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Orgelbauer: Hinrich Wiese, Schuby, rekonstruiert durch Klaus Becker, Kupfermühle
Baujahr: 1698-99, 1978-80
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde 1688/89 errichtet und blieb unverändert. Sie wurde allerdings im Laufe des 19. Jahrhunderts unspielbar und verlor nach und nach sämtliches Pfeifenwerk. Original erhaltene Teile sind nach Seggermann/Weidenbach: Gehäuse, Windladen von RPos und HW, Trakturen größtenteils, Klaviaturen von RPos (mit Elfenbeinbelag auf den Untertasten) und Pedal. Die Pedalladen wurden nach original vorgefundenen Fragmenten rekonstruiert. Die Disposition konnte anhand der alten Registerzettel, die unter einem Farbanstrich wieder lesbar gemacht werden konnten, rekonstruiert werden. Die Stimmung wurde nach den Längen der Prospektpfeifen als eine modifiziert mitteltlönige errechnet.
Stimmtonhöhe: 1/2 Ton über Normal
Temperatur (Stimmung): modifiziert mitteltönig
Windladen: Schleifladen, Winddruck: 60 mm WS
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 20 Register
Manuale: 2 Manuale, Tonumfang: CDEFGA-c³
Pedal: Tonumfang: CDE-d¹
Spielhilfen, Koppeln: Zimbel Stern

Tremulant auf das ganze Werk (alt)

Manualschiebekoppel RP/HW



Originale Schreibweise nach den historischen Registerschildern nach der Schreibweise am Spieltisch

zum Rückpositiv (I) zum Manuahl zum Pedahl
Gedackt 8'

Prinspal 4'

Spitzflöte 4'

Rohrflöte 3'

Gembshorn 2'

Zimbel

Krump Horn 8'

Hintersatz 16'

Prinspal 8'

Oktav 4'

Quinta 3'

Sechsta 1 1/2'

Mixtur

Trompet 8'

Schalmey 4'

Untersatz 16'

Gedackt 8'

Oktav 4'

Posaune 16'

Trompet 8'



Bibliographie

Discographie: Dietrich Buxtehude: Orgelwerke Vol. 3, Harald Vogel an der Schnitgerorgel zu Grasberg und der Orgel im Herrenhaus des Guts Damp, MD+G L 3270
Literatur: Seggermann/Weidenbach, Denkmalorgeln zwischen Nord- und Ostsee, S. 68
Weblinks: Website des Guts (keine Erwähnung der Orgel)

Urkunde über den Bau der Orgel im Bildarchiv Foto Marburg