Düsseldorf/Gerresheim, Basilika St. Margareta

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Gerricusplatz 1, 40625 Düsseldorf - Gerresheim, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Gebäude: röm.-kath. Basilika St. Margareta

Orgelbeschreibung

Rieger-Orgel aus 1982
Rieger-Orgel aus 1982, Spieltisch (2009)
Orgelbauer: Rieger-Orgelbau, Schwarzach
Baujahr: 1982
Geschichte der Orgel: Die Kirche hat, als Stiftskirche eines hochadligen Damenstifts um 1236 erbaut, sicherlich recht früh eine Orgel bekommen. Jedoch sind merkwürdigerweise bis 1870 keine Informationen über die Orgelgeschichte bekannt.

1869 wird eine "Hülfsorgel" zum Verkauf angeboten (siehe unten);

1870 Neubau durch Edmund Fabritius, Kaiserswerth, näheres nicht bekannt;

1930 Neubau durch Edmund Fabritius, Kaiserswerth, näheres nicht bekannt;

1957 Umbau durch Ernst Seifert, Bergisch-Gladbach (siehe unten);

1982 Neubau durch Rieger Orgelbau, Schwarzach

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch/elektrisch
Registeranzahl: 40
Manuale: 3, C-g3
Pedal: C-f'
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln: I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, III/P; Spielhilfen: Rieger Setzersystem: 20 Benutzer mit je 1000 Kombinationen mit je 3 Inserts, Archiv für 250 Titel mit je 250 Kombinationen, Sequenzschaltung, Kopierfunktion, Wiederholungsfunktion [1]

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Anmerkungen:

  1. 1982: 6 Generalsetzer, je 4 Werksetzer; Stand 2009: 768 Setzer


Disposition

Rückpositiv (I) Hauptwerk (II) Schwellwerk (III) Pedal
Holzgedackt 8'

Principal 4'

Koppel 4'

Gemshorn 2'

Quintlein 11/3'

Scharff IV 1'

Rankett 16'

Krummhorn 8'

Tremolo

Pommer 16'

Principal 8'

Spitzflöte 8'

Octave 4'

Nachthorn 4'

Superoctave 2'

Mixtur V 11/3'

Zimbel III 1/2'

Cornet V 8'

Trompete 8'

Bourdon 8'

Salicional 8'

Voix céleste 8'

Prestant 4'

Rohrflöte 4'

Nazard 22/3'

Flöte 2'

Tierce 13/5'

Sifflet 1'

Plein Jeu V 2'

Basson 16'

Hautbois 8'

Clairon 4'

Tremolo

Winddrossel

Principal 16'

Subbaß 16'

Octave 8'

Gedackt 8'

Choralbaß 4'

Rohrschelle 2'

Rauschpfeife IV 22/3'

Posaune 16'

Trompete 8'



Bibliographie

Literatur: Programmheft zur Orgelweihe am Sonntag, 21. 11. 1982

Orgelspiegel 48 / 1983 (Beilage zu Ars Organi, Zeitschrift der GdO)

Oskar Gottlieb Blarr / Theodor Kersken, Orgelstadt Düsseldorf; Düsseldorf 1982, S. 132, 133, 169

Gustav K. Ommer, Neuzeitliche Orgeln am Niederrhein; München / Zürich, 1988, S. 56f

Manfred Becker-Huberti (Hrsg.), Düsseldorfer Kirchen - Die katholischen Kirchen im Stadtdekanat Düsseldorf; Köln, 2009, S. 154 , Nr. 33

Oskar Gottlieb Blarr / Friedemann Fey, Orgelstadt Düsseldorf - Ein immerwährender Kalender; Düsseldorf 2009. Disposition und Fotos: August 1

IDO Festival Programmhefte 2009, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015, 2017, IDO Festival 2018 Programmheft S. 76



"Hülfsorgel" 1869

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: unbekannter Orgelbauer
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde anlässlich des Neubaus 1870 am 8.10.1869 in der Kölnischen Volkszeitung zum Verkauf angeboten. Weiters ist nicht bekannt.
Registeranzahl: 10
Manuale: 1





Manual

Bourdon 16’ Diskant

Principal 8’

Gamba 8’

Fernflöte 8’

Hohlpfeife 8’ Bass / Diskant

Principal 4’

Rohrflöte 4’

Quinte 3’

Flageolet 2’

Terz 13/5'

unbesetzter Zug



Bibliographie

Anmerkungen: Information “beim Organisten, Herrn Lohmann in Gerresheim oder bei Edm. Fabritius in Kaiserswerth”
Literatur: Kölnische Volkszeitung vom 08.10.1869 : Verkaufsanzeige einer „Hülfsorgelˮ;

Frdl. Mitteilung von Heinz-Josef Clemens mit seiner Mail an Frank Berger vom 16.09.2017


Fabritius / Seifert - Orgel 1957 - 1982

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Ernst Seifert, Bergisch-Gladbach
Baujahr: 1957
Geschichte der Orgel: Erbauer ursprünglich Edmund Fabritius, Düsseldorf - Kaiserswerth, 1930.

Wo der ursprüngliche Standort der Orgel war, ist nicht geklärt, sie wurde 1957, fast unverändert an der Südwand des südlichen Querhauses über dem Eingang durch Ernst Seifert wieder aufgebaut. Bis 1970 muss ein weiterer Umbau stattgefunden haben, da es 2 unterschiedliche Fotos der Orgel, 1957 (zur Orgelweihe) und 1970, gibt.

Die Disposition ist - vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt als 1957 - handschriftlich auf der vorliegenden Kopie des Handzettels zur Orgelweihe vermerkt.

Der Verbleib der Orgel 1982 ist nicht überliefert.

Auch ist ein Foto einer von Helmut Seifert (Köln / Bergisch-Gladbach) zur Verfügung gestellten Interimsorgel 1981/82 vorhanden, aber keine näheren Angaben.

Windladen: Taschenladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 39
Manuale: 3
Pedal: 1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, III/I, II/I Sub, III/I Sub, II/II, I/P, II/P, III/P; 6 Setzerkombinationen



Disposition

I. Manual II. Manual III. Manual Pedal
Gedackt 16’

Prinzipal 8’

Salicional 8’

Hohlflöte 8’

Gemshorn 8’

Oktave 4’

Rohrflöte 4’

Quinte 22/3'

Blockflöte 2’

Mixtur 5-7f

Trompete 8’

Quintade 8’

Salicional 8’

Waldflöte 4’

Prinzipal 2’

Larigot 11/3'

Zimbel 4f

Musette 8’

Hornprinzipal 8’

Offenflöte 8’

Gedackt 8’

Prinzipal 4’

Querflöte 4’

Flageolet 2’

Sifflöte 1’

Sesquialter 2f

Scharf 4-6f

Dulzian 16’

Schalmei 8’

Trompete 4’

Prinzipalbass 16’

Subbass 16’

Zartbass 16’

Oktavbass 8’

Gedacktbass 8’

Choralbass 4’

Oktavflöte 2’

Hintersatz 5f

Posaune 16’

Trompete 8’




Bibliographie

Literatur: Faltblatt zur Orgelweihe am Palmsonntag, 17. 4. 1957

Günter Krolzig, Düsseldorf – Stadt der Orgeln; in: Düsseldorfer Hefte, Heft 23/1970; Triltsch-Verlag, Düsseldorf