Landsberg (Saalekreis)/Eismannsdorf, St. Simonis et Judae

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Blick zur Orgel
Der seit Jahrzehnten nicht benutzte Spieltisch der Orgel
Blick auf das stark verschmutze Pfeifenwerk.
Eindruck von der Verschmutzung der Orgel
Orgelbauer: Wilhelm Rühlmann (Zörbig), Op. 358
Baujahr: 1913
Geschichte der Orgel: 1840 Neubau einer Orgel, 1880 "abgebrochen", 1913 Neubau der Orgel durch Rühlmann im alten Prospekt (an dem deutlich erkennbar ist, dass sie einmal klingende Prospektpfeifen besaß), 1917 Abgabe der Zinnprospektpfeifen und Ersatz durch aluminierte Zinkpfeifen, nach Aufgabe der Kirche in den 1970er Jahren wurde die Orgel nicht mehr gespielt, ist aber vollständig original erhalten, stark verschmutzt und teilw. beschädigt (Marderkot, Marderbiss an einigen Pfeifen, 2 Pfeifen fehlen, Spuren von Mäusen am Schöpfer etc.) - die Kirche wird aktuell wenig genutzt, doch die Orgel ist gesichert aber unspielbar - eine Restaurierung wäre wünschenswert
Gehäuse: Neoromanisch
Stimmtonhöhe: a'= 435 Hz (soweit feststellbar)
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Taschenlade
Spieltraktur: Pneumatisch
Registertraktur: Pneumatisch
Registeranzahl: 8
Manuale: 2, Umfang C-f3
Pedal: 1, Umfang C-d1
Spielhilfen, Koppeln: Manual-Koppel, Pedal-Koppel z.I.M. (zum I. Manual), Pedal-Koppel z.II.M., Superoktavkoppel II-I, Volles Werk (als Registerschalter), Kalkant (funktionstüchtig)



Disposition

Manual I - Hauptwerk Manual II - Nebenwerk Pedalwerk
Principal 8' (C-H Holz, offen)

Hohlflöte 8'

Oktave 4'

Rauschquinte 2 2/3' & 2'

Liebl. Gedackt 8'

Gambe 8'

Subbass 16'

Cello 8'



Bibliographie