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Stahlhuth-Orgel in Maria Laach im neuen Prospekt von Klais
Maria Laach, (Orgeln) (2).jpg
Seitlicher Blick auf das neue Mittelgehäuse (Haupt-, Ober- und Pedalwerk)
Blick auf das Gehäuse in der nördlichen Seitennische (III. Manual, Schwellwerk 2)
Orgelbauer: Georg Stahlhuth, Aachen
Baujahr: 1910
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde 1910 als mehrteilige Orgelanlage durch die Orgelbaufirma Stahlhuth erbaut. Im Jahre 2000 erfolgte eine umfassende Renovierung durch Orgelbau Klais, Bonn, bei der die Bestände der (vormals vom Kirchenschiff nicht sichtbaren) Haupt- und der Chororgel in drei neuen Gehäusen auf der Empore zusammengefasst wurden. Das Haupt- Ober- und Pedalwerk fand im mittleren (sichtbaren) Gehäuse Platz. Die Schwellwerke jeweils in den beiden Seitennischen. Auch der originale elektropneumatische Stahlhuth-Spieltisch wurde restauriert.
Umbauten: 2000 Räumliche Umstrukturierung durch die Firma Klais
Gehäuse: Neues Gehäuse durch Klais im Jahr 2000
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 59 + 7 Transmissionen
Manuale: 3 C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Suboktavkoppeln: II/I, III/I, III/II

Superoktavkoppeln: II/I, III/I, II/II, III/II, III/III


Spielhilfen (am Stahlhuth-Spieltisch): 2 freie Kombinationen, Tutti, Crescendowalze, ...

Spielhilfen (am Generalspieltisch): Setzeranlage, ...



Blick auf das Gehäuse in der nördlichen Seitennische (II. Manual, Schwellwerk 1)
Originaler Spieltisch von Stahlhuth auf der Orgelempore
Neuer Zentralspieltisch im Chorraum


Stahlhuth-Orgel (1910)

I Hauptwerk [1] II Oberwerk [1] [2] III Schwellwerk 2 [3] Pedal
Principal 16'

Bordun 16'

Majorprincipal 8'

Minorprincipal 8'

Harmonieflöte 8'

Fugara 8'

Gemshorn 8'

Seraphon gedackt 8'

Gedackt 8'

Dolce 8'

Octav 4'

Starkfugara 4'

Rohrflöte 4'

Quint 22/3'

Octav 2'

Terz 13/5'

Mixtur III–IV 2'

Bombarde 16'

Trompete 8'

Tuba mirabilis 8' [4]

Lieblich Gedackt 16'

Principal 8'

Concertflöte 8'

Fugara 8'

Rohrflöte 8'

Gemshorn 8'

Salicional 8'

Octav 4'

Traversflöte 4'

Cornettino III 22/3'


II Schwellwerk 1 [5]

Seraphon Flöte 8'

Starkgedackt 8'

Gambe 8'

Vox coelestis 8' [6]

Violine 4'

Octavin 2'

Rauschquinte II 22/3'

Mixtur III–IV 2'

Trompete 8'

Tuba mirabilis 8'

Geigenprincipal 8'

Starkgedackt 8'

Concertflöte 8'

Violine 8'

Aeoline 8'

Unda maris 8' [7]

Zartgedackt 8'

Quintatön 8'

Rohrflöte 4'

Flautino 2'

Sesquialter II 22/3'

Oboe 8'

Großpedal

Principal 16' [8]

Contrabass 16'

Violonbass 16'

Principal 8' [9]

Gedackt 8' [10]

Cello 8'

Posaune 16'

Basson 16' [11]

Trompete 8'


Kleinpedal (schwellbar)

Subbass 32'

Subbass 16'

Salicet 16'

Bordun 16' [12]

Flöte 8' [13]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Im mittleren (sichtbaren) Gehäuse
  2. 1910 in der Chororgel
  3. im nördlichen Emporenjoch - 1910 in der Chororgel
  4. Transmission Schwellwerk 1
  5. im südlichen Emporenjoch
  6. ab c0
  7. ab c0
  8. Transmission Hauptwerk, Principal 16'
  9. Transmission Hauptwerk (I), Majorprincipal 8'
  10. Transmission Hauptwerk (I), Gedackt 8'
  11. Transmission Hauptwerk (I), Bombarde 16'
  12. Transmission Oberwerk (II), Lieblich Gedackt 16'
  13. Transmission Oberwerk (II), Concertflöte 8'




Bibliographie

Anmerkungen: Martin Schmitz, 2015
Literatur: "Die schönsten Orgeln" - Orgelkalender 2012 (St. Benno-Verlag Leipzig)
Weblinks: Darstellung der Orgel auf der Homepage der Abtei

Orgelbau Klais

Wikipedia-Eintrag der Abtei Maria Laach

Beschreibung auf orgbase.nl