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Orgelbauer: Gebrüder Link, Giengen an der Brenz
Baujahr: 1961
Geschichte der Orgel: Disposition und Mensuren dieses Instruments stammen aus der Feder von KMD Helmut Bornefeld, Heidenheim (Brenz) entworfen.

Die Orgel wurde in den Jahren 1970 bis 1972 während einer großen Kirchenrenovierung ausgelagert und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingebaut. Dabei wurden geringfügige Änerungen an der Disposition durchgeführt, die Orgel gereinigt und umintoniert.

Gehäuse: Das Gehäuse wurde nach einem Entwurf von KMD Helmut Bornefeld, Heidenheim (Brenz) ausgeführt.
Stimmtonhöhe: a¹ = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 30 Register (ursprünglich 28)
Manuale: 2 Manuale, Tonumfang: C-g³
Pedal: Tonumfang: C-f¹
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln: II/I, I/Ped, II/Ped

3 freie Kombinationen

2 freie Pedalkombinationen

9 Gruppenzüge für verschiedene Pleno- und Farbstufen



Disposition seit 1972

Hauptwerk (I) Brustwerk[1] (II) Pedalwerk
Gedacktpommer 16'

Prinzipal 8'

Gemshorn 8'

Oktave 4'

Spitzflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Hohlflöte 2'

Kornett II-III 2 2/3'[2]

Mixtur IV-VI 1 1/3'

Terzzimbel III 1/3'

Span. Trompete 8'


Tremulant

Gedackt 8'

Quintade 8'

Prinzipal 4'

Rohrflöte 4'

Rohrnasat 2 2/3'

Oktave 2'

Sifflöte 1 1/3'

Hörnlein III 1 3/5'[3]

Scharf III-V 1'

Sordun 16'


Tremulant

Prinzipal 16'

Untersatz 16'

Oktavbaß 8'

Waldflöte 4'

Rauschwerk III 5 1/3'[4]

Choralbaß III 4'[5]

Glöckleinton II 2'[6]

Trompete 8'

Schalmei 4'


Tremulant Sololade


Anmerkungen
  1. schwellbar
  2. besteht im Diskant aus den Chören 5 1/3'+3 1/5'+1 7/9'
  3. besteht aus den Chören 1 3/5'+1 1/7'+8/9'
  4. besteht aus den Chören 5 1/3'+3 1/5'+2 2/7'
  5. besteht aus den Chören 4'+2'+1 1/3'
  6. besteht aus den Chören 2'+1'


Ursprüngliche Disposition

Hauptwerk (I) Brustwerk[1] (II) Pedalwerk
Gedacktpommer 16'

Prinzipal 8'

Gemshorn 8'

Oktave 4'

Hohlflöte 2'

Rauschgambe II 4'[2]

Kornett II-III 2 2/3'[3]

Mixtur IV-VI 1 1/3'

Terzzimbel III 1/3'

Span. Trompete 8'


Tremulant

Gedackt 8'

Quintade 8'

Rohrflöte 4'

Rohrnasat 2 2/3'

Prinzipal 2'

Sifflöte 1 1/3'

Hörnlein III 1 3/5'[4]

Scharf III-V 1'

Sordun 16'

Mesingschalmei 4'


Tremulant

Prinzipal 16'

Untersatz 16'

Oktavbaß 8'

Waldflöte 4'

Rauschwerk III 5 1/3'[5]

Choralbaß III 4'[6]

Glöckleinton II 2'[7]

Trompete 8'


Tremulant Sololade


Anmerkungen
  1. schwellbar
  2. besteht aus den Chören 4'+2 2/3'
  3. besteht im Diskant aus den Chören 5 1/3'+3 1/5'+1 7/9'
  4. besteht aus den Chören 1 3/5'+1 1/7'+8/9'
  5. besteht aus den Chören 5 1/3'+3 1/5'+2 2/7'
  6. besteht aus den Chören 4'+2'+1 1/3'
  7. besteht aus den Chören 2'+1'



Bibliographie

Literatur: Musik und Kirche 4/1964, S. 205
Weblinks: Website der Kirchengemeinde

Die Orgel auf der Website der Kirchengemeinde