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Halle (Saale), Moritzkirche

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Moritzorgel-prospekt-2012.JPG
Moritzorgel-spieltisch.jpg
Orgelbauer: Wilhelm Sauer Orgelbau (Frankfurt/Oder)
Baujahr: 1925
Geschichte der Orgel: 1925 Neubau durch Wilhelm Sauer (Frankfurt/O.) als Opus 1307 mit zunächst 53 Registern auf 3 Manualen und Pedal mit Möglichkeiten zur Erweiterung - schon damals war die Orgel aufgrund ihres großen Klaviaturumfanges sowie der umfangreichen technischen Ausstattung mit Spielhilfen und der teils außergewöhnlichen Register weit bekannt und galt als Klangdenkmal, 1926/27 Erweiterung auf 63 Register, 1945 Veränderung von 8 Registern in Richtung Neobarock durch den Orgelbauer Michel (Crimmitschau), 1970er Jahre Ende der Kirchennutzung durch die evangelische Gemeinde, Orgel gerät zunächst in Vergessenheit, nach Übergabe an die neu gegründete katholische Gemeinde wird die Orgel im Zuge der Restaurierungs- und Bauarbeiten unspielbar, 1998/99 Spielbarmachung der ersten 11 Register durch Firma Sauer (Frankfurt/Oder), 2000-2002 Spielbarmachnung von weiteren 14 Registern im 2. Bauabschnitt, 2010 Abbau der Orgel und Restaurierung durch Hüfken Orgelbau (Halberstadt), dabei Wiederherstellung der originalen Disposition, Herbst 2010-2011 Restaurierung des Prospektes, Einbau der Orgel und Intonation, 18. September 2011 Weihe der Orgel durch Bischof Feige und Probst Henschel
Umbauten: 1945
Gehäuse: Neogotisch
Stimmtonhöhe: a'=440 Hz
Temperatur (Stimmung): Gleichstufig
Windladen: pneumatische Taschenlade
Spieltraktur: Pneumatisch
Registertraktur: Pneumatisch
Registeranzahl: 63, davon 4 Transmissionen
Manuale: 3, Umfang C-c4 (Pfeifenwerk von III ausgebaut bis c5)
Pedal: 1, Umfang C-g1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, P/II (Pedal an zweites Manual gekoppelt), Sub III/III, Super III/III (Pfeifenwerk ausgebaut bis c5), Sub III/II, Super III/II, Sub III/I, Super III/I, 2 freie Kombinationen, 8 feste Kombinationen p, mf, f, ff, Tutti, Flötenchor, Streicherchor, Bläserchor, Auslöser, Crescendowalze mit Anzeige, Walze ab, Zungen ab, Handregister ab, Koppeln aus der Walze, Handregister zu Kombinationen, 19 Einzelabsteller für Zungen und Koppeln, 2 Schwelltritte (Balanciertritte) für II und III, Tremulant für II, Tremulant für III



Disposition

Manual I - Hauptwerk

(Registerschalter weiß)

Manual II - Schwellwerk

(Registerschalter rosa)

Manual III - Schwellwerk (ausgebaut bis c5)

(Registerschalter blau)

Pedalwerk

(Registerschalter gelb)

Bratsche 16'

Bourdon 16'

Principal 8'

Doppelflöte 8'

Gambe 8'

Gemshorn 8'

Dulciana 8'

Quinte 51/3'

Oktav 4'

Rohrflöte 4'

Prästant 2'

Hintersatz 3-5fach

Cymbel 4fach

Gross Cornett 3-8fach

Trompete 8'

Krumbhorn (sic!) 8'

Tuba 8' (Hochdruckstimme)

Nachthorn 16'

Flötenprincipal 8'

Grobgedackt 8'

Konzertflöte 8'

Quintatön 8'

Viola 8'

Querpfeife 4'

Gambetta 4'

Sesquialtera 2f. 22/3' + 13/5'

Piccolo 2'

Schwiegel 1'

Progressiv 3-4f.

Scharff 6f.

Fagott 16'

Oboe 8'

Geigend Regal 4'


Tremulant

Lieblich Gedeckt 16'

Geigenprincipal 8'

Traversflöte 8'

Gedackt 8'

Salicional 8'

Aeoline 8'

Vox coelestis 8'

Flauto dolce 4'

Fugara 4'

Zartquinte 22/3'

Flageolett 2'

Terz 13/5'

Mixtur 3-4f.

Horn 8'

Vox humana 8'


Tremulant

Principalbass 16'

Kontrabass 16'

Violon 16' (Transmission aus Bratsche 16' I)

Subbass 16'

Zartbass 16' (Transmission aus Lieblich Gedeckt 16' III)

Oktavbass 8'

Cello 8' (Transmission aus Gemshorn 8' I)

Bassflöte 8' (Transmission aus Konzertflöte 8' II)

Flötbass 4'

Rauschpfeife 4f.

Rankett 32'

Posaune 16'

Tromba 8'

Clairon 4'

Singend Cornett 2'



Bibliographie