. Mit großen Erwartungen schreitet man zum Spielen. Der geräuschlose Motor liefert genügend Wind stoßfrei für das vollste Tutti. Drei Bälge mit 65, 70 und 80 mm Druck vermitteln eine ausgezeichnete Windzufuhr. Daß bei so niedrigem Winddruck die Mixturen weich klingen, ist selbstverständlich. Herrlich füllt das Tutti den Raum aus. Mit größter Präcision arbeitet die elektrische Traktur. Mit erfreulichem Wohllaut klingen alle Registrierungen, ob man Bach, Mozart oder einen Franzosen spielt. Die Orgel stellt wohl die beste Leistung der Firma Leopold Nenninger dar, zu der man die Kirchengemeinde mit ihrem strebsamen Chor beglückwünschen kann.

Hochachtungsvoll

Heinrich Wismeyer, Orgelsachverständiger



Maerz-Orgel 1931-1937

Orgelbeschreibung

Ehemalige Maerz-Orgel 1931-1937
Orgelbauer: Franz Borgias Maerz
Baujahr: ~ 1900
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde ca. 1931 nach Einweihung der Kirche durch Nenninger aufgestellt. Sie diente als Interimsinstrument, bis im Januar 1938 die große Nenninger-Orgel gebaut wurde.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 6
Manuale: 1 C-f3
Pedal: 1 C-d1
Spielhilfen, Koppeln: I/I (Super), I/P





Vermutliche Disposition

I Hauptwerk Pedal
Principal 8'

Viola di Gamba 8'

Salicional 8'

Gedeckt 8'

Fugara 4'

Subbass 16'




Bibliographie

Anmerkungen: Archiv St. Heinrich - Matthias Bruckmann November 2017
Discographie: Orgelmusik St. Heinrich (Schallplatte); Karl Maureen; 1980
Weblinks: Webseite der Kirchengemeinde