Eisenstadt, Bergkirche (+Joseph Haydn)

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Bergkirche Eisenstadt
Eisenstadt Bergkirche Szep Prospekt.jpg
Orgelbauer: Rieger-Orgelbau/Schwarzach
Baujahr: 1949
Umbauten: Restaurierung/Umbau durch Rieger-Orgelbau
Gehäuse: Johann Gottfried Malleck, 1797
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 36
Manuale: 3, C-g3
Pedal: 30 Töne, C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, III/P



Disposition

Hauptwerk (C-g3) Rückpositiv (C-g3) Schwellwerk (C-g3) Pedal (C-f1)
Principal 8'

Bourdon 8'

Quintatön 8'

Oktav 4'

Flöte 4'

Fugara 4'

Quinte 22/3'

Oktav 2'

Mixtur IV 11/3'

Coppel 8'

Principal 4'

Flöte 4'

Oktav 2'

Quinte 11/3'

Cymbel II 2/3'

Gedackt 16'

Rohrflöte 8'

Gemshorn 8'

Principal 4'

Spitzflöte 4'

Nassat 22/3'

Gemshorn 2'

Terzian II 13/5'

Mixtur V 2'

Trompete 8'

Principal 16'

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Gedacktbaß 8'

Choralbaß 4' [1]

Rauschquinte II 22/3'

Mixtur III 11/3'

Fagott 16'

Posaune 8' [2]



Bibliographie

Anmerkungen: 1797 wurde eine Orgel von Johann Gottfried Malleck, Wiener Orgelbauer, eingebaut. Sie wurde 1950 von Rieger Orgelbau umgebaut, 1993 von der Orgelbauwerkstatt Karl Schuke restauriert und besitzt nunmehr 36 Register auf drei Manualen und Pedal (Quelle: www.wikipedia.at).

Der Originalspieltisch von Johann Malleck befindet sich heute im Eisenstädter Haydn-Museum. 1797 wurde die Orgel in der Kirche vom Wiener Orgelbauer Gottfried Malleck nach der Disposition von Joseph Haydn erbaut.

Haydn selbst hat für seine große Gönnerin, die Fürstin Marie Josepha Hermenegild Esterházy, mehrere Messen komponiert, die hier zum Teil unter seiner musikalischen Leitung aufgeführt wurden. 1796 die Heiligmesse anlässlich des Namenstages der Fürstin, 1797 aus Anlass des Besuches des Palatins Erzherzog Joseph die berühmte Paukenmesse, die er am 12. August 1798 selbst dirigiert hat. 1799 war die Uraufführung der Theresienmesse und 1801 die der Schöpfungsmesse. Als im September 1800 der berühmte englische Lord Nelson in Begleitung seiner Geliebten, Lady Emma Hamilton und deren Gatten Sir William, Eisenstadt besucht, komponiert Haydn die nach dem hohen Gast benannte Nelsonmesse und das Te Deum für die Kaiserin. Haydns letztes großes Werk, die Harmoniemesse, wird schließlich am 8. September 1802 aufgeführt.

  1. statt: Flötenbaß 4'
  2. statt: Posaune 16'