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Riegner-&-Friedrich-Orgel in Harlaching
München-Harlaching, Heilige Familie (Orgel).jpg
Seitlicher Blick auf Spieltisch, Rückpositiv und Hauptgehäuse
Spieltisch
Orgelbauer: Riegner & Friedrich Orgelbau
Baujahr: 1992
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 52
Manuale: 3 C-a3
Pedal: 1 C-g1
Spielhilfen, Koppeln: I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, III/P, Appel des Combinaisons für Grand Orgue, Récit expressif und Pédale (Einführungstritte für die Zungen, Mixturen und Cornette in jedem Werk), Appel des Combinaisons génerale (Generaleinführungstritt)



Disposition

I Positif de dos II Grand Orgue III Récit expressif Pédale
Montre 8'

Bourdon 8'

Prestant 4'

Flûte 4'

Nazard 22/3'

Quarte du Nazard 2'

Tierce 13/5'

Larigot 11/3'

Fourniture 5rgs

Cromorne 8'

Tremblant

Bourdon 16'

Montre 8'

Grosse Flute 1-2rgs 8'

Bourdon 8'

Violoncelle 8'

Prestant 4'

Flûte douce octaviante 4'

Quinte 22/3'

Doublette 2'

Tierce 13/5'

Fourniture 4rgs 2'

Cymbale 3rgs 1'

Grand Cornet 5rgs 8'

Bombarde 16'

Trompette 8'

Trompette harm. en chamade 8'

Clairon 4'

Quintaton 16'

Flûte traversière 8'

Bourdon 8'

Gambe 8'

Voix céleste 8'

Prestant 4'

Flûte octaviante 4'

Nazard 22/3'

Octavin 2'

Tierce 13/5'

Piccolo 1'

Plein jeu 7rgs 2'

Trompette harmonique 8'

Basson-Hautbois 8'

Voix humaine 8'

Clairon harmonique 4'

Tremblant

Soubasse 32'

Montre 16'

Soubasse 16'

Flûte ouverte 8'

Bourdon 8'

Flûte ouverte 4'

Bombarde 16'

Trompette 8'

Clairon 4'


Bemerkung: Die Orgel ist mit Abstand das größte Werk der Orgelbaufirma Riegner & Friedrich und darüberhinaus die größte vollmechanische Orgel in München.





Bibliographie

Anmerkungen: Eigene Sichtung - Mai 2018



Nenninger-Orgel 1950/58-1992

Orgelbeschreibung

Ehemalige Nenninger-Orgel
München, Heilige Familie (Nenninger2).jpeg
Orgelbauer: Guido Nenninger
Baujahr: 1950, 1958
Geschichte der Orgel: Die Nenninger-Orgel wurde in drei Teilabschnitten errichtet. Der erste Bauabschnitt, das Brüstungspositiv inklusive zweier Pedalregister wurde aus Teilen der Vorgängerorgel im Jahre 1950 errichtet. Darüberhinaus wurde ebenfalls der vorhandene der dreimanualige Spieltisch übernommen und das Positiv provisorisch an dessen erstes Manual angeschlossen. Der zweite und wichtigste Bauabschnitt, bestehend aus Haupt- und Pedalwerk und nun insgesamt 28 Registern, wurde 1958 fertiggestellt und eingeweiht. Im Jahre 1968 fand die Nenninger-Orgel ihre Komplettierung durch den Einbau des Schwellwerkes. Die Disposition der Orgel stammt aus der Feder Prof. Heinrich Wismeyer. Auch das 1968 eingebaute Schwellwerk war von Wismeyer disponiert, allerdings etwas abweichend gegenüber seinem ursprünglichen Entwurf von 1950. Die Orgel tat ihren Dienst bis 1992 und wurde dann durch die heutige Riegner-&-Friedrich-Orgel ersetzt.
Umbauten: 1968 Erweiterung um das Schwellwerk durch Nenninger
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: elektrisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 36 (37)
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, freie Kombinationen, Tutti, ...



Prospektskizze der ehemaligen Nenninger-Orgel


Disposition seit 1968

I Hauptwerk II Brüstungspositiv III Schwellwerk Pedal
Gedacktpommer 16'

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Spitzgambe 8'

Oktave 4'

Querflöte 4'

Flachflöte 2'

Rauschquinte 2f 22/3' + 2'

Mixtur 5-6f 2'

Trompete 8'

Violflöte 8'

Gedackt 8'

Quintadena 8'

Weitprinzipal 4'

Kleingedackt 4'

Oktave 2'

Terz 13/5'

Sifflöte 11/3'

Zimbel 3f 1/2'

Krummhorn 8'

Holzflöte 8'

Weidenpfeife 8'

Engprinzipal 4'

Blockflöte 4'

Nasat 22/3'

Nachthorn 2'

Oktävlein 1'

Scharff 4-5f 1'

Englisch Horn 8'

Tremulant

Prinzipalbaß 16'

Subbaß 16'

Stillbordun 16' [1]

Oktavbaß 8'

Pommer 8'

Choralflöte 4'

Rauschbaß 4f 22/3'

Bombarde 16'


Anmerkung:

  1. Transmission aus dem Hauptwerk (I), Gedacktpommer 16'


Disposition 1958-1968

I Hauptwerk II Brüstungspositiv Pedal
Gedacktpommer 16'

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Spitzgambe 8'

Oktave 4'

Querflöte 4'

Flachflöte 2'

Rauschquinte 2f 22/3' + 2'

Mixtur 5-6f 2'

Trompete 8'

Violflöte 8'

Gedackt 8'

Quintadena 8'

Weitprinzipal 4'

Kleingedackt 4'

Oktave 2'

Terz 13/5'

Sifflöte 11/3'

Zimbel 3f 1/2'

Krummhorn 8'

Prinzipalbaß 16'

Subbaß 16'

Stillbordun 16' [1]

Oktavbaß 8'

Pommer 8'

Choralflöte 4'

Rauschbaß 4f 22/3'

Bombarde 16'


Anmerkung:

  1. Transmission aus dem Hauptwerk (I), Gedacktpommer 16'



Disposition 1950-1958

I Brüstungspositiv Pedal
Violflöte 8'

Gedackt 8'

Quintadena 8'

Weitprinzipal 4'

Kleingedackt 4'

Oktave 2'

Terz 13/5'

Sifflöte 11/3'

Zimbel 3f 1/2'

Krummhorn 8'

Subbaß 16'

Pommer 8'


Schmid-Orgel 1931-1944

Orgelbeschreibung

Überreste der ehemaligen Schmid-Orgel nach der Zerstörung der Kirche im Jahr 1944
Orgelbauer: Magnus Schmid
Baujahr: 1931 (und Folgejahre)
Geschichte der Orgel: Die erste Orgel der Pfarrkirche Heilige Familie in Harlaching war 1931 als Teilausbau mit 5 Registern von Magnus Schmid erbaut worden. Ursprünglich waren 25 Register vorgesehen, doch in den Folgejahren wurde die Orgel bereits auf über 30 Register auf drei Manualen erweitert. In der Bombennacht am 27. November 1944 wurde die Kirche getroffen und die Schmid-Orgel schwer beschädigt. Einige Pfeifen, sowie der dreimanualige Spieltisch konnten gerettet werden und fanden im Orgelneubau ab 1950 durch Nenninger Wiederverwendung.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: ~ 30 Register
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1




Bibliographie

Anmerkungen: Riegner-&-Friedrich-Orgel: Eigene Sichtung - Mai 2019

Nenninger-Orgel und Schmid-Orgel: Archiv der Pfarrei Heilige Familie München-Harlaching - Mai 2019

Weblinks: Webseite der Kirchengemeinde