Leinefelde-Worbis/Leinefelde, St.Bonifatius

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Orgel Leinefelde im Raum.jpg
Orgelbauer: Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH, op.1136
Baujahr: 1999
Geschichte der Orgel: Die modern architektonische Kirche St. Bonifatius wurde 1988-1989 in der Plattenbausiedlung der Südstadt von Leinefelde neu gebaut und 1993 geweiht.

Eine Orgel kam erst später hinzu. Die Schleifwindladen, das Pfeifenwerk, der Spieltisch und die Tontraktur der Manuale stammen von der Orgel der Semperoper in Dresden. Diese Orgel wurde 1985 erbaut und aus Platzgründen 1993 wieder ausgebaut und eingelagert. Das Orgelgehäuse wurde für den Kirchenraum unter Einbeziehung der vorhandenen Prospektpfeifen neu entworfen. Die Pedalladen erhielten eine andere Stellung und die Pedaltraktur wurde neu konstruiert. Ein Heuss-Setzer wurde neu eingebaut.

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 28
Manuale: 2
Pedal: 1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln II/I, I/P, II/P, Tutti, 4 Zungeneinzelabsteller

Tremulant justierbar. Tritt für Schweller, Tritt für Crescendo, Setzerkombination 64-fach



Disposition

I. Hauptwerk C – g3 II. Schwellwerk C – g3 Pedal C – f 1
1. Bordun 16′

2. Prinzipal 8′

3. Rohrflöte 8′

4. Oktave 4′

5. Spitzflöte 4′

6. Waldflöte 2′

7. Quinte 2 2/3′

8. Oktave 2′

9. Mixtur IV–V 11/3′

10. Trompete 8′

11. Weitgedackt 8′

12. Salizional 8′

13. Prinzipal 4′

14. Koppelflöte 4′

15. Nasat 2 2/3′

16. Flöte 2′

17. Terz 1 3/5′

18. Sifflöte 1′

19. Scharf IV 1′

20. Hautbois 8′

21. Subbaß 16′

22. Prinzipal 8′

23. Gedackt 8′

24. Weitoktave 4′

25. Baßkornett IV 5 1/3′

26. Hintersatz III 2′

27. Posaune 16′

28. Trompete 8′



Bibliographie

Literatur: Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH
Weblinks: Thüringische Landeszeitung (Eichsfeld) 2016 „ Ein Stück Semperoper in Leinefelde“